18.08.17

Freitag der 18.08.17. Drei Monate ist nichts passiert und jetzt gibt es ein neues Ziel, welches vor dem Winter erledigt sein soll: Die Wasserrohre der Heizung sollen Unterputz gelegt werden.

Nach Anruf bei meiner Sanitärfirma wurde der Kreislauf geschlossen und die Rohre gekappt. Feuer frei..

Runter auf die Knie und Heizkörper leer laufen lassen..

LOL

Sascha beim Abschrauben der Rohre.

Nach dem Entwässern und der Abnahme der Heizkörper sind die Wasserleitungen gut zu sehen. Es handelt sich um 20er Verbundrohre aus Kunststoff und Aluminium.

Die gestapelten Heizkörper. Es kommen erst einmal alle wieder in den Einsatz bis auf den in der begehbaren Dusche. Dort kommt ein spezieller Badheizkörper hin, wo Handtücher aufnehmen kann. Das haben wir bereits im oberen Bad und wollen es nicht missen.

Hier die abgeschnittenen Leitungen und Wand in der begehbaren Dusche ohne Heizkörper.

Wir erledigten noch ein paar Kleinigkeiten wie zum Beispiel das Ausstemmen der Heizungsrohre welche bereits Unterputz verliefen, wie hier im Bad bzw. zukünftigen Dusche.

Noch ein paar Fliesen ab..

.. und zu guter letzt noch die alten Warm- und Kaltwasserrohre an der Decke abgeflext.

Bei den ganzen Arbeiten und natürlich zuvorigen Tagen sammelte sich ordentlich Dreck und Unordnung an.

Daher beschlossen wir einmal alles zu Entsorgen und Aufzuräumen. Hier das Bad.

Natürlich auch in der Dusche.

Uuuund auch im Flur. Nackt ging es dann gegen 01:30 Uhr in den Feierabend.

19.05.17

Freitag und zur Abwechslung sind wir mal auf der Baustelle. Ich habe KFZ-Ventiloberteile bestellt und diese kommen nun rein. Hintergrund ist der, dass damit das dann das Wasser dicht verschlossen werden kann und damit die Installation in der begehbaren Dusche endlich abgerissen werden kann.

Der Star des Tages war mein neuer Knipex Zangenschlüssel. Wirklich praktisch damit zu arbeiten. Doch ich habe mir den Finger angeschlagen und in eine Eisrolle gesteckt. Super Start.

Sascha musste die Hauptaufgaben weiter machen und auch ihm stand eine Überraschung bevor: Der Absperrhahn zum Anbau (Garage) schien gut Druck zu haben. Eventuell konnte auch irgendwo Luft gezogen werden.. jedenfalls kam es zu einer Dusche.

Hier ist schon das neue Ventiloberteil hinter dem Zähler und zwei beim Verteiler. Zwei weitere folgen und noch zwei 1/2″ für den Warmwasserkreis. Obwohl die Knipex nur ein 180er Maß hat, rackerte sie sich einwandfrei durch die großen alten Ventile.

Nach dieser Arbeit ging es in die begehbare Dusche. Dort kam das Klo, das Waschbecken und dessen Trocken-Vorbau weg. Dannach flogen einige Fliesen von der Wand und die Wasserrohre wurden freigelegt.

Hier kommen die Wasserleitungen von der Decke aus an, gehen nach unten wobei sich das Kaltwasser auf halber Höhe für den Wasserhahn draußen am Haus aufteilt. Im Bereich des Trockenbaus Aufputz verlegt.

Hier zu sehen die Aufputzwasserleitungen, welche wieder Unterputz gehen und den Anschluss für die Dampfdusche gebildet hatten.

Um ca. 0:20 Uhr machten wir dann Feierabend. Der Durchgang zur begehbaren Dusche ist nun frei und die neuen Wasserleitungen könnten bald verlegt werden.

14.04.17

Über einen Monat ist es her, das wir auf der Baustelle waren. Sascha wurde Vater und heute war es soweit: Am langen Osterwochenende arbeiteten wir ein wenig. Um 17:00 Uhr war der Startschuss.

Sascha bemühte sich im Flur über den Heizung den Dekorputz zu entfernen, wärend ich in der begehbaren Dusche eine Wand vom kompletten Putz befreite. Hier zu sehen das Ergebnis.

Und hier der abgekratzte Putz über der Heizung als Vorher/Nachher.

Nach Fertigstellung wurde alles mit Haftgrund behandelt.

Auch unten wird alles schön eingesaftet. Haftung haftung haftung 🙂

Schon bekannt aus dem begehbaren Kleiderschrank ist auch im Bad im unteren Bereich an paar Stellen der Putz lose. Dieser wurde kurzerhand mittels Hammer abgeschlagen.

Nach einer Stärkung und Pause war dann auch langsam der Haftgrund trocken und ein paar Stellen konnten verputzt werden. Sascha machte den Anfang im Flur, wo ebenfalls loser Putz bis zum Stein abgetragen wurde. Er lernte dabei meine Glätterkelle für den Trockenbau kennen…

Ich versuchte so schonend wie möglich in die 12er Mauer einen Verteilerkasten mit knapp 8cm Tiefe aufzustemmen und einzugipsen.

