17.01.26

Nach längerer Suche habe ich bemerkt das die Undichtigkeit von der Dichtung am Ablauf zur Wanne ist. Ich fand die von Anfang an nicht so toll. Die wird im Loch eingetüdelt und hat dann auf der Innen- und Außenseite einen Dichtring. Dazwischen ist jedoch so viel Platz.. so dick ist meine Wanne nicht.

Durch festziehen der Ablaufschraube konnte ich die Undichtigkeit jedoch in den Griff kriegen. Sowohl beim Überlauf als auch Abfluss scheint es jetzt in Ordnung zu sein. Ich werde das trotzdem weiter beobeachten und defnitiv eine Fliese nur mit Silikon befestigen, damit man schnell zu Wartungs- oder Kontrollzwecke den Abfluss sehen und bearbeiten kann.

Beim Einsetzen der Wanne wollte ich zusätzlich in der Mitte ebenfalls mit Schaum unterstützen, was ich im Stress jedoch vergessen habe. Also habe ich in der Mitte auch noch einen Ausschnitt gemacht und mit langem Schlauch ordentlich reingeschäumt und das Loch dann wieder mit dem Styropor und Schaum verschlossen.

Gleichzeitig habe ich Wasser aufgefüllt und drin gelassen damit Gewicht gegen den Schaum drückt.

Der Träger wurde mit Tiefengrund für nichtsaugende Oberflächen eingeschmiert. Zur weiteren Stabilisierung den Träger links und rechts mit Montageschaum weiter befestigt.

Dann habe ich etwas Fliesenkleber angerührt und das Problem mit der falschen Seite des Trägers mit Bauplatten gelöst. Weiterhin ist bei der Mauer die linke Edelstahlleiste angeklebt und die ersten zwei Fliesen links an der Badewanne.

Nach 5 Stunden habe ich dann Feierabend gemacht.

16.01.26

Da die hintere Wand zu weit von der Badewanne entfernt ist und ich keine weitere Gipskartonplatte montieren wollte habe ich beschlossen knapp unter der Höhe der Badewanne eine Leiste zu montieren. So kann später der breite Dichtstreifen unterfüttert werden.

Zur weiteren Verstärkung kam noch eine Dachlatte in die Leiste.

Außerdem habe ich hier gemessen wie weit den Badewannenboden vom Wannenträger entfernt ist und wie hoch der Ablauf montiert ist.

Einige Prüfungen und Vorbereitungen für den Ablauf..

Ich war die ganze Zeit am hin- und herüberlegen ob ich den Träger mit Fliesenkleber oder Montageschaum befestigen soll. Also ChatGPT gefragt und meinte Favorit wäre Schaum. Also Schaum drauf und setzten. Außerdem den Ablauf montiert welcher mehr als genug Gefälle hat. Außerdem Ausschnitte mit Schaum verstärkt.

Am Rand der Wanne noch den Dichtstreifen (blau) und Schallschutz (weiß) angebracht.

Wannenträger oben auch geschäumt und dann Wanne aufgesetzt. Außerdem das Dichtband mit Flüssigdichtung an die Wand gespachtelt.

Leider bin ich mit meiner Arbeit überhaupt nicht zufrieden:

  • Die Badewanne ist nicht 100%ig im Wasser. Auf der Ablaufseite müsste die etwas höher.
  • Der Dichtstreifen war für die Wanne zu kurz, daher fehlt ein Stück an der Fensterwand.
  • Die vorher angebrachten Eckstreifen an den Wänden hätte ich eigentlich erst jetzt anbringen müssen (Überlappung).
  • Die Wanne hat unterschiedliche Abstände zu den Wänden. Klar in dem Altbau ist es perfekt nicht möglich, aber meine Ausrichtung hätte besser sein können. Der Schaum hat jedoch schnell angezogen.
  • Der Wannenträger ist eigentlich falsch herum, weshalb diese vier „Füße“ zu sehen sind. Die Ausschnitte hatte ich jedoch schon vor Ewigkeiten gemacht.
  • Der Schalldämmstreifen ist beim reinheben an einigen Stellen abgerissen.
  • Die Ecken vom Dichtband konnte ich aufgrund der verschiedenen Abstände nicht sauber legen.
  • In der Mitte wollte ich die Wanne auch mit Schaum auf dem Träger unterstützen, was ich jedoch vergessen hatte.
  • Das Leerrohr in der Ecke hinten rechts habe ich nicht Richtung Abfluss/Wartungsausschnitt gelegt und ist damit nutzlos.
  • Am schlimmsten: Beim Test mit laufendem Wasser habe ich eine Undichtigkeit feststellen können. Hierfür hatte ich unten ein Stück aus dem Träger herausgeschnitten.

