03.06.16

Freiiiiiitag! Doch an Feierabend ist nicht zu denken. Sascha ging mit mir im Baumarkt einkaufen und dann ging es los. Letztes mal Freitags war 02:00 Uhr Schluss.. diesmal ging es bis 04:00 Uhr!!

Erst einmal wurden Sonderwünsche eingebaut. Ich möchte nämlich außen eine 16A-Starkstromdose und eine normale Doppelsteckdose. Also müssen entsprechende Kabel verlegt werden. Der Durchbruch gelang mit extra langen Bohrern.

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Schön raus gepfriemelt und dann verknotet. Die Dosen werden später gesetzt.

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Hier zu sehen das neue Leerrohr für das Starkstromkabel.

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Dort sollte man später besser nicht eine Bohrmaschine ansetzen, sonst Aua.

Nun wurden die meisten Schlitze für die Leerrohre mit Rotband verschlossen. Da dort viel Material rein kann, dauert die Trocknung entsprechend lange, so ist dies möglichst schnell zu erledigen.

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Zwischendrin wurde noch ein Leerrohr für den Außen-Temperatur-Feuchtefühler installiert. Den Ausgang machen wir ganz einfach im Rollladenkasten. Etwas klettern inklusive.

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Maschine ansetzen und GO 🙂

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Der Beton ist hart, der Bohrer ist härter.

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Apropos Rollladen. Der wurde auch entfernt. Schnipp Schnapp Gurt ab.

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Bezüglich der Feuchte hatte ich immer noch Bauchweh und entschied mich das Parkett zu entfernen. Leider ist dies gesteckt und nicht geklickt. Eine zerstörungsfreie Entfernung schien unmöglich. Also erstmal ein wenig weg, was man noch reparieren könnte, doch da.. dazu später. Erstmal Zimmer ausräumen und Schutz entfernen.

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Das Ergebnis: Unter dem Parkett ist als Trittschalldämmung Kork eingelegt. Darunter fand man einen PVC-Belag und darunter einen Estrich im schlechten Zustand.

Skandal! Der Familienrat wurde einberufen und die Chefin entschied: Raus damit!

Hier die ersten Einblicke.

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Boden komplett entfernt.

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Was für ein Rückschlag. Dazu kommt noch der ganze gelbe Rotz, was Kleberückstände des PVC sind. Wie schon bei der Elektrik haben die Handwerker wohl eher an die Schnelligkeit gedacht. Eventuell auch auf Befehl des Vorbesitzers.. wer weiß es schon – auch egal. Es ist wie es ist!

Also wurden weiter Schlitze zugekleistert.

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Der Durchgang wurde schon mal grob beigeputzt.

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Ich fing damit an den alten Durchgang nun auch innen zu schließen.

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BUMM! Was war passiert? Beim Unwetter hat ganz in der nähe ein Blitz eingeschlagen. Lautstärke Mörsergranate im Garten. Nichts weiter gedacht, doch dies hatte Folgen.

Nun denn, der Durchgang ist nun von beiden Seiten zu. Zwischen die Platten kam noch Dämmwolle, damit etwas Schallschutz verbaut ist.

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Die Wände wurden abgesehen von ganz unten und oben mit Tiefengrund behandelt, damit der sandige Untergrund gute Haftung bietet.

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Beim Rollladenkasten entschieden wir uns im Baumarkt zwecks Dämmung spontan für Styroporplatten, welche mit Perlfix eingeklebt werden können. Dies entpuppte sich als kostengünstige und sehr einfache Methode. Funktionierte einwandfrei. So einfach kann es gehen!

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Die Elektrik lässt sich auch wieder sehen, wenn auch noch voll bestückt. Mein Elektrohändler freut sich über jede verkaufte Rolle.

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Um 04:00 Uhr wurden wir dann langsam müde und entschieden uns für den wohl verdienten Feierabend.

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Zu Schluss noch aktuelle Bilder vom Zustand.

