16.01.26

Da die hintere Wand zu weit von der Badewanne entfernt ist und ich keine weitere Gipskartonplatte montieren wollte habe ich beschlossen knapp unter der Höhe der Badewanne eine Leiste zu montieren. So kann später der breite Dichtstreifen unterfüttert werden.

Zur weiteren Verstärkung kam noch eine Dachlatte in die Leiste.

Außerdem habe ich hier gemessen wie weit den Badewannenboden vom Wannenträger entfernt ist und wie hoch der Ablauf montiert ist.

Einige Prüfungen und Vorbereitungen für den Ablauf..

Ich war die ganze Zeit am hin- und herüberlegen ob ich den Träger mit Fliesenkleber oder Montageschaum befestigen soll. Also ChatGPT gefragt und meinte Favorit wäre Schaum. Also Schaum drauf und setzten. Außerdem den Ablauf montiert welcher mehr als genug Gefälle hat. Außerdem Ausschnitte mit Schaum verstärkt.

Am Rand der Wanne noch den Dichtstreifen (blau) und Schallschutz (weiß) angebracht.

Wannenträger oben auch geschäumt und dann Wanne aufgesetzt. Außerdem das Dichtband mit Flüssigdichtung an die Wand gespachtelt.

Leider bin ich mit meiner Arbeit überhaupt nicht zufrieden:

  • Die Badewanne ist nicht 100%ig im Wasser. Auf der Ablaufseite müsste die etwas höher.
  • Der Dichtstreifen war für die Wanne zu kurz, daher fehlt ein Stück an der Fensterwand.
  • Die vorher angebrachten Eckstreifen an den Wänden hätte ich eigentlich erst jetzt anbringen müssen (Überlappung).
  • Die Wanne hat unterschiedliche Abstände zu den Wänden. Klar in dem Altbau ist es perfekt nicht möglich, aber meine Ausrichtung hätte besser sein können. Der Schaum hat jedoch schnell angezogen.
  • Der Wannenträger ist eigentlich falsch herum, weshalb diese vier „Füße“ zu sehen sind. Die Ausschnitte hatte ich jedoch schon vor Ewigkeiten gemacht.
  • Der Schalldämmstreifen ist beim reinheben an einigen Stellen abgerissen.
  • Die Ecken vom Dichtband konnte ich aufgrund der verschiedenen Abstände nicht sauber legen.
  • In der Mitte wollte ich die Wanne auch mit Schaum auf dem Träger unterstützen, was ich jedoch vergessen hatte.
  • Das Leerrohr in der Ecke hinten rechts habe ich nicht Richtung Abfluss/Wartungsausschnitt gelegt und ist damit nutzlos.
  • Am schlimmsten: Beim Test mit laufendem Wasser habe ich eine Undichtigkeit feststellen können. Hierfür hatte ich unten ein Stück aus dem Träger herausgeschnitten.

Ich habe dann Feierabend gemacht!

10.01.26

Heute wollte ich weiter die rechten Wände des Bades verputzen. Die erste Schicht war noch nicht trocken aber tragfähig und laut Sakret kann man dann bereits weiterschichten. Also drauf mit dem MAP.

Dann ist eine Putzschiene abgefallen. Vllt. weil der Gips schon so alt ist. Dies habe ich auf die Schnelle mit Uniflott behoben.

Mit der Zeit kam wieder das Gefühl für den Kalkzementputz. So konnte ich schön anwerfen und anschließend glatt ziehen.

Ich habe die Wände trotz hohem Aufbau von bis zu 14mm durchziehen können. Nur das Inneneck nicht, da erst die kurze Seite durchtrocknen muss, damit ich daran zum Abziehen anstoßen kann.

Insgesamt gingen 3 Säcke MAP drauf.

Dann habe ich viel gemessen und überlegt wie die Wanne und der Träger aufgestellt werden müssen. Dann Markierungen gemacht und schonmal das Abwasser-Rohr zurecht geschnitten.

22:00 Uhr Feierabend 😉

09.01.26

Zuerst habe ich die rechte Badezimmer-Wand mit Tiefengrund behandelt.. mehr dazu weiter unten.

