23.12.16

Freitag.. ein Tag vor Heiligabend. Ich, Freundin und Sascha frühstücken, Baumarkt und dann ab auf die Baustelle.

Der Plan war, die Wände welche einen Sockel haben abzustellen. Die Arbeit kennt man schon aus Schlafzimmer und begehbarem Kleiderschrank. Also los gehts. Erste Latte an der Wand.

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Wir entschieden uns erneut für einen 30er Abstand. So ist in der Hälfte jeder Gipskartonplatte noch eine Strebe. Ein Leerrohr wurde mittels Kabelbinder angebunden.

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Die Holzböcke waren beim Zuschneiden der Platten eine Erleichterung.

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Jetzt wurde es interessand, da der Sockel bei der Fensterwand sehr groß ist. Etwa 12,5cm. Abtragen kaum möglich, da massiver Beton. Also entschieden wir uns die ohnehin schon dicke Mauer noch weiter aufzubauen. Sieht einer Europalette ähnlich.

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Das frisst nicht nur Material, sondern hält auch enorm auf.

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Das gleiche auf der rechten Seite vom Fenster. Hier sind es jedoch etwa 2cm weniger Vorsatz des Sockels. Auch hier geht ein Leerrohr runter.

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Dann haben wir die erste Ecke zugebaut.

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Endergebnis waren stolze 7 Gipskartonplatten an der Wand. Arbeitszeit ganz grob von 13:00 bis 21:00 Uhr. Fazit: Das Bad wird noch nerven kosten. Feierabend für heute 🙂

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11.12.16

Mal wieder Sonntags im Einsatz fingen wir an weiter zu arbeiten. Wie immer unter der strengen Aufsicht unserer Bauleiterin.

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Als erstes widmeten wir uns dem Schlaucheinzugsystem. Die bestellten Spezialwinkel waren mittlerweile bei mir und wir konnten planen sowie vorbereiten.

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Nachdem die Verbindungen gereinigt und entfettet waren, klebten wir das System zusammen. Das Ergebnis ist eine Schlaufe mit wenig Widerstand. So sollte es klappen.

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Dann wurden noch einige Leerrohre verlegt. Dank dem Holzgerüst mit Deckenabhängern kann man diese bequem im Päckchen verlegen.

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Außerdem wurden die ersten Schlitze in die Wand geschnitten, sowie Löcher mit dem Dosensenker gebohrt. Weiterhin sind zwei Hauptverteiler über der Tür geplant. Mittels Spray wurde gekennzeichnet.

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An den Bohrhammer und attacke!

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Nun wurdne auch schon die ersten Unterputzdosen eingegipst und mit Leerrohren bestückt.

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Außerdem wurden die Zuführungen des Hauptverteilers genau durchgeplant, vorbereitet und dann mittels Rotband eingeklebt und Brettern fixiert. So trocknet es jetzt erst einmal.

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Wie es im Verteiler aussieht, erkennt man an folgendem Foto, welches vor dem einbringen geshcossen wurde. Es fehlen lediglich noch die Leerrohre, wo links eingeführt werden.

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Um ca. 17:30 Uhr machten wir dann Feierabend. Die Hauptarbeit mit den Leerrohren ist bereits getan. Außerdem ist endlich das Schlaucheinzugsystem vom Zentralstaubsauger fertig gebaut. Nächstes mal werden wohl die Wände bearbeitet.

04.12.16

Sonntag. Der offizielle Ausreichtag wenn es Freitags nicht klappt. Nachdem letztes mal die Decke herunter gerissen wurde, ging es diesmal um den Aufbau der neuen Decke. Dafür wurden die schon vorhandenen Latten mit großen Schrauben am Betonträger verstärkt.

Saschas erster Selfiversuch..

Nach dem umschalten auf den Kameramodus fing die Dokumentation an.

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Diese Arbeit war mühselig aber nötig. Dannach ging es an die Montage der imprägnierten Bretter. Um diese schnell und einfach gerade zu haben kam mal wieder der Laser zum Einsatz. Dieser wurde kurzerhand mittels Spezialhalter ausgerichtet.

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Nach etwas Überlegung wie tief die Decke abgehängt werden soll, waren auch schon die ersten Bretter montiert.

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Der Zuschnitt erfolgte wieder via Multicutter. Meine Fein musste weichen und mein neuer Bosch kam zum Einsatz. Neues Werkzeug hat Schonzeit!