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Was war passiert? Der Knall kam wie gesagt von einem Blitz. Dieser hatte wohl bei mir und naheliegenden Häusern böse Spannungsspitzen ausgelöst. Bei mir ging die FritzBox 7390 defekt, bei meiner Schwiegermutter ging der TV kaputt und Nachbarn beklagten auch mehrere defekte Geräte. Pech. Ich habe nun die 7490 – weiter geht’s!

29.05.16

Heute kam Sascha vorbei. Allerdings erst gegen 15:00 Uhr. Angefangen hatten wir mit ein wenig Elektrik. Die ersten Kabel kamen in die Wand und weitere Leerrohre wurden verbaut.

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Speziell bei der Decke wurde aufgerüstet. Spotlicht für den Spiegel, RGBW-Hauptbeleuchtung und Bewegungssensor verlangen nach Kupfer.

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Auch der Rollladenkasten wurde geöffnet. Hier liegen schon die Leerrohre für den Rollladenmotor und Außentemperatursensor inkl. Feuchtemessung. Weiterhin kommen hier die Kabel für die Fensterkontaktschalter rein.

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Dann fing Sascha an, den Durchgang weiter zu verputzen.

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Da ich beim Abschleifen der Wände bemerkte, dass es hier ebenfalls im Sockelbereich etwas nass ist, entschied ich mich unterhalb der Dampfsperre den alten Gipsputz zu entfernen, damit ein atmungsfreundlicher Zementputz drauf kommen kann.

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Ich entschied mich dann im gesamten Raum unterhalb den Putz zu entfernen, wodurch ich eine unangenehme Überraschung vorfand.

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Das Abwasserrohr, welches früher von der unteren Küche und von uns für die Waschmaschine seit dem Hauskauf 2009 im Einsatz war, ist total verrostet und hat damit ständig Wasser in die Mauern und Böden geleitet.

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Damit wäre eine zweite Undichtigkeit gefunden. Erstere kann man zwar nicht direkt beweisen, aber seitdem der Druckspeicher für die Heizungsanlage installiert ist und kein Druckwasser mehr in das kleine Abwasserrohr im Heizungskeller tropft, ist es dort sichtbar anders.. nämlich trocken.

Da ich außerhalb des Hauses einen Revisionsschacht habe, wo das Abwasser durchfliest, haben wir umgehend Tests gemacht. Sämtliche Abwasserrohre kommen hier an – leider auch das oben gezeigte verrostete Rohr.

Damit kommt die Angst auf: Das Rohr wird sicherlich an weiteren Stellen durchgerostet sein und man weiß nicht, wie es an das große Fallrohr im Fundament angeflanscht ist. Es könnte z.B. vom Abwasser einlaufen und austreten.

Damit stellt sich die Frage, ob ein Spezialist mit Kamera kommt oder man den Beton aufbricht um alles frei zu legen. Ein guter Fund und zugleich ein herber Rückschlag.

27.05.16

So, die letzten drei Tage habe ich im Alleingang Wände geschliffen. Nicht ganz richtig: Gestern hat mir meine Freundin geholfen.

Zu aller erst habe ich jedoch die Staubtür wieder montiert. Das Gewebeband hat diese nicht dauerhaft festhalten können. Mit paar Dachlatten und Nägeln war das Problem beseitigt.

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Die erste Wand wurde vom Kunststoffputz befreit.

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Darin habe ich auch eine alte Putzschiene gefunden, welche ich natürlich entfernt habe. Unterhalb schon ziemlich rostig.

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Am nächsten Tag sollte die nächste Wand dran sein. Meine Lebensgefährtin half mir dabei.

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Ich machte die linke Seite und sie nebenan.

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Es wurde langsam staubiger..

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Meine Freundin hat sich wacker gehalten, aber dann war es langsam aus. Ich habe noch schnell den Rest gemacht.

Hierbei meine Vorgehensweise: Erst verkante ich die Maschine stark und durchlöcher den Putz. Das Ergebnis ist hier zu sehen.