Dann habe ich damit angefangen rund um die Badewanne Flüssigfolie aufzustreichen. Die erste Schicht machte ich mit einer Kelle und die Zweite mittels Pinsel.

Die Wasseranschlüsse bekamen Abdichtungs-Wandmanschetten.

In den zwei Innenecken habe ich Dichtungsband eingelassen.

Nun wollte ich die rechte Wand vom Bad anfangen aufzuputzen. Durch die gerade hochgezogenen Fliesen ist überhalb vom Fliesenspiegel ein Absatz von bis zu 15mm zur Oberfläche. Bedeutet es muss mehr Putz aufgetragen werden.

Hierfür hatte ich neulich extra paar Putzschienen gekauft. Mit Gips an der Wand ausgerichtet.

Dann kam der Moment endlich mal wieder Sakret MAP anzumischen 😀

Da mich meine Freundin anrief und Essen vom MCDonalds bringt konnte ich nur ein Eimer verarbeiten. Damit ist dann schonmal was an der Wand.

Ich weiß nicht warum, aber auch wenn der MAP sich natürlich viel schwieriger verarbeiten lässt als Beispielsweise Rotband, mag ich den Putz. Da kommt ja fast schon Nostalgie hoch 😉

30.12.25

Es ist die Tage wieder ein wenig passiert. Der Ausschnitt für die neuen Ventile für die Badewanne wurde vergrößert und neue Dachlatten mit langen Schrauben gut in der Wand befestigt. Außerder habe ich die Schlitze für die Wasserrohre gestemmt.

Da ich die neue Bosch-Stange für den Laser testen wollte habe ich mir gleich mal die Unterseite der letzten Fliesenreihen auf der Badewanne an die Wand projeziert. Bis dahin muss mindestens alles verspachtelt sein, damit die Flüssigabdichtung und Dichtmanschetten angebracht werden können.

Mit den neu montierten Hölzern wurde der Ausschnitt wieder verkleinert, mit Tiefengrund behandelt und verspachtelt.

Als nächstes habe ich die Wasserrohre (20mm auf 16mm) verlängert, Winkel eingebaut, an den Grohe-Fertigwinkel gesteckt und diesen mit Fliesenkleber und Schrauben befestigt.
Außerdem spachtelte ich mit Fliesenkleber und Armierungsband den Übergang zwischen Gipskartonplatten und Betonsockel.

Mit dem restlichen Fliesenkleber habe ich die vorbereiteten Winkel-Edelstahlleisten aufgeklebt. Da es sich um Außenkanten handelt mussten diese mühsam auf Gehring gesägt werden.

Als kleine Pause habe ich das Fenster in der begehbaren Dusche mal von Abdeckungen und Aufklebern befreit.

Dann wurden paar Fliesen für den Waschtisch geschnitten, nochmal ein kleiner Eimer Fliesenkleber angemischt und alles angebracht. Damit sind die Fliesenarbeiten an dieser Stelle abgeschlossen.

Mit dem restlichen Fliesenkleber spachtelte ich weiter um die Winkelanschlüsse aus. Bei dem Einlassen mit Kleber wären wahrscheinlich keine Schrauben notwendig gewesen, aber besser doppelt und als zu wenig.
Die obere grüne Dachlatte stützt sich an der Decke ab damit alles „im Wasser“ trocknet.

24.12.25

2025 & Weihnachten. Wenig passiert.

Im Jahr 2025 ist sehr wenig passiert. Das hat mit meiner Antriebslosigkeit als auch damit zu tun, dass Sascha privat sehr eingebunden ist und daher keine Zeit hat.

Gegen Ende November fing ich an Freitags für ca. 3 Stunden etwas zu machen. Angefangen hatte ich mit den restlichen Fliesen in der begehbaren Dusche. Die wo schon dran waren habe ich abgeschlagen. Hintergrund ist, dass ich keine „Eckausschnitte“ bei den Fliesen machte sollte. Den Nass-Schneider habe ich ohnehin nicht mehr griffbereit.

Dann kam erneut Haftgrund drauf und es ging wie oben geschrieben Etappenweise von unten nach oben.

