Freitag der 13. … drauf geschissen es wird gearbeitet. Um etwa 18:00 Uhr ging es los.
Klo: Da die Dübel zwar hielten aber auch nicht komplett festgeballert werden konnten, entschieden wir uns diese nochmal zu entfernen und mittels Klebedübeln zu befestigen. Ich kann jetzt schon sagen, dass dies leider auch kein gutes Ergebnis brachte. Da wird nochmal nachgebessert – schließlich ist das Klo den größten Belastungen ausgesetzt.
Dann kümmerten wir uns um das 80er (?) Gussrohr, wo ursprünglich die Dampfdusche mittels Plastiktüten angeschlossen war. Das Rohr wurde oberhalb freigelegt.
Jetzt konnten wir eine Gummimuffe installieren, welche genau in das Gussrohr passt und auf ein 50er HT-Rohr adaptiert.
Wie hier zu sehen ergibt das eine saubere und vor allem dichte Lösung.
Der Abwasserkanal wird genutzt vom Doppelwaschtisch und der begehbaren Dusche. Ersteres liegt jedoch gegenüber an der Wand. Also musste ein kleiner Durchbruch erfolgen.
Jetzt geht die Planung los. Im Raum der begehbaren Dusche im Boden durch den oben gezeigten Durchbruch angeschlossen an den Doppelwaschtisch.
Wir probierten ein wenig ohne Dichtungen aus damit wir schnell umstecken und tauschen können. Am Ende war eine gute Lösung gefunden und wir installierten alles mit Dichtungen fest. Natürlich dürfen auch diverse Rohrhalter nicht fehlen. Hier schnell im CW-Profil in Holzlatten verschraubt.
So sieht das dann aus. Der linke Waschtisch fließt in den rechten Waschtisch und von dort aus durch den Durchbruch unten an der Wand.
Nach dem Durchbruch geht es im Boden weiter in ein Y-Stück, wo sich das Abwasser mit der begehbaren Dusche trifft und zum Abfluss fließt.
Nun ging es mit der Holzverschalung des Doppelwaschtisches weiter. Oben wurden noch zwei Dosen pro Seite (Doppelsteckdosen) gesetzt. Mittig ist eine Verteilerdose eingebaut welche direkt mit dem Verteilerkasten verbunden ist. So kann man jederzeit nachrüsten. Derzeit geplant ist in der Verschalung lediglich ein RGBW-Streifen und die genannten Steckdosen.
Zur Verschalung an sich gehören natürlich auch Seitenteile und Deckel. Dies ist nun erledigt und außer Feinarbeiten fertig. Fest verschraubt ist das Gebilde noch nicht, da noch die Frischwasserleitungen fehlen.
Bei den Arbeiten haben wir gemerkt, dass diese Tätigkeit (Schreiner) uns am schwersten fällt, da sich dort fehlende Übung/Erfahrung zeigte. Am Ende ist es aber gut genug um vernünftig fliesen zu können und nahezu 100%ig gerade ist.
Wir räumten noch ein wenig auf während wir 03:00 Uhr erreichten und machten dann Feierabend.