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Hierbei hält sich die Staubbelastung einigermaßen in Grenzen. Nun wird die Maschine gerade aufgesetzt und alles plan geschliffen. Das gibt echte Staubwolken!

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Auch in dieser Wand fand ich Putzschienen. Sogar zwei.. ebenfalls unterhalb sehr korrodiert. Also raus damit.

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Am dritten Tag machte ich mich wieder an die Arbeit.. die dritte Wand muss herhalten. Selben Spiel wie vorher.. erst löchern.

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Nach einigen Stunden freuen.

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Und dann mit der Maschine abschleifen.

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An dieser Wand hält der Füllputz im unteren Bereich nicht mehr optimal. Da werde ich noch nacharbeiten und alles abtragen, wo nicht mehr gescheit hebt.

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Ich hatte damals mit Sascha schon ewig viele Unterputzdosen und Kabel entfernt. Bei den Schleifarbeiten entdeckte ich jedoch noch zwei weitere. Die muss ich später mal durchmessen.

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Soweit zum zukünftigen begehbaren Kleiderschrank 🙂

 

22.04.16

In der Regel arbeiten wir Sonntags. Sascha ist verhindert, also planten wir den Samstag. Da konnte ich jedoch am frühen Abend nicht mehr. Wir haben also kurzerhand am Freitag nach Feierabend gearbeitet. Damit sich das ganze lohnt ging die Aktion etwas länger. Mehr dazu weiter unten.

Ich hatte einen Tag zuvor das Schlafzimmer mit neuem Malervlies ausgelegt und im begehbaren Kleiderschrank Mülchtütenpapier verklebt. Nachdem wir den Rest auch mit Malervlies verlegt hatten, machten wir Bestandsaufnahme und planten vor.

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Zwischen dem begehbaren Kleiderschrank und Schlafzimmer haben wir eine Staubschutztür eingeklebt, damit der fast fertige Raum nicht so stark verdreckt.

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Wir beschlossen den Hauptteil der Leerrohr Verlegung zu schaffen. Dafür frästen wir den Dekorputz an den vorgesehenen Stellen ab, was trotz Absaugung eine extrem staubige Angelegenheit ist.

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Zwischenzeitlich konnte man den kleinen Raum (~3,5x3x2m) kaum noch durchblicken.

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Nachdem wir die geplanten Stellen bearbeitet hatten ging es an das klopfen der Schlitze für die Leerrohre. Auch wenn nicht soviel Elektrik rein kommt wir im Schlafzimmer, läppert sich die Installation. Bewegungsmelder, Fensterkontaktschalter, Heizungsregler, Rollladenmotor, RGBW-Led, LED-Spot, Temperaturfühler, Lautsprecher und weitere Kleinigkeiten verlangen Kabel. Alte Elektrokabel wurden entfernt und die Zuleitung vom Sicherungskasten abgeklemmt.

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Hier schön zu sehen der Hauptverteiler.

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Die einfache Methode Leerrohre in den Rollladenkasten zu verlegen hat sich bewährt und kam erneut zum Einsatz.
Weiterhin hat Sascha nun auch von dieser Seite des Durchgangs Kunststoffeckleisten eingeputzt.

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Unter anderem wird von dort aus ein Kabelstrang zu einem Außentemperaturfühler mit Feuchtemessung gehen. Denn über dem Fenster ist der Balkon vom oberen Stock und damit der Sensor im Schatten, welche Temperatur man ja erfassen möchte. Sämtliche restlichen Sensoren für den Außenbereich (Wind, Regen und Helligkeit) werden dann dem Wetter frei ausgesetzt und kommen daher im nächsten Raum zum Einsatz.

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Die Außenwand war natürlich, abgesehen vom Sockel, wieder mit Gips-Styroporplatten verkleidet. Diese kann man mit einer Brechstange wunderbar abhebeln.

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Nun war es bereits 2:30 Uhr. Wir gingen hoch um noch eine Kleinigkeit zu essen und dann war Feierabend.

