Heute im Baumarkt ein paar Kleinigkeiten eingekauft, welche sich zu 55 EUR summierten. Darunter sind Staubsaugerbeutel für einen weiteren (anderen) Sauger, Eimer, Kellen, Spachteln und ein Meißel.
Monat: Dezember 2015
Was ist im Schlafzimmer geplant?
Planen, ja das ist was schönes. Doch beim Bauen kommt es dann doch anders. Dies können bauliche Gegebenheiten sein, oder das man neue Ideen hat oder gar etwas vergessen hatte. Grundsätzlich ist die Planung des Zimmers aber mehr oder weniger abgeschlossen.
Es gibt eine Fernsehwand, wo man alle nötigen Anschlüsse (Netzwerk, Strom und Sat) einmal in der Mitte und einmal unten hat. Man hat dann einfach die Wahl, ob man einen Allround-TV holt, oder doch lieber mit einem extra Receiver arbeitet, welcher via Leerrohr mit dem TV verbunden ist.
Die Heizung wird natürlich mittels Computer gesteuert. Wie bisher alles geplante wird dies via Kabel und nicht Funk statt finden, da der Einsatz von Batterien nicht gewünscht ist. Geregelt wird die Temperatur mittels Softwareprogrammierung, welche sich einem Temperatursensor bedient. Eine Lüftungserkennung wird auch vorhanden sein.
Das Rollo wird komplett erneuert und mittels Motor vom Computer gesteuert. Die Steuerung erfolgt mittels Außentemperatur, Sonneneinstrahlung und Uhrzeit. Noch nicht sicher ist, ob es einfache Kunststoffrollläden oder welche aus Aluminium werden.
Lichter wird es mindestens zwei geben. Einmal ein normales Licht und ein Ambientelicht, welches auch für nächtliche Pinkelwanderungen genutzt werden kann. Es werden nahezu ausschließlich Taster statt Schalter verbaut, damit man dem Computer mehrere Befehle damit geben kann. Beispielhaft bedeutet ein „Klick“ Licht an. Zwei „Klicks“ bedeuten Ambientelicht an. Auch z.B. ein langes Drücken kann erkannt werden.
Zusätzlich wird ein 360° Bewegungsmelder installiert, welche nicht nur das Licht anschalten kann, sondern auch für Auslösung der Alarmanlage dienen kann. Beim Thema Sicherheit ist noch der Rauchmelder zu nennen, wo ich noch nicht weiß, welcher es wird.
Ansonsten kommen natürlich noch viele Steckdosen rein. Spannend wird das Ambientelicht, da ich mir noch nicht sicher bin, wie und wo es genau realisiert wird. Favorit sind bisher Ausschnitte in den Gipsplatten, wo LED-Streifen durchschimmern. Der Fernseher soll auch eine Hintergrundbeleuchtung erhalten. Hier fällt das „Ambilight“ jedoch weg, da es ein Samsung werden soll. Damit kann ich nämlich nicht nur via DLNA meine Medien streamen, sondern habe Synology-Server Apps, wodurch mein Netzwerkserver perfekt integriert wird.
Bisherige Kosten
Es ist an der Zeit mal über unangenehme Dinge zu sprechen.. die bösen Kosten. Diese werde ich zukünftig regelmäßiger teilen, damit nichts vergessen wird und man die zeitlichen Abstände sehen kann.
Bisherige Ausgaben kann man in drei Sparten setzen:
– Baumarkt / Werkzeug
– Homeserver Hardware
– Elektroshop
Beim Baumarkt habe ich bisher etwa 370 Euro gelassen. Die Bosch PWR 180 CE (Wandbearbeitungssystem) macht mit 190 EUR einen Löwenanteil davon aus. Dazu kamen Sachen wie Elektroputz, Dosen, Verteiler, Leerrohre, Bodenschutz Klebeband, Staubsaugerbeutel, usw.
Bei Hardware für das Smarthome (Steuergeräte, Sensoren und Aktoren) habe ich 1285 Euro gelassen. Diese Kosten können aber, wie Werkzeug auch, nicht 1:1 auf den einen bisherigen Raum gerechnet werden. Natürlich sind die Sensoren und Aktoren für die anderen Räume mit Ausnahme der Temperatursensoren noch nicht dabei, aber die teuren Steuergeräte und Netzteile reichen über einen Raum hinweg.
Im Elektroshop ging es hauptsächlich um Kabel und Sicherungen. Die Kosten belaufen sich etwa auf 130 Euro. Am teuersten war das 100m Cat7-Kabel. Da einige Schaltungen nicht mit 16A, sondern 5A laufen, wurden aus Sicherheitsgründen auch auf teure 6A-Automaten gesetzt.
Damit bewege ich mich bisher bei etwa 1785 Euro. Dabei wurde an Technik und Kabeln nicht gespart – dafür jedoch Werkzeug möglichst nachgerüstet statt neu gekauft. So wurde z.B. aus einem Winkelschleifer mit Hilfe von einem 30 EUR Führungsschlitten inkl. Absaugung und Diamantscheibe schnell eine Schlitzfräse.
06.12.2015
Heute haben wir ca. um 13 Uhr begonnen und viel Elektrik gemacht. Da die gesamte untere Etage im Zuge der Renovierung auf Smart-Home aufgerüstet wird, fallen verdammt viele Kabel an!
Als erstes wurde der alte Bodenschutz (Malervlies) erneuert:
Beim verlegen war ich sehr penibel, was Sascha ein wenig aufregte. Er konnte kaum abwarten mit der Elektrik zu beginnen, weshalb er ein wenig übermütig wurde:

Nach der Arbeit ging es dann los:

Aufgrund der vielen Leerrohre musste auch hier und da mit dem Bohrhammer nachgearbeitet werden:

Da die Kunststoffrohre der Heizungen nachträglich „Aufputz“ installiert wurden, wurden auch hier Schlitze geklopft, um diese später inkl. Isolation in die Wand zu legen:

Da die Decke planmäßig stehen bleiben soll und wir hier einige Kabel reinbekommen müssen, bedienten wir uns an den alten Leerrohren, welche teilweise in einem schlechten Zustand sind. In der Decke selbst ging es zum Glück ganz gut. Beim Aufklopfen merkten wir, dass es sich um eine Strohdecke handel. Wir hatten beide das selbe im Kopf: „.. und wieso liegt hier Stroh?“ *Insider*

Natürlich muss auch der alte Rollladen dran glauben. Nachdem ein Nest entfernt wurde und die Abdeckplatte ausgemeißelt war, konnten wir ihn öffnen:

Um ca. 18 Uhr war dann Feierabend und meine Freundin rief uns zum Essen hoch. Hier noch ein paar weitere Eindrücke:

Der Anfang ist gemacht!
•An den Außenwänden vorhandene Gipsplatten inkl. Isolation wurden entfernt
•Der Boden wurde mittels Malervlies geschützt und die Sockelleisten entfernt
•Schlitze für die gewaltige Elektrik des Smart-Homes wurden gestemmt
•Durchbruch vom Schlafzimmer (ehem. Gästezimmer) in den Flur (ehemals Kellerraum)
•Umbau der Tür













