14.04.17

Über einen Monat ist es her, das wir auf der Baustelle waren. Sascha wurde Vater und heute war es soweit: Am langen Osterwochenende arbeiteten wir ein wenig. Um 17:00 Uhr war der Startschuss.

Sascha bemühte sich im Flur über den Heizung den Dekorputz zu entfernen, wärend ich in der begehbaren Dusche eine Wand vom kompletten Putz befreite. Hier zu sehen das Ergebnis.

Und hier der abgekratzte Putz über der Heizung als Vorher/Nachher.

Nach Fertigstellung wurde alles mit Haftgrund behandelt.

Auch unten wird alles schön eingesaftet. Haftung haftung haftung 🙂

Schon bekannt aus dem begehbaren Kleiderschrank ist auch im Bad im unteren Bereich an paar Stellen der Putz lose. Dieser wurde kurzerhand mittels Hammer abgeschlagen.

Nach einer Stärkung und Pause war dann auch langsam der Haftgrund trocken und ein paar Stellen konnten verputzt werden. Sascha machte den Anfang im Flur, wo ebenfalls loser Putz bis zum Stein abgetragen wurde. Er lernte dabei meine Glätterkelle für den Trockenbau kennen…

Ich versuchte so schonend wie möglich in die 12er Mauer einen Verteilerkasten mit knapp 8cm Tiefe aufzustemmen und einzugipsen.

Nun gingen wir an zwei Wände in der Dusche. Vor dem Haftgrund wurden diese noch mittels Betonfräse begradigt, damit das Verputzen leichter von der Hand geht. Sascha verliebte sich nun endgültig in die o.g. Kelle womit er seiner Meinung nach zum Profi und die Oberfläche wie ein Babypopo wird.

Ich war an der Wand mit den nackten Steinen und versuchte den Putz so dünn wie möglich aufzutragen, damit nicht wieder zuviel Material aufgetragen ist, wo einen geraden Aufbau bis zum Panoramafenster verschlechtert. Am Ende muss ohnehin nochmal alles fein abgezogen werden.

Ständig macht man sich wärend der Arbeit Gedanken über die Vorgehensweise bzw. Umsetzung der Ziele. Ein großes Thema ist natürlich die bodengleiche Dusche und dessen Abwasser. Ein bestehender Ausschnitt geht knapp 10cm tief. Es bleibt Spannend..

Um ca. 11:00 Uhr machten wir Feierabend.

10.03.17

Freitag auf der Baustelle. Zwie Tage vorher hatte ich ein wenig vorbereitet – nämlich einige Fliesen entfernt und Haftgrund aufgetragen. Hier ging es hauptsächlich um die Mauer oberhalb des Stahlträgers und dem ehemaligem Durchbruch.

Da im Trockenbau ein Verteiler für die Elektrik im Boden eingeplant ist, haben wir die Leerrohre dafür vorbereitet. Angeschlossen werden Fußbudenheizung im Duschbereich und Temperaturfühler im Boden zum regulieren.

Dannach kam ordentlich Steinwolle zum Einsatz und es wurde wieder doppelt mit Gipskartonplatten beplankt.

Obwohl Putz über die gesamte Fläche kommt, wurde die zweite Schicht Gipsplatten verspachtelt.

Außerdem wurden die unteren Schnittkanten der Platten mit imprägnierter Spachtel behandelt.

Sascha hatte die kleinere Wand oberhalb schon vorgeputzt. Nun ging es langsam an die große Wand. Der Materialaufwand ist nicht unbeachtlich, aber da haben wir an anderen Stellen schon mehr verfüllen müssen.

Auch ich ließ es mir nicht nehmen ein wenig mit dem Maschinenputz zu arbeiten.

Nun bekamen wir jedoch etwas Probleme mit Unebenheiten. Also wurde noch bis zum Ende der unverputzten Steine beigeputzt..

.. und anschließend nochmals via Bohrhammer alter Putz entfernt. Wir hoffen durch den Ausgleich des Fliesenklebers möglichst gerade finishen zu können. Für eine nahezu 100%ige Oberfläche wären vorher ausgerichtete Putzschienen nötig.

Hier das Ergebnis des nun verschlossenen Durchgangs.

Auf der Uhr schlug es 02:00 Uhr und wir machten langsam Feierabend.

05.03.17

Sonntachhhh un ein bissl schaffe 🙂

Sascha machte sich gleich daran den vorbehandeleten alten Durchgang zu verputzen. Unten kam ein Armierungsgewebe für den Übergang zum Steinsockel zum Einsatz.

Ich fing damit an mittels Laser die Halter für die Dachlatten der Decke anzubringen. Wir entschieden uns dazu an den langen Wänden rechts und links ganze Platten anzuschrauben und mittig schmale Stücke von ungefähr 22cm Breite.