Nun gingen wir an zwei Wände in der Dusche. Vor dem Haftgrund wurden diese noch mittels Betonfräse begradigt, damit das Verputzen leichter von der Hand geht. Sascha verliebte sich nun endgültig in die o.g. Kelle womit er seiner Meinung nach zum Profi und die Oberfläche wie ein Babypopo wird.

Ich war an der Wand mit den nackten Steinen und versuchte den Putz so dünn wie möglich aufzutragen, damit nicht wieder zuviel Material aufgetragen ist, wo einen geraden Aufbau bis zum Panoramafenster verschlechtert. Am Ende muss ohnehin nochmal alles fein abgezogen werden.

Ständig macht man sich wärend der Arbeit Gedanken über die Vorgehensweise bzw. Umsetzung der Ziele. Ein großes Thema ist natürlich die bodengleiche Dusche und dessen Abwasser. Ein bestehender Ausschnitt geht knapp 10cm tief. Es bleibt Spannend..

Um ca. 11:00 Uhr machten wir Feierabend.

10.03.17

Freitag auf der Baustelle. Zwie Tage vorher hatte ich ein wenig vorbereitet – nämlich einige Fliesen entfernt und Haftgrund aufgetragen. Hier ging es hauptsächlich um die Mauer oberhalb des Stahlträgers und dem ehemaligem Durchbruch.

Da im Trockenbau ein Verteiler für die Elektrik im Boden eingeplant ist, haben wir die Leerrohre dafür vorbereitet. Angeschlossen werden Fußbudenheizung im Duschbereich und Temperaturfühler im Boden zum regulieren.

Dannach kam ordentlich Steinwolle zum Einsatz und es wurde wieder doppelt mit Gipskartonplatten beplankt.

Obwohl Putz über die gesamte Fläche kommt, wurde die zweite Schicht Gipsplatten verspachtelt.

Außerdem wurden die unteren Schnittkanten der Platten mit imprägnierter Spachtel behandelt.

Sascha hatte die kleinere Wand oberhalb schon vorgeputzt. Nun ging es langsam an die große Wand. Der Materialaufwand ist nicht unbeachtlich, aber da haben wir an anderen Stellen schon mehr verfüllen müssen.

Auch ich ließ es mir nicht nehmen ein wenig mit dem Maschinenputz zu arbeiten.

Nun bekamen wir jedoch etwas Probleme mit Unebenheiten. Also wurde noch bis zum Ende der unverputzten Steine beigeputzt..

.. und anschließend nochmals via Bohrhammer alter Putz entfernt. Wir hoffen durch den Ausgleich des Fliesenklebers möglichst gerade finishen zu können. Für eine nahezu 100%ige Oberfläche wären vorher ausgerichtete Putzschienen nötig.

Hier das Ergebnis des nun verschlossenen Durchgangs.

Auf der Uhr schlug es 02:00 Uhr und wir machten langsam Feierabend.

05.03.17

Sonntachhhh un ein bissl schaffe 🙂

Sascha machte sich gleich daran den vorbehandeleten alten Durchgang zu verputzen. Unten kam ein Armierungsgewebe für den Übergang zum Steinsockel zum Einsatz.

Ich fing damit an mittels Laser die Halter für die Dachlatten der Decke anzubringen. Wir entschieden uns dazu an den langen Wänden rechts und links ganze Platten anzuschrauben und mittig schmale Stücke von ungefähr 22cm Breite.

Perfekt auf dem Klo ausgerichtet.

Sascha hatte grob vorgeputzt und für den Anschluss der Hähe mit der umliegenden Wand kam wieder ein Armierungsgewebe zum Einsatz, welches vollflächig über den Durchgang aufgebracht wurde. Als Putz kam ausschließlich der Maschinenputz zum Einsatz.

Abspachteln bis der Arzt kommt.

Nachdem die Halter an der Decke befestigt waren und das Verputzen soweit abgeschlossen war, fingen wir mit dem Anbringen der Dachlatten an. Es kam wieder eine Spezialkonstruktion für der Laser zum Einsatz.

Hier zu sehen die geplanten ganzen Platten links und rechts, sowie der Zuschnitt in der Mitte.

Irgend etwas stimmt nicht. Achja.. wir nutzen ja immer drei Latten pro Platte. Vergessen.. wurde natürlich nachgebessert.

Abschließend machten wir noch ein wenig Elektrik in Form von der Verlegung einiger Leerrohre. Außerdem wurden beim neuen Durchbruch die letzten Steine im unteren Bereich entfernt.

Hier der aktuelle Status der Decke in der zukünftig begehbaren Dusche.

Hier der verputzte ehemalige Durchgang.

Wir hörten mit den Bauarbeiten um 17:00 Uhr auf, planten aber noch ein wenig und machten dann Feierabend.