Am Freitag wurde nach Feierabend noch schnell der zweite Träger fertig gesellt. Ich hatte bereits nahezu alle Teile geschnitten und gebohrt gehabt. Es wurde also hauptsächlich noch geschliffen und verschweißt.
Dann noch fix zum hela paar Baumaterialien holen und dann ging es auf die Baustelle. Dort angekommen wurde gleich das Stahlgerüst vor Korrosion geschützt. Entfetten, Grundierung, schöner blauer Decklack und abschließend schwarzer Unterbodenschutz aus dem Kfz Bereich.
Hier zu sehen in der schönen blauen Farbe.
Sascha baute mit den aufbewahrten Steinen und Mörtel die Wand wieder soweit auf wie es nötig war.
Damit auch im zukünftigen Bad etwas Licht ist, wurde die Freiluftleitung erweitert und an die alte Lampe gezwirbelt. Sicherheitstechnisch bedenklich, aber das Licht funktioniert.
Das größte Ziel war natürlich die Gerüstkonstruktion für das Panoramafenster. Daher wurde hier auch am meisten geschuftet. Der nun schwarze Träger wurde schon mal probegehoben, um alles genau auszurichten. Außerdem wurden die ersten Schalbretter mit Nägeln und Schrauben an die Wand gebracht.
An der Standbohrmaschine wurden zwar die meisten Löcher bereits eingebracht, aber die genaue Höhe am Deckenträger ist schwierig zu erahnen. Deshalb wurden diese frisch gebohrt. Die überraschend starken 10,8V Maschinen von blauem Bosch müssen für alles her halten.
Vorbohren, nachbohren und mit 10 Endbohren. Erste von zwei Löchern fertig.
Sascha kümmerte sich um das Zweite.
Wie man sieht stieg die Laune in Erwartung auf das Ergebnis.
Voila auch er hängt. Damit ist diese Arbeit endlich abgeschlossen. Die Stahlkosten in Höhe von 105 EUR haben sich gelohnt.
Für noch mehr Stabilität sollten nun die Träger inkl. Bewehrungsstahl mit Beton eingegossen werden. Dadurch wird nicht nur die Mauer stabiler, sondern auch der Deckenträger entlastet. Hier schön zu sehen die auszufüllende Fläche.
Der Beton wurde recht dünn angemacht und direkt aus dem Eimer eingekippt. Wichtig ist es schön mit der Keller zu stechen, damit er in alle Ritzen fließt.
Insgesamt verschwanden ca. 3 Sack in der Verschaltung und wir konnten sauber auf dem Holz abziehen.
Da wir etwas Extrazement beigerührt hatten, zog das ganze schnell an. Nachdem ich ein wenig mit Haftgrund und Sascha mit Eckleisten gespielt hatten, konnten die ersten Bretter abgenommen und das Ergebnis bestaunt werden.
Das Resultat gefiel uns und widmeten uns anderen Arbeiten. Ich spachtelte Armierungsgewebe in den ehemaligen Durchgang ein. Genau gegenüber befindet sich ja der begehbare Kleiderschrank, wo schon alles zu ist.
Sascha hatte immer noch gut mit den Eckleisten zu tun. Alte Mauern verlangen viel Fleiß von Wasserwagenbenutzern. Vor allem möchte ich ja die Kunststoffvariante nutzen, was den Schwierigkeitsgrad nochmal erhöht.
Eigentlich schon recht müde wurden noch Schalungsbretter an die Ecke montiert, um diese auszugießen. Wer genau hinschaut erkennt auch, dass alle Bretter von oben entfernt sind. Alles schön gerade – sehr gut!
Es suppte ständig überall raus und der Beton verteilte sich nicht gescheit. Was für eine Sisyphusarbeit.
Ich kann an dieser Stelle sagen, dass ich die Bretter zu früh abgenommen habe und alles auseinander gefallen ist. Die Arbeit war wohl für die *miau*
Da noch etwas Rotband auf den verschlossenen Durchgang und der unteren Haustüre aufgetragen wurde, hier noch zwei Bilder vom aktuellen Zustand dieser Bereiche.
Da freut sich die Wasserwaage.
Die Uhr schlug 03:45 Uhr und wir machten Feierabend. Großes Highlight ganz klar die Beton/Träger-Konstruktion. Die sorgt später nicht nur für mehr Freiheit in der begehbaren Dusche, sondern setzt Akzente im Flur und damit gesamten unteren Stock.
Heute nach dem Frühstück habe ich nochmal drei Bilder geschossen:





















