Samstag Nachmittag. So gegen 16:30 Uhr kam Sascha und Maike vorbei. Wir zwei machten uns unten gleich ans Werk während die Mädels das taten, was sie am besten können: Reden und Kochen 😛
Da die Heizungsrohre im Kleiderschrank noch nicht abgeändert sind, konnten wir hier nicht mehr so viel tun und entschieden uns daher im Flur zu starten.

Halbe Sachen sind nicht so unser ding, weshalb wir die unnötig engen Durchgänge raus haben wollten. Also haben wir uns ein paar Baustellenlampen an die Decke gezwirbelt..


.. und die Decke eingeschlagen um zu sehen, was die verschiedenen Wände so tragen oder einfach herumstehen.
Der hier zu sehende erste Durchgang nach der unteren Haustür entpuppte sich als kleines Mäuerchen.

Bester Freund hier ist der Bello (XXL Hammer). Leider war die Luft gleich dick mit Staub besetzt.


Sascha wollte natürlich auch seinen Spaß haben. Sledgemodus activated. Easteregg


Schön zu sehen ist der Betonsturz oberhalb.

Hier nochmal näher. Er liegt links und rechts ohne Baueisen auf.

Schließlich gab er der Schwerkraft nach und wir konnten den Rest abschlagen. Es ist enorm, wie viel breiter der Flur dann wirkte. Lohnte sich jetzt schon absolut.

So, jetzt waren wir angefixt. Bleiben noch zwei weitere Durchgänge zum entfernen. Nummer zwei ist zwischen dem geradem Flur und dem Weg nach Links zum zukünftigem Bad. Erstmal Lage checken..


Ergebnis: Ja, die Träger der Hängedecke liegen auf.. jedoch mit Holzlatten für die Strohdecke dazwischen. Ergo kam die Wand nachträglich rein. Freigabe!
Wie liegt wohl der Sturz in der Wand? Zwei Bohrhämmer sollen die Lösung bringen.

Es stellte sich heraus, dass dieser leider ebenfalls mit Eisengestänge in die Wand betoniert ist. Es musste also weiter mit dem Bohrhammer gearbeitet werden, bis wir den Betonklotz raus bekommen.
Nach einiger Arbeit war es dann soweit.
Damit konnten wir die Reste der Wand entfernen und uns über den Mehrplatz freuen.

Zwischenstand vom Flur.

Nach erneuter Verschnaufpause hieß es: Alle guten Dinge sind drei! Hier ist der nächste Durchgang, wo weichen muss.

Auch hier war der Betonsturz schön fest in der Wand. Bohrhammer 1.. check. Bohrhammer 2.. check. Los geht’s 😉

Hier meine ersten Versuche den Beton raus zu schlagen. Wie man sieht weigerte er sich, brach aber links durch, was wir später zum Vorteil nutzten und ihn mittels Brechstange raus hebelten.
Die Kräfte waren schon länger aufgebraucht, aber der Durchgang musste einfach noch weg. Also ging es weiter, bis die Arbeit getan war.
Jetzt standen wir vor einem Berg von Schutt und drei Betonstürzen, welche wir mittels Sackkarren nach draußen beförderten.

Dann ging es an das Aufräumen. Der Bauschutt musste weichen, was sich als langwierige und staubige Angelegenheit entpuppte.

Eimer für Eimer wurde entsorgt. Alle guten Steine wurden aufbewahrt für Stellen, wo man auffüttern muss.

Schließlich war die Arbeit fertig und wir konnten uns das Endergebnis ansehen. Viel Veränderung und viel Zufriedenheit.


Noch ein paar Fotos ohne Staub in der Luft.
Hier von der Haustür aus.

Der Durchgang nach links zum Bad.

Hier vom neuem Flur beim Schlafzimmer zur Haustür hin.

Sehr schön. Jetzt hatten wir vor noch die Elektrik im Kleiderschrank durch zu messen. Die ersten Kabel wurden verteilt.

Auch der Deckenverteiler wurde teilweise angeschlossen.

Ein wenig Verschnitt ist immer. Da freut sich doch mein Elektroshop über eine Rolle nach der anderen.

Nun war es 02:00 Uhr, wir waren schlapp vom Abriss und es gingen auch die Reihenklemmen aus. Also machten wir Feierabend. Noch schnell zwei Hamburger reingezogen und dann fiel der Hammer.