11.11.17

Freitags haben wir einen Zockerabend bei Sascha im Keller gemacht während unsere Mädels einen Tupperabend veranstalteten. Also machten wir am Samstag etwas. Startschuss grob um 18:30 Uhr.

Sascha klopfte die Fliesen-Fensterbank im begehbaren Kleiderschrank runter.

Ich bearbeitete die desolate Wand im großen Bad. Lose Sachen entfernen und den Rest mit Tiefengrund behandeln.

Das selbe auch links und rechts neben dem Heizkörper.

Da die „zerstörte“ Wand böd aus dem Wasser ist und gerade im unteren Bereich einiges aufgebaut werden muss setzten wir ein paar Putzschienen. Außerdem sieht man, dass das Loch woe die Heizungsrohre durchgehen nun zubetoniert sind.

Auch im begehbaren Kleiderschrank wurde Tiefengrund aufgetragen und ein paar Putzschienen angeputzt.

Ich war jedoch nicht so fit an dem Abend und auch Sascha war etwas müde, weshalb wir um kurz nach 01:00 Uhr Feierabend machten.

18.10.17

Heute mal ein Eintrag über eine Arbeit von einem Handwerker. Da wir das Spezialwerkzeug für das Verpressen der Heizungsrohre nicht haben und teuer sind, hat dieser in drei Etappen die Heizung neu angeschlossen.

Im Schlafzimmer war die Arbeit bereits erledigt. Daher geht es nun mit dem begehbaren Kleiderschrank los.

Durch die Wand in das große Bad..

Von dort wieder durch die Wand in die begehbare Dusche.

.. und ein letztes mal durch eine Wand zum Flur.

13.10.17

Freitag der 13. … drauf geschissen es wird gearbeitet. Um etwa 18:00 Uhr ging es los.

Klo: Da die Dübel zwar hielten aber auch nicht komplett festgeballert werden konnten, entschieden wir uns diese nochmal zu entfernen und mittels Klebedübeln zu befestigen. Ich kann jetzt schon sagen, dass dies leider auch kein gutes Ergebnis brachte. Da wird nochmal nachgebessert – schließlich ist das Klo den größten Belastungen ausgesetzt.

Dann kümmerten wir uns um das 80er (?) Gussrohr, wo ursprünglich die Dampfdusche mittels Plastiktüten angeschlossen war. Das Rohr wurde oberhalb freigelegt.

Jetzt konnten wir eine Gummimuffe installieren, welche genau in das Gussrohr passt und auf ein 50er HT-Rohr adaptiert.

Wie hier zu sehen ergibt das eine saubere und vor allem dichte Lösung.

Der Abwasserkanal wird genutzt vom Doppelwaschtisch und der begehbaren Dusche. Ersteres liegt jedoch gegenüber an der Wand. Also musste ein kleiner Durchbruch erfolgen.

Jetzt geht die Planung los. Im Raum der begehbaren Dusche im Boden durch den oben gezeigten Durchbruch angeschlossen an den Doppelwaschtisch.

Wir probierten ein wenig ohne Dichtungen aus damit wir schnell umstecken und tauschen können. Am Ende war eine gute Lösung gefunden und wir installierten alles mit Dichtungen fest. Natürlich dürfen auch diverse Rohrhalter nicht fehlen. Hier schnell im CW-Profil in Holzlatten verschraubt.

So sieht das dann aus. Der linke Waschtisch fließt in den rechten Waschtisch und von dort aus durch den Durchbruch unten an der Wand.

Nach dem Durchbruch geht es im Boden weiter in ein Y-Stück, wo sich das Abwasser mit der begehbaren Dusche trifft und zum Abfluss fließt.

Nun ging es mit der Holzverschalung des Doppelwaschtisches weiter. Oben wurden noch zwei Dosen pro Seite (Doppelsteckdosen) gesetzt. Mittig ist eine Verteilerdose eingebaut welche direkt mit dem Verteilerkasten verbunden ist. So kann man jederzeit nachrüsten. Derzeit geplant ist in der Verschalung lediglich ein RGBW-Streifen und die genannten Steckdosen.

Zur Verschalung an sich gehören natürlich auch Seitenteile und Deckel. Dies ist nun erledigt und außer Feinarbeiten fertig. Fest verschraubt ist das Gebilde noch nicht, da noch die Frischwasserleitungen fehlen.

Bei den Arbeiten haben wir gemerkt, dass diese Tätigkeit (Schreiner) uns am schwersten fällt, da sich dort fehlende Übung/Erfahrung zeigte. Am Ende ist es aber gut genug um vernünftig fliesen zu können und nahezu 100%ig gerade ist.

Wir räumten noch ein wenig auf während wir 03:00 Uhr erreichten und machten dann Feierabend.

07.10.17

Samstag ging es los. Erst einmal alles aufräumen, damit wir Platz zum Arbeiten haben.

