Bisherige Kosten

Es ist an der Zeit mal über unangenehme Dinge zu sprechen.. die bösen Kosten. Diese werde ich zukünftig regelmäßiger teilen, damit nichts vergessen wird und man die zeitlichen Abstände sehen kann.

Bisherige Ausgaben kann man in drei Sparten setzen:
– Baumarkt / Werkzeug
– Homeserver Hardware
– Elektroshop

Beim Baumarkt habe ich bisher etwa 370 Euro gelassen. Die Bosch PWR 180 CE (Wandbearbeitungssystem) macht mit 190 EUR einen Löwenanteil davon aus. Dazu kamen Sachen wie Elektroputz, Dosen, Verteiler, Leerrohre, Bodenschutz Klebeband, Staubsaugerbeutel, usw.

Bei Hardware für das Smarthome (Steuergeräte, Sensoren und Aktoren) habe ich 1285 Euro gelassen. Diese Kosten können aber, wie Werkzeug auch, nicht 1:1 auf den einen bisherigen Raum gerechnet werden. Natürlich sind die Sensoren und Aktoren für die anderen Räume mit Ausnahme der Temperatursensoren noch nicht dabei, aber die teuren Steuergeräte und Netzteile reichen über einen Raum hinweg.

Im Elektroshop ging es hauptsächlich um Kabel und Sicherungen. Die Kosten belaufen sich etwa auf 130 Euro. Am teuersten war das 100m Cat7-Kabel. Da einige Schaltungen nicht mit 16A, sondern 5A laufen, wurden aus Sicherheitsgründen auch auf teure 6A-Automaten gesetzt.

Damit bewege ich mich bisher bei etwa 1785 Euro. Dabei wurde an Technik und Kabeln nicht gespart – dafür jedoch Werkzeug möglichst nachgerüstet statt neu gekauft. So wurde z.B. aus einem Winkelschleifer mit Hilfe von einem 30 EUR Führungsschlitten inkl. Absaugung und Diamantscheibe schnell eine Schlitzfräse.

06.12.2015

Heute haben wir ca. um 13 Uhr begonnen und viel Elektrik gemacht. Da die gesamte untere Etage im Zuge der Renovierung auf Smart-Home aufgerüstet wird, fallen verdammt viele Kabel an!

Als erstes wurde der alte Bodenschutz (Malervlies) erneuert:IMG-20151206-WA0008

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Beim verlegen war ich sehr penibel, was Sascha ein wenig aufregte. Er konnte kaum abwarten mit der Elektrik zu beginnen, weshalb er ein wenig übermütig wurde:
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Nach der Arbeit ging es dann los:
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Aufgrund der vielen Leerrohre musste auch hier und da mit dem Bohrhammer nachgearbeitet werden:
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Da die Kunststoffrohre der Heizungen nachträglich „Aufputz“ installiert wurden, wurden auch hier Schlitze geklopft, um diese später inkl. Isolation in die Wand zu legen:
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Da die Decke planmäßig stehen bleiben soll und wir hier einige Kabel reinbekommen müssen, bedienten wir uns an den alten Leerrohren, welche teilweise in einem schlechten Zustand sind. In der Decke selbst ging es zum Glück ganz gut. Beim Aufklopfen merkten wir, dass es sich um eine Strohdecke handel. Wir hatten beide das selbe im Kopf: „.. und wieso liegt hier Stroh?“ *Insider*
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Natürlich muss auch der alte Rollladen dran glauben. Nachdem ein Nest entfernt wurde und die Abdeckplatte ausgemeißelt war, konnten wir ihn öffnen:
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Um ca. 18 Uhr war dann Feierabend und meine Freundin rief uns zum Essen hoch. Hier noch ein paar weitere Eindrücke:
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Der Anfang ist gemacht!

In meinem Haus in der unteren Wohnung ist soweit alles ok – wären da nicht diese Stockflecken an verschiedenen Stellen im unteren Bereich diverser Wände. Schon beim Hauskauf gab es Anzeichen, welche jedoch eine Möglichkeit waren, den Kaufpreis etwas zu drücken. Die Stellen wurden mittels Chemie aus dem Hause Fakolith behandelt. Das ganze ist nicht ganz billig, doch es wirkte: Die alten Flecken waren weg und es bildeteten sich an den Stellen auch keine weiteren Flecken. Außerdem waren diese Probleme lediglich im Untergeschoss vorhanden.
Nun ist es jedoch stets besser die Ursache zu finden und abzustellen, statt zu kaschieren. Dies merkte man dann auch in der Praxis, als neue Stockflecken an unbehandelten Flächen entstanden und behandelete Stellen sich farblich zwar nicht verändern; dafür Blasen entstanden.
Der Verkauf des Hauses 2009 entstand durch den Tod des Eigentürmers, weshalb die Infos recht mau ausfallen. Das Hause aus den 70ern steht in Hanglage auf einem Naturfundament und ist in nahezu allen Räumen mit einem Kunststoff-Reibeputz und innenliegender Styropor-Dämmung versehen. Dieser Aufbau hat sich nicht bewährt, da aufsteigende Feuchtigkeit keine Chance hat zu entweichen. Man sagt ja auch: „Die Wände können nicht atmen“.
Da die untere Wohnung mit Ausnahme der Waschküche nicht wirklich genutzt wird, blieb alles lange so wie es ist. Durch ein Arbeitnehmerwechsel kam ich in eine Firma, wo ein Kollege Erfahrung und Spaß an der Renovierung von Wohnungen hat. Nach Begutachtung wurde ein Plan geschmiedet, welcher nicht nur eine Sanierung der Wände, sondern auch den Einbau moderne Smart-Home Technologien und die Umgestaltung diverser Räume mit sich bringt.
Da dieser Blog erst nach dem Aufbruch des ersten Raumes gestartet wurde, verlinke ich mal ein paar ältere Bilder des Raumes. Genutzt wurde diese bis dato als Gästezimmer.
Hier beim Kauf des Hauses:
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Hier nach eigener Einrichtung als Gästezimmer:
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Bisher wurden folgende Sachen gemacht:
An den Außenwänden vorhandene Gipskartonplatten wurden entfernt
•An den Außenwänden vorhandene Gipsplatten inkl. Isolation wurden entfernt
•Der Boden wurde mittels Malervlies geschützt und die Sockelleisten entfernt
•Schlitze für die gewaltige Elektrik des Smart-Homes wurden gestemmt
•Durchbruch vom Schlafzimmer (ehem. Gästezimmer) in den Flur (ehemals Kellerraum)
•Umbau der Tür
Ab diesem Status werden möglichst nach jedem Renovierungstag Updates inkl. Bilder folgen!
Hier ein paar wenige Bilder aus den bisherigen Machenschaften (2 Tage Arbeit):
Der Durchbruch vom alten Kellerraum in das zukünftige Schlafzimmer und paar geklopfte Schlitze:
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Die teilweise rausgerissenen Gipskartonplatten:
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Die Dampfsperre zwischen Sockel und Mauer:
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Es ist auch bereits ein elektrischer blauer Boschhammer defekt gegangen. Ansonsen läuft es bisher relativ reibungslos, wenn man mal von dem Durchbruch in die Waschküche absieht 🙂