Dann kamen die Leisten dran. Da hier kein Gehrungsschnitt notwendig war noch recht einfach. Erst seitlich..

Dann auch oben und unten.

Dann die Fliesen auf der Innenseite des Fensters. Ringsherum decken die Fliesen die Fenster-Dichtbahnen so ab, dass Silikon alles verschließen solle. Anders bei den unteren Fliesen. Hier werde ich eine weiße Kunststoff-Abdeckung installieren, bevor Silikon drauf kommt.

Nun kam ein sehr kritischer Part – die Fliesen vom Saxoboard. Rückblickend hatte ich mich für Mosaik entschieden, weil das Board 1,4×1,2m groß ist und mit 60x30cm Fliesen meiner Meinung nach nicht schön verfliesbar ist.

Die Mosaik haben eine Größe von 50x50mm und sind damit recht groß. Nun hatte ich Sorge, dass diese beim „paralell zur Wand“ verlegen Probleme mit dem Gefälle des Duschboards machen. Hier zu sehen ein Beispiel eines Duschboards. Zu erkennen das Gefälle welches Kanten von den Außenecken diagonal zum Abfluss hervorbringt.

Damit diese Gefällekanten optimal übernommen werden können müsste ich die Mosaikfliesen diagonal verlegen. Das wollte ich jedoch nicht und schrieb eine Mail an Saxoboard; welche leider nicht beantwortet wurde. Also legte ich mal trocken aus und schaute mit das Ergebnis an.

Das Gefälle schien dennoch zu funktionieren. Also habe ich alles ausgelegt und die Fliesen vorgeschnitten. Anschließend hatte ich die Mosik-Zuschnitte nummeriert und wieder abgenommen.

Vor dem Verkleben der Mosaik wollte ich mich nochmal um die Dichtecken kümmern, welche ich leider aus Gummi gekauft hatte. Auf dem Gummi hält leider nichts wirklich, weshalb ich sowohl von Knauf als auch PCI Haftgrund für nicht saugende Untergründe aufgetragen habe. Beide hielten nach Trocknung nicht perfekt. Hoffentlich gibt das später keine Probleme.

Dann habe ich das Saxoboard gut abgesaugt und einen Nebel Haftgrund aufgetragen. Nach Trocknung kamen die Fliesen rein. Da habe ich gut geschwitzt weil ich wusste, dass hier nichts schief laufen darf.

Dann habe ich noch neue kleine goldene Mosaik-Netze bestellt, welche mir noch fehlten. Die mussten an die VOrwand für das Waschbecken dran Also einmal links..

.. und einmal rechts..

.. zugeschnitten und angeklebt. DIe Untergründe hatte ich vorher mit Fliesenkleber aufgedickt, da die normalen Fliesen dicker sind.

Nun wollte ich noch etwas bei der Badewanne machen. Diese kostet mich viele Nerven, da ich hier leider kein Glück habe. Faktoren wie Fliesen-Fugenverlauf, Tiefe der Wanne zur Wand, Armaturen-Auswahlunsicherheit und einiges mehr lähmen mich.

Zumindest bei der Auswahl der Armatur habe ich mich nun entschieden: Es wird keine Armatur mehr welche in den Wannenrand gebaut wird. Bedeutet die bereits Gekaufte war umsonst. Statt dessen möchte ich eine einfache Aufputz Armatur. Gedacht habe ich hierbei an die Grohe 34718000.

Hintergrund wäre, dass ich in der begehbaren Dusche das gleiche System als Unterputz verbaut habe. Für den Anschluss diese Armatur (oder anderen Aufputz) sind zwei Eckventile im ABstand von 150mm (links warm) notwendig.

Um mir das ein wenig einfacher zu machen habe ich das Geberit 650.290.00.1 Fertigset gekauft. In der Mitte der Badewannen-Wand mit einer geplanten Höhe vom Badewannen-Rand von 15-20cm den Gipskarton ausgesägt und für die PushFit-Rohre Schlitze geklopft.

Soviel zum Stand 24.12.2025. Geplant ist weiterhin Etappenweise (vor allem Freitags, da ich hier früher Feierabend habe) die Baustelle voran zu bringen.