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Nachdem alle Bretter angeschraubt waren, wurden diese miteinander verbunden.

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Hier zu sehen das fertige Ergebnis. Holzlatten (dieser Qualität) sind sicherlich nicht erste Wahl für eine Decke, aber nunmal sehr günstig.

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Vor dem Feierabend zogen wir schon die ersten Leerrohre für die Elektrik auf das Gerüst. Ganz hinten zu sehen die Rohre für den Schlaucheinzug des Zentralstaubsaugers. Hier gab es leider Probleme und ich muss noch spezielle Winkel bestellen.

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Ende für heute. Das ziehen der Technik kann beginnen.

18.11.16

Freitag. Nach längerer Pause mal wieder ein Tag auf der Baustelle. Hier zu sehen das früher als Wohnzimmer genutzte Zimmer, welches zukünftig den Hauptteil des Bades ausmachen soll. Noch bis auf ein paar Testlöcher intakt.

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Größtenteils schon ausgeräumt wurden nur noch paar Reste entfernt.

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Das Abrisskommando kann kommen..

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Hauptaugenmerk lag darin, das zukünftige Bad von der alten Decke und den Isolierplatten an den Außenwänden zu befreien. Quasi der grobe Abriss.

Die Decke musste als erstes dran glauben. Diese besteht aus Strohmatten, welche mit Nägeln an Dachlatten der Decke geschlagen sind. Darauf wurde verputzt, um eine glatte und streichbare Oberfläche zu erhalten. Man kann sich vorstellen, wie sehr man in Schutt duscht, wenn man das ganze entfernen muss.

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Hier schön zu sehen der Putz auf dem Stroh.

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Schnell wurde es etwas satubiger.

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Nur mit Blitz bekommt man den vollen Umfang aufs Bild.

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Nachdem die Decke unten war, legte sich der Staub langsam wieder und die hängende Decke mit Dachlatten kam zum Vorschein.

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Nach der Aktion wechselten wir zum ersten mal die STaubfilter unserer Masken. Resultiertend daraus wurde das Atmen in den Masken wieder angenehmer.

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Da auch hier an den Außenwänden die Bauplatten besteht aus Gipskartonplatte mit aufgeklebtem Styropor versehen waren, wurden diese kurzerhand entfernt. Zum Glück wurden diese lediglich punktuell, eventuell mit Perlfix (sofern es das damals schon gab), angeklebt.

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Nun wurde der grobe Schutt beseitigt und ausgekehrt.

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Wir standen nun vor dem Punkt, dass man hin und her überlegt, was man als nächstes macht. Es ist immer wieder ein Spiel zwischen was macht mehr Spaß, welches Material habe ich und welche Arbeiten sollte man vor einer gewisser Arbeit erledigt haben. Nicht immer rational entschieden entschieden wir uns in diesem Fall organisierter vor zu gehen und fingen einfach damit an die Deckenabhänger mittels Laser anzubringen. Wie im Flur entschieden wir uns für drei Latten pro Gipskartonplatte. Also alle 30cm eine Halterreihe.

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Abschließend trugen wir noch den Boden der Dampfdusche in das dafür geplante Eck. Ergebnis: Der Platz ist geeignet auch ohne die Optik total zu zerstören, jedoch wird das Fenster auf der Seite nicht ganz aufgemacht werden können.

Nicht so schlimm, da ohnehin eine feuchtigkeits- und temperaturgesteuerte Entlüftung eingebaut wird. So bleibt das teure Stück von Hoesch Designs erhalten.

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Nun wurde es 02:00 Uhr und wir machten einen vernünftigen Einkaufsplan für den nächsten Baustellentag und unseren Feierabend.

28.10.16

Ein neuer Abend auf der Baustelle bricht an.

Da wir für den Durchbruch zwischen Dusche und Bad einen Statiker beauftragen sollten, hängt das ein wenig hinterher. Vorher können wir den Durchgang zur Dusche vom Flur aus jedoch nicht verschließen. Also widmen wir uns erst anderen Sachen.

Erstmal ging es weiter wie gehabt. Ich mit der Spachtel an der Decke. Eigentlich darf Uniflott auf HK-Gipsplatten auch ohne Armierung verspachtelt werden. Ich möchte jedoch kein Risiko eingehen. Daher erfolgt der Aufbau wie folgt: Vorspachteln, GLasfaserband einspachteln und mit ein oder zwei Gängen SuperFinish beenden. Es kommen zwar leisten an die Kanten der Decke, aber wo der Abstand zwischen Wand und Platte zu groß war, habe ich eingespachtelt.

