11.05.18

Nachdem Sascha etwas früher wie normal Freitags angekommen war, ging es weiter mit der Wasserversorgung. Es fehlten noch die Waschbecken. Da mittlerweile mein Flüssigdichtmittel angekommen war, habe ich dies hier gleich ausgetestet und nicht das Teflonband genommen. Vom Gefühl her Installationssicherer zu verwenden.. mal sehen wenn die Druckprüfung ansteht. Langzeiterfahrung habe ich sowieso nicht.

Die Ecke wo die Dampfdusche geplant ist, hat Stromdosen und Wasserversorgung. Beim Abwasser gibt es ja schon seit längerer Gedanken wie man das am besten löst. Am Ende habe ich mich nun für eine einfache aber nicht so feine Lösung entschieden: Es kommt eine kleine Hebepumpe unter die Dampfdusche, von dort aus pumpt diese durch ein Rohr in die Decke, welches beim Abwasserrohr auf der anderen Seite endet. Gekauft habe ich ein PE-Druckrohr mit 25er Innendurchmesser?! Naja, auf jeden Fall erstmal Schutzschlauch aufziehen und Gipskartonplatten (wieder) abnehmen.

Hier der Anschluss später für die Hebeanlage.

PE Rohr auf dem Weg in die Decke.

Die Decke entlang.

Und hinter der Trockenbauwand in das HT-Rohr.

Leider haben wir keine wirklich edle Verbindung hinbekommen. Insgesamt also keine perfekte Lösung. Ich denke die Dampfdusche wird ohnehin nicht mehr so viel genutzt werden. Nach dem Foto ist mein Handy erstmal schön Fett auf den Boden gefallen und sieht jetzt kacke aus.

Jetzt fehlen lediglich noch die Zuwasserrohre und Rücklauf. Dafür wurden erstmal beim Treppenabgang alte Leitungen abgetrennt.

Denn von dort aus sind diese in den Heizungsraum gelegt.

Um den Schaden für das Verlegen der neuen Rohre so gering wie möglich zu halten, wurden im Flur bei der bereits verspachtelten Decke lediglich Fenster ausgeschnitten. Hier zwischen Flur und begehbarer Dusche.

Das selbe nochmal zwischen Flur und Treppenabgang.

Hier das erste neue Rohr. Jedoch noch nicht richtig verlegt und isoliert. Beim Durchbruch ging leider auch ein eingeputztes Kabel defekt, welches zum Außentemperaturfühler für die Heizung geht. Dieses wurde wieder zusammengelötet.

Zu später Stunden räumten wir lieber ein wenig die Baustelleauf und machten um knapp 02:30 Uhr Feierabend. Wenn beim nächsten mal alles glatt läuft, können wir Druck auf das System geben.

05.05.18

Freitags ging es diesmal nicht, also kam Sascha am Samstag vorbei. Ca. 16:00 Uhr war der Startschuss und als erstes ging es an den selbstentlüftenden Außenwasserhahn. Entgegen meiner Befürchtungen war die Bohrung groß genug, aber leider nicht waagerecht. So mussten wir 53cm (!) Wand etwas nachbearbeiten, damit die Rosette einigermaßen flach aufliegt. Von Außen wurde ordentlich Montageschaum eingebracht und auf der Innenseite mit Beton vergossen. Hier der Hahn von außen.

Hier zu sehen der Anschluss von innen. Angefahren mit einer 16er Leitung noch ohne Beton, aber schon einer professionellen Styropor Verschalung 🙂

Bauschaum gerade in der Hand konnten wir noch schnell die Aufregung meiner Freundin lindern indem wir den Zulauf- und Abwasserdurchbruch im Kleiderschrank nochmals von oben ausschäumten. Außerdem kamen Fittinge mit Stopfen auf die Leitungen.

Als nächstes ging es an die Unterbaubox für das Grohe Duschsystem. Nachdem ich mit der großen Flex die ersten Schlitze etwa 70mm tief gemacht und den Raum vernebelt hatte, fing Sascha mit dem Stemmen an. Erst mit der Hand..

.. und später doch lieber mit der Maschine.

Nach etwas Abwechseln war das grobe ausgestemmt und es drängte sich die Frage auf, wie die Unterbaubox am besten befestigt wird. Trockenbau kein Problem.. Mauer immer so eine Sache. Am Ende drehten wir M8-Stockschrauben in die Wand mit jeweils einer Mutter als Abstandhalter und Eine zum Festschrauben. So konnten wir erstens überall die Tiefe genau regulieren und andererseits hält das Teil selbst ohne einputzen bombenfest. Perfekt für Folgearbeiten und Dichtigkeitsprüfung.

Viele Stunden später war die Verrohrung an dem Teil dann auch abgeschlossen. Dadurch, dass ich mich für eine Armatur mit integriertem Brausehalter und Anschluss entschieden habe, muss außer dem Warm- und Kaltwassereingang lediglich noch eine Ausgangsleitung in die Decke gelegt werden, wo die Kopfbrause rein kommt. Alles 1/2″ Anschlüsse. Das 20er Rohr geht bis zum T-Stück und ab da mit 16 zum Grohe. Somit verteilt sich alles über 20 und alle Verbraucher werden mit 16 angefahren. Ausnahme ist die Badewanne mit 20er Anschluss und die Waschbecken, welche sich ein 16er teilen.

Apropos Waschbecken. Da die tragende Wand zwischen Dusche und Bad schon viel gelitten hat, bohrten wir einfach mit einem 20er Bohrer durch und legten die Rohre lediglich mit Tape geschützt durch die Wand. Davor und dahinter natürlich mit Isolation. Das linke Waschbecken ist mit der Kaltwasserleitung bereits angeschlossen. Jetzt fehlen noch paar Fittings.

Wir machten um ca. 01:30 Uhr Feierabend.