Ich habe dann Feierabend gemacht!

10.01.26

Heute wollte ich weiter die rechten Wände des Bades verputzen. Die erste Schicht war noch nicht trocken aber tragfähig und laut Sakret kann man dann bereits weiterschichten. Also drauf mit dem MAP.

Dann ist eine Putzschiene abgefallen. Vllt. weil der Gips schon so alt ist. Dies habe ich auf die Schnelle mit Uniflott behoben.

Mit der Zeit kam wieder das Gefühl für den Kalkzementputz. So konnte ich schön anwerfen und anschließend glatt ziehen.

Ich habe die Wände trotz hohem Aufbau von bis zu 14mm durchziehen können. Nur das Inneneck nicht, da erst die kurze Seite durchtrocknen muss, damit ich daran zum Abziehen anstoßen kann.

Insgesamt gingen 3 Säcke MAP drauf.

Dann habe ich viel gemessen und überlegt wie die Wanne und der Träger aufgestellt werden müssen. Dann Markierungen gemacht und schonmal das Abwasser-Rohr zurecht geschnitten.

22:00 Uhr Feierabend 😉

09.01.26

Zuerst habe ich die rechte Badezimmer-Wand mit Tiefengrund behandelt.. mehr dazu weiter unten.

Dann habe ich damit angefangen rund um die Badewanne Flüssigfolie aufzustreichen. Die erste Schicht machte ich mit einer Kelle und die Zweite mittels Pinsel.

Die Wasseranschlüsse bekamen Abdichtungs-Wandmanschetten.

In den zwei Innenecken habe ich Dichtungsband eingelassen.

Nun wollte ich die rechte Wand vom Bad anfangen aufzuputzen. Durch die gerade hochgezogenen Fliesen ist überhalb vom Fliesenspiegel ein Absatz von bis zu 15mm zur Oberfläche. Bedeutet es muss mehr Putz aufgetragen werden.

Hierfür hatte ich neulich extra paar Putzschienen gekauft. Mit Gips an der Wand ausgerichtet.

Dann kam der Moment endlich mal wieder Sakret MAP anzumischen 😀

Da mich meine Freundin anrief und Essen vom MCDonalds bringt konnte ich nur ein Eimer verarbeiten. Damit ist dann schonmal was an der Wand.

Ich weiß nicht warum, aber auch wenn der MAP sich natürlich viel schwieriger verarbeiten lässt als Beispielsweise Rotband, mag ich den Putz. Da kommt ja fast schon Nostalgie hoch 😉

30.12.25

Es ist die Tage wieder ein wenig passiert. Der Ausschnitt für die neuen Ventile für die Badewanne wurde vergrößert und neue Dachlatten mit langen Schrauben gut in der Wand befestigt. Außerder habe ich die Schlitze für die Wasserrohre gestemmt.

Da ich die neue Bosch-Stange für den Laser testen wollte habe ich mir gleich mal die Unterseite der letzten Fliesenreihen auf der Badewanne an die Wand projeziert. Bis dahin muss mindestens alles verspachtelt sein, damit die Flüssigabdichtung und Dichtmanschetten angebracht werden können.

Mit den neu montierten Hölzern wurde der Ausschnitt wieder verkleinert, mit Tiefengrund behandelt und verspachtelt.

Als nächstes habe ich die Wasserrohre (20mm auf 16mm) verlängert, Winkel eingebaut, an den Grohe-Fertigwinkel gesteckt und diesen mit Fliesenkleber und Schrauben befestigt.
Außerdem spachtelte ich mit Fliesenkleber und Armierungsband den Übergang zwischen Gipskartonplatten und Betonsockel.

Mit dem restlichen Fliesenkleber habe ich die vorbereiteten Winkel-Edelstahlleisten aufgeklebt. Da es sich um Außenkanten handelt mussten diese mühsam auf Gehring gesägt werden.

Als kleine Pause habe ich das Fenster in der begehbaren Dusche mal von Abdeckungen und Aufklebern befreit.

Dann wurden paar Fliesen für den Waschtisch geschnitten, nochmal ein kleiner Eimer Fliesenkleber angemischt und alles angebracht. Damit sind die Fliesenarbeiten an dieser Stelle abgeschlossen.

Mit dem restlichen Fliesenkleber spachtelte ich weiter um die Winkelanschlüsse aus. Bei dem Einlassen mit Kleber wären wahrscheinlich keine Schrauben notwendig gewesen, aber besser doppelt und als zu wenig.
Die obere grüne Dachlatte stützt sich an der Decke ab damit alles „im Wasser“ trocknet.