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Sascha bewaffnete sich mit Rotband und Maschinenputz und arbeitet mal hier und mal da. Durch teilweise große Auftragsmengen muss schichtweise gearbeitet werden. Ist der Putz angezogen kann weiter aufgebracht werden. Unter anderem ging es daher beim Panoramafenster weiter. Hier ein zwischenstand.

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Außerdem wurde der Türrahmen rechts und oberhalb bearbeitet. Hierbei bemerkte man mal wieder die lieblose AUsführung diverser Handwerker. Da war wohl die Dose Schaum leer und reichte nicht rings um die Tür. Paar eingestopfte Gipsplattenreste täuschten nicht über eine fühlbare Kältebrücke hinweg.

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Bevor ich es vergesse. Noch vor den ganzen Arbeiten haben wir ein wenig Elektrik gemacht. Die ganzen gezwirbelten und freiluft verlegten Stromkabel mussten weichen. Die vorhandenen Leerrohre für die bereits geplanten RGBW-Bänder wurden kurzerhand mit schnöden Hochvoltleitungen für Baustellenlampen missbraucht. Außerdem brachten wir Lampen in den bereits weitgekommenen Räumen Schlafzimmer und Kleiderschrank an. Um nicht viel durchmessen zu müssen entschieden wir uns für die Lautsprecherkabel. Hier zu sehen die nun säuberen Baustellenlampen.

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Hier mal ein Zwischenstand von der Haustüre im unteren Stock. der scheppe Aufbau zwang zum Einsatz einer Putzhilfe. Diese ermöglichte aber ein sauberes Ergebnis.

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Auch das Panoramafenster fügte sich. Von der Stahlkonstruktion ist eigentlich nurnoch etwas in der Dusche zu sehen. Unterhalb wurde hauptsächlich Rotband verwendet.

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Da ich wie ein verrückter permanent am Spachteln war, krönte mich Sascha zum Spachtelkönig aus Knaufhausen.

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Das Glasfaserband legte ich wie folgt ein: Da schon vorgespachtelt ist, wurden die Fugen glatt überzogen und das Band aufgelegt. Darüber erneut Spachtel, welche so fein wie möglich abgezogen wurde. Sagen wir mal so.. in der Theorie und YouTube sieht es immer einfach und sauber aus. Selbst hat man dann zu schwitzen, lernt dabei aber.

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Zwischenzeitlich wurde auch die Haustüre fertig. Zu sehen die saubere Ecke rechts und fein abgezogen oberhalb. Weiterhin wurde der gepfuschte Bereich ausgeschäumt, damit die Tür fester und vor allem besser isoliert in der Mauer liegt. Zum Einsatz kam natürlich Maschinenputz. Da die linke Seits weiterhin nass ist wurde hier erst garnichts aufgetragen.

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Spachteln zu später Stunde. Bereits sehr müde mal wieder am Anrühren. Außerdem zu sehen die zwei Böcke wo ich gekauft habe. Können dienen wie hier als Tisch. Aber wenn man wieder Gipskartonplatten schneiden muss, oder andere Sachen bearbeitet hat man so eine bequemere Möglichkeit.

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Soviel zu diesen Arbeiten. Es folgen zwei Abschlussbilder vom Flur. Für uns wieder am schönsten anzusehen das Panoramafenster, welches nun wie aus Beton gegossen ausschaut. Man kann nicht oft genug betonen wie viel Arbeit darin steckt und gleichzeitig, wie sehr es wohl den Flur und Dusche aufwerten wird. Also nicht umsonst!

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Da es schon spät war, beendeten wir unsere Arbeiten und räumten noch das Bad grob aus. Dort finden nun bald die großen Abrissarbeiten einzug. Nach dem Flur wird das sicherlich unsere größte Herausforderung auf der Baustelle. Sanitär werden voraussichtlich eine Dusche, eine Dampfdusche, zwei Waschenbecken, Klo, BD und Badewanne eingebaut. Wären sieben Abläufe, viel Wasserleitungen und einige Stemm und Trockenbauarbeiten auf uns zukommen. Hier das teilausgeräumte Bad und dessen vorbereiteten Leerröhrchen für ein wenig Elektrik.

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Der Zeiger zeigte auf.. 03:30 Uhr. Uff.. verdienter Feierband!