Nebenbei ein wenig Elektrogefummel

Eigentlich ein gemütlicher Abend.. der letzte Samstag in meinem Urlaub und Sascha ist inkl. seiner Lebensgefährtin zum Essen eingeladen. Doch wie stand er an der Haustür? Bepackt mit Werkzeug!

Also dann ab in den Keller und ein wenig am Zählerschrank fummeln, bevor es mit dem Essen los geht. Hierbei wurde wieder festgestellt, dass die Elektroinstallation im Haus stümperhaft ausgeführt wurde. Unter anderem ist da ein Ceran-Kochfeld, welches mit zwei 16A und einer 6A-Sicherung ausgestattet ist, was das Auslösen der Sicherung bei Benutzer einer gewissen Kochstelle erklärt.

Weiterhin wundert es nun nicht mehr, weshalb nahezu kein Strom im unteren Stockwerk verbraucht wird: An diesem Zähler hängt nahezu nichts!

Also wurden die ersten unnötigen Sicherungen entfernt und die Kabel beschriftet. Der derzeitige Stand ist beim „Ausmisten“ des Zählerkastens. Der nächste Schritt ist das Anklemmen der noch benötigten Leitungen bis zum Ende der Renovierung.

Aktueller Stand in Bildern:

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Zwischendurch am Schaltschrank

Da dieses Wochenende nicht wirklich etwas passieren wird, mal ein paar Dinge zwischendurch.

Ich habe mir einen MultiMaster von Fein gegönnt, da dieser in nächster Zeit ohnehin öfters verwendet werden wird. Zum Beispiel muss das Parkett am Rand nachgeschnitten werden, da Putz auf die Wand kommt und somit der Abstand im Sinne des schwimmenden Bodens nicht mehr reicht.

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Weiterhin kam heute der Alurollladen. Wie ich durch die Sendungsverfolgung bemerkte, wurde er in Polen gefertigt. Da er gerade schön eingerollt und gut geschützt ist, habe ich nur an einer Ecke aufgemacht, um die Farbe und Endleiste zu kontrollieren.

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Dank dem neuen Multitool und der mittlerweile angekommenen Holzplatten habe ich mich an den Zählerschrank gemacht und den Unterbau für die Hutschienen zusammengebastelt. Die große Frage waren die Abstände und ob drei oder vier Leisten eingebracht werden können.

Nach telefonischer Absprache mit Sascha haben wir uns entschieden vier Leisten einzubauen. Zwischen dem Boden zum Steuergerät und zwischen den Steuergeräten selber sind jeweils 2cm Platz für Kabel, welche hinten ausreichend Platz haben. Die oberste Schiene wird vor allem mit Verteilern bestückt, welche weniger Platz benötigen und oberhalb keine Zuführung haben. Optisch naja, aber günstig und technisch einwandfrei und fest.

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Die Holzleisten habe ich zwischen den Hutschienen etwas ausgeschnitten, um nochmals mehr Platz für Kabel zu haben.

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Hier mal Beispielhaft ein paar Steuergeräte aufgesteckt, um sich ein Bild davon machen zu können.

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Ich kann es kaum erwarten, dass der erste Raum fertig wird und quasi „online“ geht.. 😉

02.01.16

Heute ging es mal wieder an… ELEKTRIK ^^

Als erstes war der alte Rollladen dran, welcher kurzerhand aus dem Fenster zum restlichen Schutt befördert wurde.

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Die alten Metallhalter der Holzwelle wurden mittels Flex abgetrennt und mit einer Schruppscheibe beigelegt. Da alles relativ grob beigeputzt ist, wurde noch mit Schnellgips geglättet.

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Nun wurde die Elektrik im Rollladenkasten verkabelt und mittels Verteilerdose und Kabelkanal verlegt. Aber erst mal die alte Kritzelei angeschaut wie denn alles geplant war..

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Naja gut.. das war nicht mehr so aktuell. Ein Blick in den Verkabelungsplan gab jedoch Klarheit und es konnte losgehen.

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Jetzt teilten wir uns auf, wodurch Sascha die Verkabelung des Bewegungsmelders und Verklemmen der Deckenkabel  vollzog und ich den Rollladenmotor mit Walze einbaute.

Während seine Arbeit ganz gut gelang..

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.. hatte ich Probleme mit der Befestigung des Motors. Zum jetzigen Zeitpunkt ist er fest, jedoch nicht so ordentlich wie ich es mir vorstelle, weshalb ich da wohl nochmal nacharbeiten werde. Immerhin sitzt die Welle schön im Wasser und hat ausreichend und gleichen Abstand zum Kasten.

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Als nächstes haben wir uns ordentlich Kabel geschnappt und zum Sicherungskasten durchgezogen. 30 Sensorleitungen und diverse Stromkabel mussten noch rein.
Hier mal ein kleines Paket davon.

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Sascha freute sich über den Fortschritt und fummelte die ganzen Leitungen im Hauptverteiler zusammen. Ohh ja.. ein großer Kasten mit vielen Leitungen 🙂

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

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Aber da fehlt doch noch etwas? Richtig, schnell noch die Lautsprecherkabel reingefummelt 😉

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Jetzt ging es los mit der Messung der Leitungen. Wo kommt was an, liegen genug Kabel und überhaupt.. was kosten schon Elektrokabel?

Es wurde gleich beschriftet, damit später das Anklemmen an die Steuergeräte schneller und einfacher durchzuführen ist. Multimeter raus und go!

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So weit so gut. Doch da gibt es ja noch die Deckenverteilerdose… und da gehen ordentlich Kabel durch. Doch diese besagte Dose ist leider klein und dazu soll noch eine Steckdose Platz finden. Genau die richtige Challenge für Sascha, der aufgrund des Platzmangels mit dem Lötkolben und Schrumpfschlauch anfing zu arbeiten.

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Vorher:

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Nachher: Das Ergebnis sieht gut aus. Bleiben die Phasen für die Steckdose inkl. Durchschleifung nach unten. Ob das alles passen wird? Wir werden sehen 😀

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Zum Schluss bleibt zu sagen.. die Wände warten 🙁