Heute mal ganz ohne gemeinsames Frühstücken kam Sascha gegen 11:00 Uhr wie immer mit viel Energie eingetrudelt, während ich noch im Halbschlaf war.
Das große Thema heute war der Trockenbau. Die auf dem Sockel aufgemauerten Wände sollen angeglichen werden. Dazu haben wir ja klassisch mit dem Aufbringen von Dachlatten und Festschrauben der Rigipsplatten begonnen, was wir so auch weiterführten.
Die kleine Verteilerdose ist ja Unterputz verbaut gewesen. Also haben wir als Lösung, um diese weiterhin zugänglich zu haben, eine Hohlraumdose genommen und dessen Ende aufgeschnitten, sowie auf beiden Seiten kleine Stücke für die Leerrohre entfernt. Für solche Arbeiten ist der Fein Multimaster einfach genial.
Zwischenzeitlich hatte ich auch mal einen Messfehler drin. So klappt das mit der Verschraubung nicht.
Sascha machte nebenbei noch den alten Dekorputz aus den Fensterwänden ab. Auch hierfür eignet sich der Multimaster mit einem hartem Spachtelaufsatz.
Es dauerte nicht lange und die erste Wand war fertig mit Platten versehen.
Bevor wir an die zweite Wand gingen, bereiteten wir das angleichen der Plattenhöhe auf den Sockel vor. Da dieser nicht gerade verläuft haben wir links an der Wand Zuviel Material, welches abgeschliffen werden muss und rechts fehlen ca. 1,5cm Putz. Demnach ist es mittig recht genauso tief.
Da wo Material fehlt ist der Plan, Schnellputzschienen mittels Elektrogips schnell ins Wasser zu bringen.
Sascha schliff mit dem Diamantschleifer die Stellen ab, wo Zuviel drauf war.
Da die Vorbereitungen soweit fertig waren, kam Tiefengrund auf die teilweise sehr sandige Oberfläche.
Jetzt heißt es trocknen lassen und es ging mit der zweiten Wand und dem Trockenbau weiter. Bis auf kleinere Probleme mit schlecht haltenden Dübeln, benötigten Ausschnitten und schrägen Wandelementen ging es recht gut vorwärts. Achja wen Saschas kurze Haare wundern.. die hatte ich letzten Donnerstag rasiert ^^
So sieht das ganze nun aus.
Super. Oberhalb des Fenster sitzt der Rollladenkasten, wo wir ohne Schlosserschrauben mit breiten Unterlegscheiben nicht weit kommen werden. Daher haben wir diese Arbeit aufgeschoben.
Doch wir wollten noch etwas tun, weshalb wir anfingen den grundierten Sockel zu verputzen. Natürlich kam wieder ein Mineralputz auf Zementbasis zum Einsatz. Sascha machte die erste Mischung etwas dicker, da bei angenehm flüssigen Zustand der Putz das durchhängen beginnt.
Und FLATSCH ist das erste Material aufgetragen. Dank Schnellputzschienen ist es uns gut möglich selbst große Mengen ordentlich zu verarbeiten. Alternativ hätten wir in mehreren Schichten auftragen können. Der Putz darf maximal 2cm dick aufgetragen werden. Bei mehr Ausgleich wäre ein Mörtel fällig.
Wir wechselten uns mit dem Auftragen und auch Abziehen regelmäßig ab und verschafften so knapp 2 Säcke Putz. Das vorläufige Ergebnis schaut wie folgt aus.
Nach der Arbeit schauten wir unser Werk an und machten noch ein paar Fotos.
Wir haben uns vorgenommen morgen nochmal etwas zu machen. Wie man sieht.. es geht voran im neuem Schlafzimmer 🙂
























