Wann ist genug?

Beim Thema Smart-Home muss jeder entscheiden, wieviel er einbaut und was eben nicht. Entscheidend ist das liebe Geld aber auch der enorme Aufwand bei der Vorbereitung und Programmierung der ganzen Funktionen.

Bei mir kam jetzt die letzte Zeit immer mehr dazu und nahezu alles mögliche ist bereits geplant. Jetzt schwirrt mir doch noch das Thema Türkontaktschalter im Kopf herum.

Wofür sind diese sinnvoll?
1) Alarmanlage bei Aufbrechen eines Fensters oder Türen
2) Lüftungserkennung inkl. Heizungsabschaltung

Nummer 1 ist für mich in Räumen wo keine Katzen rumlaufen nicht wichtig, da hier meine Bewegungsmelder die wahrscheinlich sicherste Methode der Erkennung liefern.

Nummer 2 ist, wenn auch nicht so schnell ansprechend, über meine Temperatursensoren realisierbar, welche einen schnellen Temperaturabfall erkennen und damit die Heizung abschalten können.

Doch es gibt noch zwei weitere Punkte, welche Türkontaktschalter erfüllen:
3) Bei Verlassen des Haus eine Warnmeldung, dass nicht alle Fenster geschlossen sind
4) Ist ein Fenster auf, Abschaltung der Beschattungsautomatik (Rollläden) und damit keine defekten Rolläden durch z.B. ausgehängtes Bettzeug

Aus diesem Grund bin ich am überlegen, sämtliche Türen und Fenster mit diesen Schaltern auszurüsten. Der Kostenaufwand liegt pro Fenster bei 22 Euro (bei Doppelfenstern entsprechend doppelt so vielen). Diese Anzahl verdoppelt sich nochmals, wenn man die Erkennung zwischen gekippt und geöffnet unterscheiden möchte, da man hier zwei Sensoren pro Fenster braucht.

Doch noch blöder als Verkabelung und direkten Kosten ist die Tatsache, dass jeder Sensor einen digitalen Eingang im Steuergerät haben möchte, was den Kauf weiterer Steuergeräte-Erweiterungen mit sich zieht.

Die Lösung kann die Anbindung am 1-Wire Datenbus sein. Dieser hat ausreichend Kanäle und ist ohnehin für meine Temperaturfühler bereits gekauft. Hier muss jedoch schon gebastelt werden. Dank dem Internet und vor allem dem LoxoneWiki habe ich eine Lösung gefunden günstig und relativ schnell handelsübliche plumpe Reed-Kontakte (Sensoren) an das 1-Wire System anzubinden. Diese werden vom Server als iButtons erkannt und sind somit eindeutig identifizierbar. Natürlich nimmt man Öffner statt Schließer, da so eine Manipulation eines Einbrechers ebenfalls eine Auslösung des Alarm bewirken würde.

Hier eine von mir angefertigte Zeichnung der simplen Schaltung:

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Dafür müssen jedoch alle Bausteine einzeln gekauft und verlötet werden. Aufgrund des enormen Kostenvorteils wird es aber wahrscheinlich auf diese Lösung hinauslaufen.

In der Kategorie „Baustelle“ wird es dazu sicherlich bald mehr geben.

19.12.2015

Heute ist nicht viel geschehen, da wenig Zeit zur Verfügung stand. Weiterhin lassen wir heute (Sonntag) den Bau ruhen.

Hauptsächlich haben wir die Demontage des Warmwasserboilers vorbereitet und dabei das Wasser langsam abgelassen, was wir gleich zum Anmischen von Gips nutzen konnten 🙂

Wer traut sich?