Sascha hat nun 2 Wochen Urlaub und ist mit seiner Freundin in Mexiko. Eventuell schaffe ich es ja, mich auch mal alleine hochzurappeln 😉

10.04.16

Heute ging es ohne gemeinsames Frühstück gleich los. Unter der Woche hatte ich schon die größten Teile der Wände geschliffen, mit Tiefengrund behandelt und im Heizungskeller den unteren Teil der feuchten Wände bis auf die Mauersteine abgetragen.

Wir fingen also nach wenig Vorarbeiten an, den Putzgrund aufzutragen. Dies erledigten wir mit einem Quast und in einer dünnen Schicht.

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Das Zeug hinterlässt eine sehr raue Oberfläche, welche eine gute Bindung zwischen Wand und Dekorputz garantieren soll. Leider ist das Zeug auf der Haut und Kleidung eine Katastrophe. Ich selbst hatte es sogar in den Haaren. Am besten im noch feuchten Zustand so geht es geht abputzen.. auch wenn sich das Toilettenpapier abtrudelt.

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Auch im unteren Bereich wurde alles gründlich behandelt.

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Nach dieser Prozedur sah das Ergebnis soweit schon ganz gut aus.

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Wir machten uns auch an der Decke zu schaffen, welche mir Abschliffen, um ein sauberes Finish zu erzielen. Hauptaugenmerk lag auf den verspachtelten Flächen und den „Rotznasen“ der alten Farbe. Nachdem dies getan war, wurde die Decke ebenfalls mit Tiefengrund behandelt.

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Soweit so gut. Saschas Plan war nun, vor der Fertigstellung den begehbaren Kleiderschrank auf den selben Stand zu bringen. Vorteil ist eine einfachere Baustelle, Nachteil ist ein längeres Warten auf den ersten Einsatz des Hauscomputers. Also wurde die Waschküche ausgeräumt.

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Waschmaschine und Trocknet kamen zu ihren neuen Bestimmungsort, welche natürlich nicht fertig ist. Die offene Wand muss nach Trocknung geschlossen werden und meine Freundin wünscht sich Fliesen auf dem Boden und unteren Bereich. Weiterhin wird der Wandschrank montiert und gestrichen. Noch sieht es jedoch düster aus.

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Nun war Priorität Nummer eins, die Tür auszubauen ..

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.. und den Durchgang zu verschließen. Am einfachsten und schnellsten erledigt mit einer Holzkonstruktion und Gipsplatten. Der Raum nun via Schlafzimmer betreten und durch die Schließung gelangt kein Dreck mehr in den Flur.

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Die erste Gipsplatte sitzt.

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Hier kann man aus dem begehbaren Kleiderschrank in das Schlafzimmer blicken.

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Schnell war auch die zweite Gipsplatte montiert und der Durchgang verschlossen.

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Damit alles möglichst gut abgedichtet ist, kam Montageschaum zum Einsatz. Dieser dämmt, verbindet und dichtet alles ab. Sascha war schon ganz heiß auf dessen Einsatz.

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Hier das Ergebnis der Schaumparty. Interessant auch, wie sich der Klang beim Klopfen auf die Gipsplatten ändert, wenn alles dicht ist.

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Vorerst bleibt nur die äußere Seite verschlossen, da im Kleiderschrank ja noch alles gemacht werden muss. Damit ist die ehemalige Waschküche endgültig umfunktioniert.

Außerdem machten wir uns an das Werk, die alten Durchbrüche vom neuen Flur zum Heizungskeller zu schließen, Dafür wurden Steine zurechtgeklopft und mit Rotband eingeputzt.

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Abschließend hat Sascha im zweiten Kellerraum einen neuen Verteiler montiert und dabei das Licht und Steckdose wieder aktiviert. Damit ist die Elektrik für die Kellerräume vorerst fertig gestellt.

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Nach der Arbeit gab er frische selbstgemachte Pizza. In den folgenden Arbeitstagen wird es hauptsächlich um den Abriss der Wände im Umkleideraum gehen.

Für das bessere Verständnis der Räumlichkeiten habe ich mal zwei Videos vom heutigen Zustand gedreht.