Die Woche endlich geschafft ging es Freitags wieder auf die Baustelle. Durch einen Arbeitgeberwechsel seitens meiner Freundin fällt ein Monatslohn aus, wodurch die Einkäufe mager ausfielen. Die nächsten Wochen müssen wohl mit wenig Geldeinsatz von statten gehen.
Sascha machte sich daran die Seite vom Zählerkasten abzustellen. Hierfür wurde eine Holzkonstruktion angefertigt, wo später mit Gipsplatten verkleided wird.
Ich machte mich daran, das Ständerwerk in der Mauer mit dem Deckenträger zu verschrauben. Ausrichten, Löcher bohren und fertig.
Hängt gut 🙂
Wir arbeiteten weiterhin geteilt. Sascha fing an die Mauern für Eckleisten vorzubereiten..
..während ich die letzten Dachlatten für die Decke im Flur anbrachte. Außerdem wurde ein Loch in die Decke gestemmt, damit die Leerrohre für das Bad durchgeführt werden können.
Außerdem rissen wir beide sämtliche Reste der Durchgänge ab. Im unteren Bereich waren bis dato noch Sockel zu sehen, welche nun fachmännisch mittels Bohrhammer zerbröselt wurden.
Hier nochmal die Decke. Im Nebengang ist nun alles für die Gipsplatten vorbereitet.
Auf der anderen Seite der Tür konnte man durch weiteres Aufreißen der Decke erkennen, dass die Betonträger doch den gleichen Verlauf haben, doch nahe der Wand von einem Querträger unterstützt werden.
Nun wurde die erste Eckschiene angeputzt. Wieder zeigt sich das alter des Hauses.. man nahm es nicht so genau mit rechten Winkeln und geraden Mauern.
Um ein wenig Optik hinein zu bekommen, wurde diese Eckleiste gleich mit etwas Rotband angeputzt. Außerdem schön zu sehen die kleine abgestellte Wand. Somit wird der Aufputz-Zählerschrank zum Unterputzkasten.
Die Schablohne für de Leerrohre passt wunderbar. Dennoch wurden die Enden mittels Kabelbinder gesichert und dann abgeschnitten. Sauber und praktisch.
Es war endlich soweit und die „letzten“ Gipsplatten fanden ihren Platz an der Decke. von den durchgeführten Leerrohren ist nur noch etwas vom Durchbruch zu sehen. Kaum zu glauben welche Technik sich jetzt schon über der Decke befindet.
An der unteren Haustüre sind die Wände leider auch nicht gerade. Dies wurde bei der ersten Eckschiene gleich bemerkt. Damit wir diese möglichst nah am Stein setzten konnten, wurden die meisten Flanken bis zum Stein abgemeißelt.
Nun war es auch wieder etwa 03:30 Uhr. Müde machten wir Feierabend. Nach etwas glotzen, blubbern und Werkzeug verladen machten wir das Licht aus.
Abschließend noch ein Bild vom Flur ohne die Sockel, welche noch an die Durchgänge erinnerten.