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Weiterhin wurde die Ambientebeleuchtung an der Bettwand gecancelt und dafür die indirekte Beleuchtung hinter dem Fernseher auf RGBW aufgewertet, wofür fünf neue Kabel eingelegt wurden.
Weiterhin haben wir den „Haupttaster“ beim betreten des Raumes durch eine weitere Leerdose bereichert wo ein Doppelschalter Platz finden wird. Dadurch sind es drei Schalter, welche jeweils mit mindestens drei Funktionen belegt werden können. Dadurch lässt sich dort viel steuern und bietet viele komfortable Funktionen wie z.B. alle Lichter im Haus abzuschalten, oder die Fußbodenheizung im Bad zu aktivieren bevor man das Bad betreten muss. Klar geht auch alles via Smartphone, aber mehrere Möglichkeiten bieten einfach den Luxus es selbst aussuchen zu können und ein Handy kann ja auch mal irgendwo herumliegen 😉

Weiterhin wurde der angebrochene Sack Rotband in die Schlitze geputzt.

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So, hier noch ein Nachtrag an Bildern, weil sich Sascha beschwert hat, seine verputzte Wand und teilweise Tür käme nicht zur Geltung 😛

Hier zu sehen die Wand mit der geringsten Verkabelung. Eine Steckdose und ein Temperaturfühler sind geplant:

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Hier nochmal die Fernseherwand:

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Hier schön zu sehen die teilweise verputzte Tür und die nachgerüstete Doppeldose:

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Bumm.. und schnell draufgeknallt

Gleich heute Abend habe ich neue Bestellungen aufgegeben. Einmal einiges an Material für den Zählerschrank zur Montage der Leitungen, Computer und Sicherungen. Dafür habe ich 138 EUR im Elektroladen gelassen.

Weiterhin kamen bei Amazon 30 EUR für Staubschutzmasken und 55 EUR für eine Diamantschleifscheibe dazu, womit ich mir einen besseren Rauputzabtrag mit der Bosch-Maschine erhoffe.

*seufz*

13.12.15

 

Immer wieder Sonntags.. um 12 Uhr 😀 … früher wäre gut, ist aber schwierig. Immerhin ist Wochenende.

Die Verkabelung ist nahezu fertig, doch die ein oder andere Idee und Reste wurden noch gemacht. Der Sack mit Leerdosen hat nicht gereicht, weshalb nächstes mal noch Dosen mit Kabeln zu setzen sind.

Hier zu sehen der Hauptverteiler im Raum. Zu beachten ist, dass hier noch keinerlei Kabel vom Sicherungskasten oder Server ankommen. Es handelt sich also lediglich um die rauminterne Verkabelung:

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Hier sieht man die Fernseherwand:

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Elektro arbeiten machen uns bisher natürlich am meisten Spaß:

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Sascha hat Schienen in den Durchgang zum begehbaren Kleiderschrank angeputzt. Das hat soweit sehr gut funktioniert. Ich habe mich für Kunststoffecken entschieden, da diese nicht rosten können:

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Das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen:

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Beim Durchbruch in den Flur wurde noch der offene Teil des Bodens betoniert. Außerdem kam meine Freundin zur Kontrolle:

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Weiterhin wurden die ersten Leerrohr-„Schlitze“ verputzt. Als Material kommt Rotband zum Einsatz. Das Verputzen wird jedoch mit sehr durchlässigem Zement-Putz geschehen.

Weitere Impressionen sind hier zu sehen:

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Weiterhin wurde ein Teil des Kunststoff-Reibeputzes entfernt. Manche Stellen gehen am besten mit Spachtel, andere müssen mit der Maschine bis auf den Grund abgeschliffen werden. Zweites erzeugt enorm viel Staub, welche die Maschinenabsaugung jedoch verwunderlich gut in ein Behälter oder Staubsauger auffängt.

Die Aufteilung bei den Nachttischen neben dem Bett sind wie folgt pro Seite geplant: Unten zwei Steckdosen, wovon eine geschaltet wird. Dadurch entfällt das teilweise fummelige Ein-/Ausschalten via Leitungsschalter bei den Lampen. Oberhalb kommt ein Taster für die Lichtsteuerung, ein Schalter für die unten angesprochene Steckdose und eine weitere Steckdose für das Handyladegerät.

Hoffentlich werden wir nächstes mal mit dem abtragen des restliches Putzes und entfernen von losen Feinputzen fertig. Dann wird nämlich der Sockel abgestellt und es geht endlich an den Aufbau.