Diesmal ging es nicht hauptsächlich um Elektrik sondern an das Verputzen der ersten Wände. Außerdem wurden die ersten Kabel im Heizungsraum erneuert und der Trockenbau begonnen.
Gestern hatte ich mittels Rolle und Quast einen diffusionsfähigen Haftgrund aufgetragen, da die Wände doch teilweise sehr sandig sind und die Gipsoberflächen stark kreiden.
Aber der Reihe nach. Sascha hatte den Mut und fing an den Zement-Maschinenputz aufzutragen. Wir hatten uns bei dieser Wand gegen Schnellputzschienen entschieden, da der Untergrund relativ gerade und ohne große Löcher da stand.
Wie man sieht, war er voller Motivation und wollte nach dem ersten Eimer gleich die nächste Mischung..
Die Mischung war etwas zu fest, wodurch die Oberfläche öfters einriss. Nach ein wenig Experimentieren mit dem Wassergehalt hatten wir dann relativ schnell das für uns optimale Ergebnis. Da der Auftrag mit ca. 3mm relativ dünn war, haben zwei Säcke für diese Wand gereicht.
Wir haben stets von unten nach oben geputzt. Nur ganz oben haben wir Putz an die Wand geschmissen und nach unten abgezogen.
Nach recht kurzer Zeit war die erste Wand dann auch schon fertig.
Die zweite Wand war mir vorbehalten aber Sascha wollte sich vorher noch um die grobe Arbeit in der Ecke kümmern.
Eigentlich wollten wir hier die gekauften Schienen einsetzen. Doch nach etwas probieren mit langen Latten entschieden wir uns, es ebenfalls freihand zu verputzen.
Sicherlich ist damit die Wand auf Länge gesehen nicht 100%ig gerade, aber die Oberfläche ist glatt und mit dem Auge ist alles super.
Nun durfte auch ich ran. Ich hatte mir die Arbeit schlimmer vorgestellt. Mir machte es fast schon Spaß und vor allem der Nachher-Effekt ist einfach genial.
Ich bei der Arbeit.
Als ich mit der Wand fertig war, schaute das ganze wie folgt aus.
Also machte ich mich rüber in den Heizungskeller, damit wir zu zweit an der Verlegung der Kabel arbeiten.
Hier sieht man noch den alten Verteiler und der Neue wird gerade aufgebaut.
Hier legen wir die Kabel relativ parallel zu den bisherigen Strippen, damit wir den Ausfall der Heizung und Alarmanlage des Öltanks so kurz wie möglich halten, wenn wir bei Fertigstellung alles schnell umklemmen können.
Doch damit nicht genug, Sascha wollte unbedingt die ersten Rigipsplatten an der Wand sehen. Nach einigen Startschwierigkeiten aufgrund zu kleiner Schrauben und unpassender Dübel ging es dann letztlich los.
Wichtige Erkenntnis dabei: Unsere aufgeklebten Leerrohre verschwinden wunderbar hinter den Platten. Der aktuelle Status sieht wie folgt aus.
Wir beide sind zufrieden mit dem Ergebnis bisher und können dadurch nun auch besser planen wie was weiter geht. Mit etwas Glück sind beim nächsten Arbeitstag sämtliche Wände mit dem Feinputz überzogen und warten auf das Finish inkl. Dekorputz. Dieser wird ein 2mm starker Kalk-Zement-Reibeputz sein, welcher reinweiß aushärtet.











