10.02.24

Der Tag der Tage..

12:30 Uhr: Heute als erstes auf dem Plan: Saxoboard (Duschboard) installieren. Am Vortag hatte ich festgestellt, dass das Leerrohr mit Bauschaum voll ist und sich generell nichts durchschieben lässt. Das wurde dann mit dem Aufschneiden der Dose gefixt.

Also hoch mit dem Board auf die Mauer und Kabel durchziehen.

Am Boden wurde das Abflussrohr jetzt noch durch eine dünne Metallplatte verstärkt. Außerdem habe ich unten am Board die zwei Kabelabgänge so eingeschnitten, dass es nach unten abknicken kann und nicht zur Wand hin steht. Board reingehoben – auf Holzklötze, Kabel weiter eingeschoben und abgestützt.

Voll konzentriert..

Spätestens jetzt war mein Puls sehr hoch. Also die Metallplatte mit dünnem Klebebett befestigt und die gesamte Fläche unten mit 10er Zahnung abgezogen. Dann hat Sascha vom Flur aus das Board langsam abgesenkt und ich ausgerichtet.

… und da ist es drin.

ES IST DRIN !

Und nicht nur das: Es ist 100%ig im Wasser. Es ragt je nach Stelle zwischen 6 und 10mm über den Estrich. Das ist etwas viel, aber ein wenig wird benötigt, da die Mosaikfliesen auf dem Board mit dünnerem Kleber aufgebracht werden, als die Bodenfliesen.

Dann ging es an die Wandfliesen. Zuvor die linke Verteilerdose fertig machen, da diese nicht mehr erreichbar ausgeführt wird. Also Fliese drüber.

Es kam 2x Null, 2x Phase und 1x Erde rein. Zweimal Strom, da die Bodenheizung via Relay steuerbar sein soll und die Steckdose auf Dauerstrom ist.

Zu sehen der vergewaltigte Kasten, da das Rohr verstopft war.

Ab jetzt wurde gefliest was das Zeug hält. Bis zu Feierabend (10:00 Uhr) war dann die eine Wand gut aufgebaut.

Die Fliesen sind leider nicht immer 100%ig gerade und unterschiedlich lang. DIe Fugen müssen daher manchmal mit Kompromissen ausgeführt werden. Damit wenigstens noch die Nivelierung funktioniert habe ich neben den verwendeten 3mm noch 1mm eingekauft, damit man hier mehr spielen kann.

08.02.24

Saxoboard Unterbau

Nach dem Debakel mit dem Unterbauelement gingen die Gedanken ja hin und her. Am Ende hatte ich noch ein Unterbauelement in 10mm Stärke gekauft. Das kam am Stück und wurde von mir in 3 Teile geschnitten. Zuerst kam die rechte Seite dran. 4mm Zahnung dünn Fliesenkleber aufgezogen und vorsichtig ins Wasser gedrückt.

Dann die linke hintere Seite. Hier sieht man schön, dass die Kelle kleine Unebenheiten gleich mit ausgleicht.

Am Ende noch das letzte Stück und die Arbeit war getan.

Das Ergebnis ist gut. Alles scheint im Wasser zu sein. Bodenkante zwischen 28 und 31mm.

Dann habe ich noch zum Test habe ich eine kleine Packung MR16-Deckeneinbau Rahmen gekauft, ob diese gut aussehen. Auch das sieht ganz gut aus.

04.02.24

Saxoboard wartet weiter

Geplant war heute der Einbau des Saxoboards plus Fliesen legen. Ersteres habe durch Fliesenkleber weiter egalisiert.

Jetzt wurde gerechnet. 40mm bis Estrich-Niveau. Saxoboard 30mm plus Fliesenkleber. Weiterhin müssen die Muffen – zumindest vom 50er HT-Rohr beim Board ausgeschnitten werden. Außerdem sollte das Board höher sein als der Estrich, da die Mosaik-Fliesen mit kleinerer Kelle (4mm statt 10mm) eingebracht werden.

Idee: Nochmal Ausgleichmasse aufgießen. Jetzt stellt sich mir jedoch die Frage, ob das so gut ist, da das Unterbauelement aus Styropor sicherlich nicht der geeignete Untergrund ist.

Dann ging es weiter an das Fliesen legen. Zuerst an dem Hocker, worunter das Abluffrohr ist.

Hier kam zum ersten mal die Fliesenleiste zum Einsatz. Edelstahl poliert mit 11mm Tiefe.

Das Zusägen wurde zuerst mit Profi-Werkzeug versucht.

Es wurde dann geflext 😀

Dann wurde noch die Ecke links etwas verfliest als auch eine zweite Reihe an der Fensterwand.

Zu guter letzte ging wurden noch Fliesen an die halbhohe Mauer geklebt. Endergebnis von dem Tag.

Jetzt stellt sich nur die Frage, wie man mit dem Saxoboard verbleibt… 18:00 Uhr Feierabend 🙂