Perfekt auf dem Klo ausgerichtet.

Sascha hatte grob vorgeputzt und für den Anschluss der Hähe mit der umliegenden Wand kam wieder ein Armierungsgewebe zum Einsatz, welches vollflächig über den Durchgang aufgebracht wurde. Als Putz kam ausschließlich der Maschinenputz zum Einsatz.

Abspachteln bis der Arzt kommt.

Nachdem die Halter an der Decke befestigt waren und das Verputzen soweit abgeschlossen war, fingen wir mit dem Anbringen der Dachlatten an. Es kam wieder eine Spezialkonstruktion für der Laser zum Einsatz.

Hier zu sehen die geplanten ganzen Platten links und rechts, sowie der Zuschnitt in der Mitte.

Irgend etwas stimmt nicht. Achja.. wir nutzen ja immer drei Latten pro Platte. Vergessen.. wurde natürlich nachgebessert.

Abschließend machten wir noch ein wenig Elektrik in Form von der Verlegung einiger Leerrohre. Außerdem wurden beim neuen Durchbruch die letzten Steine im unteren Bereich entfernt.

Hier der aktuelle Status der Decke in der zukünftig begehbaren Dusche.

Hier der verputzte ehemalige Durchgang.

Wir hörten mit den Bauarbeiten um 17:00 Uhr auf, planten aber noch ein wenig und machten dann Feierabend.

04.03.17

Heute war ich mal knapp 2 Stunden auf der Baustelle.

Ich machte ein paar Vorbereitungen für den Sonntag, da wir dann zu zweit los legen wollen. Als erstes entfernte ich den Kunstputz um den zu verschließenden Durchgang. Weiterhin behandelte ich die Gipsplatten und den umliegenden Putz mit Haftgrund.

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Als nächstes wurde beim neuen Durchbruch der abgestellten Wand eine Stelle geöffnet, damit man leichter den Raum wechseln kann. Hierfür kam die Flex und ein Hammer zum Einsatz.

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Als letztes verspachtelte ich die Gipsplatten noch grob. Da sowieso Putz drüber kommt, habe ich da keinen großen Wert auf eine tolle Oberfläche gelegt. Mir ging es eigentlich nur darum, die zwei Platten fest miteinander zu verspachteln.

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26.02.17

Wir schreiben den 26.02.17.. ein Sonntag. Am frühen Mittag kam Sascha vorbei, damit wir den Durchbruch, soweit möglich, machen können.

Zuerst wurde mittels Bohrhammer links und rechts von beiden Seiten ausgestemmt.

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Dies ermöglicht ein relativ genaues Arbeiten. Stemmt man nur von einer Seite aus, franst es gegenüber leider stärker aus.

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Nun ging es darum die Mitte heraus zu schlagen. Wer hat da wohl Lust den Bello zu schwingen..

Hier das vorläufige Ergebnis. Ein schönes Fenster vom ehemaligem kleinen Bad zum ehemaligem Wohnzimmer.

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Der Durchbruch wurde jedoch noch weiter runter gezogen; so, dass die abgestellte Wand der Sanitäreinrichtungen alleine stehen bleibt.

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Da das Grobe für den Tag erledigt war, machten wir uns mal an das dringende Aufräumen. Schutt und Müll entsorgen.

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Nun ist es soweit, dass der Eingang in das kleine Bad verschlossen werden kann. Anders als beim begehbaren Kleiderschrank entschied ich mich für eine kleine Mauer unten und erst dann Trockenbau. So ist es unten stabiler und für eine begehbare Dusche einfach besser gebaut. Zuerst kamen die Fliesen an der Stelle runter.

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Wir entschieden uns für drei Lagen Steine. Als nächstes kam eine Holzunterkonstruktion an die Wände, worauf die Gipskartonplatten montiert werden können.

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Auf der Außenseite passten gleich zwei Gipsplatten übereinander. So wird es noch stabiler und man benötigt weniger Putz. Auf der Innenseite, welche vorerst offen bleibt, wurde mittels Bauschaum ausgeschäumt.

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Bevor wir um ca. 18:00 Uhr Feierabend machen wollten, sollte noch schnell die unangenehme Aufgabe der Verstärkung der Deckenlatten in der begehbaren Dusche durchgeführt werden. Wir entschieden uns für drei Verschraubungen pro Latte. Das drückt richtig!

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Zu guter letzt zwei Finishbilder. Einmal vom großen Bad aus mit passend stehender Leiter zum durchkrabbeln..

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.. und von außen, also im Flur, die doppelten Gipskartonplatten. Feierabend 🙂

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