Nun ging es wieder an die kleine Trockenbauwand beim Urinal und Klo. Ein Profil muss an die Decke. Trotz guter und verschiedener Dübel bekamen wir keine besonders gute Verbindung. Am Ende wurden es Klapp-Metalldübel mit Schlosserschrauben.

Wer gut schmiert der gut fährt ^^

Am Ende standen auch die horizontalen Streben und das Klo ist komplett befestigft.

Jetzt ging es an den Doppelwaschtisch. Auch hier kommen Geberit-Systeme zum Einsatz. Nach einigem Rechnen und planen je nach Badmöbel und Spiegelschrank stand fest, wie diese angebracht werden mussten. Schiene ran da..

Mal die Geberit lose angestellt.

Nun wurden die senkrechten und das obere Profil für den Trockenbau montiert und dann auch die Gestelle verschraubt. Auch das Abwasser ist schon vorbereitet.

Hier wird die begehbare Dusche angeschlossen. Außerdem kommt noch ein Y-Stück rein, wo ein 50er HT-Rohr durch die Wand zu dem Doppelwaschtich verläuft.

Als Verkleidung für das Doppelwaschbecken setzen wir auf zweimal 15er MDF-Platten, wodurch man ein 3cm starkes Holz erhält. Dort sollte jedes Möbelstück dran halten. Löcher für Zu- und Abwasser müssen natürlich rein.

Die Holzplatte wird dann unten an der Schiene als auch an den Geberit-Ständern mit Schraube und Mutter befestigt. Hier Probeweise montiert.

Seitlich und oberhalb wird wahrscheinlich auch mit Holz verkleidet.

Feierabend… halb 4 ^^

22.09.17

Nach der größeren Bestellung der Geberit-Systeme ging es Freitags gleich mit großer Motivation los. Zuvor waren wir noch kurz im Baumarkt und haben für knapp über 100 EUR Abwasserrohre und Schrauben/Dübeln mitgenommen.

Als erstes wollten wir den neuen Badheizkörper anbringen. Also mal schnell mögliche Schrauben/Dübel-Kombinationen durchgeschaut.

Jetzt heist es anhalten, messen, und bohren. Die Höhe des Mittelanschluss des Heizkörpers soll gleich den normalen Radiatoren sein. Der Abstand zur Wand ist Geschmackssache und natürlich muss er im Wasser sein.

Nachdem alles gebohrt war kam der erste Test und es passte auf Anhieb perfekt.

Nun ging es an das Abwasser. Vorher stellten wir mal probeweise das Urinal und Klo an die Wand. Alles was unter die Wand kommt muss von „bester“ Qualität sein, weshalb wir auf Geberit setzen.

Da wir aber abhängig vom Fallrohr sind müssen wir hier beginnen. Also dieses gute Stück.

Auf dem Bild schwer zu erkennen passte aber der Winkel und die Ausrichtung des einbetonierten Rohrs überhaupt garnicht. Wir kamen hier schon viel zu hoch aus, dass es bei einhalten von mindestens 2% Gefälle beim Klo utopisch hoch angekommen wären. Es muss also ein HT-Rohr Element aus dem Beton gestemmt werden ohne das ganze zu beschädigen und zu hoffen, dass wir es gescheit anbinden können.

Nach längerer Zeit mit Bohrhammer und Handmeißel war es dann soweit und wir konnten mit diversen Muffen ein sehr gutes Ergebnis erzielen.

Es kommt nun also das 100er HT-Rohr im großen Bad an und wir können alles trocken planen.

Schritt für Schritt gingen wir vor und konnten hintendran nach und nach die Befestigungsschellen für die HT-Rohre anbringen. Wichtig ist mir eine gute Steifigkeit, damit auch bei längeren Warmwasserphasen keine Rundungen entstehen. Da wir die Schellen im Baumarkt kauften waren mir die gummierte Ausführung zu teuer. Dafür kam Schaumstoffband zum Einsatz.

Im Haus geht ein Fallrohr nach oben in den ersten Stock. Unser neu erschlossenes zweites Fallrohr soll auch nach oben gelegt werden um bei einer späteren Renovierung im oberen Stock mehr Möglichkeiten zu haben. Hierfür musste ein wenig aus dem Betonsockel ausgestemmt werden.

Bei der Arbeit muss auch das Material leiden. So kam auch dieses nicht ganz jugenfreie Bild zustande.

Nun machten wir letzte „trockene“ Anpassungen mit dem großen Abwasserrohr.

Nach einigem Messen, Schneiden und Probieren passte alles und die Gestelle wurden entfernt um die HT-Rohre mit Schellen zu befestigen und die Montage der U-Schiene für die Trockenbauwand vorzubereiten. Wie so oft kam auch hier der Laser zum Einsatz, der einem das Leben einfach enorm erleichtert.

Hier das aktuelle Ergebnis. Die Uhrzeit belief sich schon auf 04:00 Uhr in der Nacht, weshalb wir Feierabend machten.