Rollladen Design

Da auch neue Rollläden installiert werden, gibt es natürlich wieder einige Möglichkeiten. Neben dem persönlichem Geschmack gibt es zwei Arten von Vorgehensweisen:

  • So zusammenstellen, dass es aktuell gut zum Haus passt
  • So zusammenstellen, dass es später gut zum Haus passt
Damit ist gemeint, dass irgendwann das Haus auch von außen modernisiert wird. Aktuell ist die Fassade in einem cremigen weiß gestrichen und die Fensterbänke mit Umrandung in einem Sandton. Dies soll später einem Reinweiß und anthrazit am Rahmen, sowie weißen Fenstern weichen.
Weiterhin spielt natürlich neben der Optik auch der Reinigungsaufwand eine Rolle.. so ist ein weißer Rollladen öfters zu putzen, als ein Dunkler. Es wird nun in kürze der erste Rollladen bestellt und die Planung schaut wie folgt aus.
Bisheriger Zustand:
r-vorher
Geplanter Zustand:
r-nachher
Hier sieht man einen Anthraziten Rollladenpanzer mit silberner Endleiste. Die Zusammenstellung gefällt uns soweit sehr gut. Natürlich ist das Bild nur flott editiert, aber ich finde, so kann man bereits besser abschätzen, ob es einem später taugt oder nicht.
Nachtrag: Meine Freundin wollte erst einen silbernen Rollladen, hat sich aber nach der Vorschau auch dagegen entschieden und ist mit dem oben gezeigten glücklich, würde aber den Rahmen heller streichen. Hier ein Entwurf:
r-nachher-nati
Wir werden sehen 🙂

Wann ist genug?

Beim Thema Smart-Home muss jeder entscheiden, wieviel er einbaut und was eben nicht. Entscheidend ist das liebe Geld aber auch der enorme Aufwand bei der Vorbereitung und Programmierung der ganzen Funktionen.

Bei mir kam jetzt die letzte Zeit immer mehr dazu und nahezu alles mögliche ist bereits geplant. Jetzt schwirrt mir doch noch das Thema Türkontaktschalter im Kopf herum.

Wofür sind diese sinnvoll?
1) Alarmanlage bei Aufbrechen eines Fensters oder Türen
2) Lüftungserkennung inkl. Heizungsabschaltung

Nummer 1 ist für mich in Räumen wo keine Katzen rumlaufen nicht wichtig, da hier meine Bewegungsmelder die wahrscheinlich sicherste Methode der Erkennung liefern.

Nummer 2 ist, wenn auch nicht so schnell ansprechend, über meine Temperatursensoren realisierbar, welche einen schnellen Temperaturabfall erkennen und damit die Heizung abschalten können.

Doch es gibt noch zwei weitere Punkte, welche Türkontaktschalter erfüllen:
3) Bei Verlassen des Haus eine Warnmeldung, dass nicht alle Fenster geschlossen sind
4) Ist ein Fenster auf, Abschaltung der Beschattungsautomatik (Rollläden) und damit keine defekten Rolläden durch z.B. ausgehängtes Bettzeug

Aus diesem Grund bin ich am überlegen, sämtliche Türen und Fenster mit diesen Schaltern auszurüsten. Der Kostenaufwand liegt pro Fenster bei 22 Euro (bei Doppelfenstern entsprechend doppelt so vielen). Diese Anzahl verdoppelt sich nochmals, wenn man die Erkennung zwischen gekippt und geöffnet unterscheiden möchte, da man hier zwei Sensoren pro Fenster braucht.

Doch noch blöder als Verkabelung und direkten Kosten ist die Tatsache, dass jeder Sensor einen digitalen Eingang im Steuergerät haben möchte, was den Kauf weiterer Steuergeräte-Erweiterungen mit sich zieht.

Die Lösung kann die Anbindung am 1-Wire Datenbus sein. Dieser hat ausreichend Kanäle und ist ohnehin für meine Temperaturfühler bereits gekauft. Hier muss jedoch schon gebastelt werden. Dank dem Internet und vor allem dem LoxoneWiki habe ich eine Lösung gefunden günstig und relativ schnell handelsübliche plumpe Reed-Kontakte (Sensoren) an das 1-Wire System anzubinden. Diese werden vom Server als iButtons erkannt und sind somit eindeutig identifizierbar. Natürlich nimmt man Öffner statt Schließer, da so eine Manipulation eines Einbrechers ebenfalls eine Auslösung des Alarm bewirken würde.

Hier eine von mir angefertigte Zeichnung der simplen Schaltung:

reed

Dafür müssen jedoch alle Bausteine einzeln gekauft und verlötet werden. Aufgrund des enormen Kostenvorteils wird es aber wahrscheinlich auf diese Lösung hinauslaufen.

In der Kategorie „Baustelle“ wird es dazu sicherlich bald mehr geben.

Was ist im Schlafzimmer geplant?

Planen, ja das ist was schönes. Doch beim Bauen kommt es dann doch anders. Dies können bauliche Gegebenheiten sein, oder das man neue Ideen hat oder gar etwas vergessen hatte. Grundsätzlich ist die Planung des Zimmers aber mehr oder weniger abgeschlossen.

Es gibt eine Fernsehwand, wo man alle nötigen Anschlüsse (Netzwerk, Strom und Sat) einmal in der Mitte und einmal unten hat. Man hat dann einfach die Wahl, ob man einen Allround-TV holt, oder doch lieber mit einem extra Receiver arbeitet, welcher via Leerrohr mit dem TV verbunden ist.

Die Heizung wird natürlich mittels Computer gesteuert. Wie bisher alles geplante wird dies via Kabel und nicht Funk statt finden, da der Einsatz von Batterien nicht gewünscht ist. Geregelt wird die Temperatur mittels Softwareprogrammierung, welche sich einem Temperatursensor bedient. Eine Lüftungserkennung wird auch vorhanden sein.

Das Rollo wird komplett erneuert und mittels Motor vom Computer gesteuert. Die Steuerung erfolgt mittels Außentemperatur, Sonneneinstrahlung und Uhrzeit. Noch nicht sicher ist, ob es einfache Kunststoffrollläden oder welche aus Aluminium werden.

Lichter wird es mindestens zwei geben. Einmal ein normales Licht und ein Ambientelicht, welches auch für nächtliche Pinkelwanderungen genutzt werden kann. Es werden nahezu ausschließlich Taster statt Schalter verbaut, damit man dem Computer mehrere Befehle damit geben kann. Beispielhaft bedeutet ein „Klick“ Licht an. Zwei „Klicks“ bedeuten Ambientelicht an. Auch z.B. ein langes Drücken kann erkannt werden.

Zusätzlich wird ein 360° Bewegungsmelder installiert, welche nicht nur das Licht anschalten kann, sondern auch für Auslösung der Alarmanlage dienen kann. Beim Thema Sicherheit ist noch der Rauchmelder zu nennen, wo ich noch nicht weiß, welcher es wird.

Ansonsten kommen natürlich noch viele Steckdosen rein. Spannend wird das Ambientelicht, da ich mir noch nicht sicher bin, wie und wo es genau realisiert wird. Favorit sind bisher Ausschnitte in den Gipsplatten, wo LED-Streifen durchschimmern. Der Fernseher soll auch eine Hintergrundbeleuchtung erhalten. Hier fällt das „Ambilight“ jedoch weg, da es ein Samsung werden soll. Damit kann ich nämlich nicht nur via DLNA meine Medien streamen, sondern habe Synology-Server Apps, wodurch mein Netzwerkserver perfekt integriert wird.