Nach dem Frühstücken ging es ans Werk. Wir wollten endlich eine glatte Oberfläche und nach der Stärkung sollten wir das auch fast geschafft haben.
Die Arbeitsweise war denkbar einfach. Wandunebenheiten beseitigen, befeuchten und mit dünn angemachten Zementputz abziehen. Hier zeigt sich nun, dass ein einfach zu verarbeitender Gips-Putz doch angenehmer ist, aber das kommt ja aus bekannten Gründen nicht in Frage.
Abreiben!
Befeuchten!
Abziehen! Sascha machte den Anfang.
Ich hatte im Internet Abdeckkappen für die Unterputzdosen bestellt. So ist es einfacher zu überputzen und die Dosen und Kabel sauber zu halten. Durch die kleinen Fähnchen konnte man die Stellen gut wieder finden. Doch es bildeten sich auch Hoden.
Ich fing damit an, das Armierungsband auf die Rigipsplatten zu kleben. Ich hatte mich für ein grobmaschiges und selbstklebendes Band entschieden.
Nachdem Sascha mit zwei Wänden fertig war, machte ich die übrigen Wände fertig.
Ja, ich wachse mit der Arbeit. Macht sich wohl bei den Klamotten bemerkbar.
Sascha fing während dessen mit dem Verspachteln der Platten an. Das Produkt wird satt in die Armierung eingedrückt und abgespachtelt. Außerdem wurden die Schraubenköpfe verdeckt.
Zwischenzeitlich entfernten wir noch alte Rohre und Stahlträger aus der Wand, wo die Heizungsrohre eingeputzt werden wollen. Mittels Bohrhammer und Flex war dies schnell erledigt.
Natürlich wollte ich auch noch Spachteln. Also habe ich den Rest gemacht. Wirklich krass, wie einfach sich so ein Zeug gegenüber natürlichem Zementputz verarbeiten lässt. Einfach bis auf 0 abziehbar und reißt nicht ein.
Zum Abschluss erledigen wir noch ein paar Kleinigkeiten. Die Heizung wurde an die Wand gehangen, die Ausgänge für die Deckenlampe und Bewegungsmelder verspachtelt, aufgeräumt, usw.
.. und schon ist kurz vor 18:00 Uhr. Essenszeit und Feierabend. Doch natürlich noch ein paar aktuelle Fotos aus der Baustelle.
Nächstes mal wollen wir letzte kleine Unebenheiten an den verputzten Wänden mit Rotband verspachteln. Dies geschieht jedoch nur punktuell und an wenigen Stellen. Außerdem wird der Übergang zwischen Sockeln und Wänden verspachtelt. Das dürfte beim nächsten Treffen erledigt und damit der Grundstein für den Reibeputz gelegt sein.
Achso.. die Decke wird auch noch abgeschliffen und neu gestrichen 🙂
Nächstes Wochenende wird der Bau wohl ruhen.
















