Endlich wieder Freitag. Nach Feierabend ging es in den Baumarkt und dann auf die Baustelle. Ziel war es, die Decke fertig zu stellen, doch dazu kam es nicht mehr.
Um in der begehbaren Dusche mehr Raumgefühl zu haben und natürlich als Designelement im Flur, hatte Sascha die gute Idee eine Glasfront einzubringen. Ich hatte in meinem Kopf dann gleich lange und schmale Gläser ums Eck, was modern ausschaut und etwas Privatsphäre erhält.
Nun ist es jedoch so, dass die Wände um die Dusche massiv sind. Wie genau wir vorgehen steht noch nicht fest. Ideen gibt es viele, jedoch stand es bisher nicht zur Debatte die Mauer oberhalb vom Glas zu entfernen und mit Gipsplatten zu versehen. Daher mussten wir den ersten Ausschnitt Stützen, damit oben nicht alles herabfällt.
Bohrhammer 3 2 1 ..
Überlegung wie geht es weiter..
Wir sind dann komplett durchgebrochen und haben das Stützsystem erweitern und so eingebracht, dass man oben eine Platte eingießen kann. Eventuell wird ein Metallrahmen eingeschweißt.
Da wir uns noch nicht sicher sind, blieb es bei der einen Wand und dem jetzigen Zustand. Hier ein Bild von der zukünftigen begehbaren Dusche in den Flur.
Lustig: Da wir jetzt bessere Atemschutzmasken haben, werden die alten Papiermasken nicht mehr benötigt und hängen an allem möglichen Ecken herum. Hier hat sich eine mit Schutt gefüllt und wippt munter an dessen Gummibändern herum.
Nun teilten wir uns auf. Sascha machte einen kleinen Durchbruch vom Flur in den Heizungskeller um Leerrohre zu verlegen..
..während ich weitere Deckenabhänger montierte.
IN den Heizungskeller kamen fünf 32er Rohre. Geplante Strippen sind sämtliche Netzwerkkabel der unteren Etage, Lautsprecherkabel und diverse Steuerungs- und Elektrokabel für Entlüftung, Wassersensoren, usw.
Hintergrund ist die Tatsache, dass neben dem Zentralstaubsauger hier auch die Server untergebracht werden.
Vom Flur in den Heizungskeller.
Im Heizungskeller selbst.
Wieder vereint hingen wir weitere Dachlatten an die Decke. Außerdem haben wir bereits einige von den alten Latten zur Verstärkung mit groß dimensionierten Schrauben mit den Betonträgern verschraubt. Das ganze Gerüst soll schließlich dauerhaft halten.
Sascha konnte es natürlich nicht abwarten und wollte die ersten Rigipsplatten hängen sehen. Feuer frei!
Noch ein paar Platten montiert. Sogar die Baustellenbirne hat eine Bohrung bekommen. Schließlich brauchen wir Licht. Zwischen den zwei Lichtern zu sehen die orange Unterputzdose. Hier wird die erste von drei Lampen befestigt. Geplant sind Würfel, wie schon einer im begehbaren Kleiderschrank hinkommen soll.
Abschließend nochmal Leerrohrparty. Abgesehen vom Badezimmer und dem Treppenhaus welches wahrscheinlich dann in der oberen Etage angeschlossen wird, ist alles verlegt.
Die Uhr stand auf 03:30 Uhr und wir machten unseren wohlverdienten Feierabend.










