22.09.17

Nach der größeren Bestellung der Geberit-Systeme ging es Freitags gleich mit großer Motivation los. Zuvor waren wir noch kurz im Baumarkt und haben für knapp über 100 EUR Abwasserrohre und Schrauben/Dübeln mitgenommen.

Als erstes wollten wir den neuen Badheizkörper anbringen. Also mal schnell mögliche Schrauben/Dübel-Kombinationen durchgeschaut.

Jetzt heist es anhalten, messen, und bohren. Die Höhe des Mittelanschluss des Heizkörpers soll gleich den normalen Radiatoren sein. Der Abstand zur Wand ist Geschmackssache und natürlich muss er im Wasser sein.

Nachdem alles gebohrt war kam der erste Test und es passte auf Anhieb perfekt.

Nun ging es an das Abwasser. Vorher stellten wir mal probeweise das Urinal und Klo an die Wand. Alles was unter die Wand kommt muss von „bester“ Qualität sein, weshalb wir auf Geberit setzen.

Da wir aber abhängig vom Fallrohr sind müssen wir hier beginnen. Also dieses gute Stück.

Auf dem Bild schwer zu erkennen passte aber der Winkel und die Ausrichtung des einbetonierten Rohrs überhaupt garnicht. Wir kamen hier schon viel zu hoch aus, dass es bei einhalten von mindestens 2% Gefälle beim Klo utopisch hoch angekommen wären. Es muss also ein HT-Rohr Element aus dem Beton gestemmt werden ohne das ganze zu beschädigen und zu hoffen, dass wir es gescheit anbinden können.

Nach längerer Zeit mit Bohrhammer und Handmeißel war es dann soweit und wir konnten mit diversen Muffen ein sehr gutes Ergebnis erzielen.

Es kommt nun also das 100er HT-Rohr im großen Bad an und wir können alles trocken planen.

Schritt für Schritt gingen wir vor und konnten hintendran nach und nach die Befestigungsschellen für die HT-Rohre anbringen. Wichtig ist mir eine gute Steifigkeit, damit auch bei längeren Warmwasserphasen keine Rundungen entstehen. Da wir die Schellen im Baumarkt kauften waren mir die gummierte Ausführung zu teuer. Dafür kam Schaumstoffband zum Einsatz.

Im Haus geht ein Fallrohr nach oben in den ersten Stock. Unser neu erschlossenes zweites Fallrohr soll auch nach oben gelegt werden um bei einer späteren Renovierung im oberen Stock mehr Möglichkeiten zu haben. Hierfür musste ein wenig aus dem Betonsockel ausgestemmt werden.

Bei der Arbeit muss auch das Material leiden. So kam auch dieses nicht ganz jugenfreie Bild zustande.

Nun machten wir letzte „trockene“ Anpassungen mit dem großen Abwasserrohr.

Nach einigem Messen, Schneiden und Probieren passte alles und die Gestelle wurden entfernt um die HT-Rohre mit Schellen zu befestigen und die Montage der U-Schiene für die Trockenbauwand vorzubereiten. Wie so oft kam auch hier der Laser zum Einsatz, der einem das Leben einfach enorm erleichtert.

Hier das aktuelle Ergebnis. Die Uhrzeit belief sich schon auf 04:00 Uhr in der Nacht, weshalb wir Feierabend machten.

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