Ein neuer Abend auf der Baustelle bricht an.
Da wir für den Durchbruch zwischen Dusche und Bad einen Statiker beauftragen sollten, hängt das ein wenig hinterher. Vorher können wir den Durchgang zur Dusche vom Flur aus jedoch nicht verschließen. Also widmen wir uns erst anderen Sachen.
Erstmal ging es weiter wie gehabt. Ich mit der Spachtel an der Decke. Eigentlich darf Uniflott auf HK-Gipsplatten auch ohne Armierung verspachtelt werden. Ich möchte jedoch kein Risiko eingehen. Daher erfolgt der Aufbau wie folgt: Vorspachteln, GLasfaserband einspachteln und mit ein oder zwei Gängen SuperFinish beenden. Es kommen zwar leisten an die Kanten der Decke, aber wo der Abstand zwischen Wand und Platte zu groß war, habe ich eingespachtelt.
Sascha bewaffnete sich mit Rotband und Maschinenputz und arbeitet mal hier und mal da. Durch teilweise große Auftragsmengen muss schichtweise gearbeitet werden. Ist der Putz angezogen kann weiter aufgebracht werden. Unter anderem ging es daher beim Panoramafenster weiter. Hier ein zwischenstand.
Außerdem wurde der Türrahmen rechts und oberhalb bearbeitet. Hierbei bemerkte man mal wieder die lieblose AUsführung diverser Handwerker. Da war wohl die Dose Schaum leer und reichte nicht rings um die Tür. Paar eingestopfte Gipsplattenreste täuschten nicht über eine fühlbare Kältebrücke hinweg.
Bevor ich es vergesse. Noch vor den ganzen Arbeiten haben wir ein wenig Elektrik gemacht. Die ganzen gezwirbelten und freiluft verlegten Stromkabel mussten weichen. Die vorhandenen Leerrohre für die bereits geplanten RGBW-Bänder wurden kurzerhand mit schnöden Hochvoltleitungen für Baustellenlampen missbraucht. Außerdem brachten wir Lampen in den bereits weitgekommenen Räumen Schlafzimmer und Kleiderschrank an. Um nicht viel durchmessen zu müssen entschieden wir uns für die Lautsprecherkabel. Hier zu sehen die nun säuberen Baustellenlampen.
Hier mal ein Zwischenstand von der Haustüre im unteren Stock. der scheppe Aufbau zwang zum Einsatz einer Putzhilfe. Diese ermöglichte aber ein sauberes Ergebnis.
Auch das Panoramafenster fügte sich. Von der Stahlkonstruktion ist eigentlich nurnoch etwas in der Dusche zu sehen. Unterhalb wurde hauptsächlich Rotband verwendet.
Da ich wie ein verrückter permanent am Spachteln war, krönte mich Sascha zum Spachtelkönig aus Knaufhausen.
Das Glasfaserband legte ich wie folgt ein: Da schon vorgespachtelt ist, wurden die Fugen glatt überzogen und das Band aufgelegt. Darüber erneut Spachtel, welche so fein wie möglich abgezogen wurde. Sagen wir mal so.. in der Theorie und YouTube sieht es immer einfach und sauber aus. Selbst hat man dann zu schwitzen, lernt dabei aber.
Zwischenzeitlich wurde auch die Haustüre fertig. Zu sehen die saubere Ecke rechts und fein abgezogen oberhalb. Weiterhin wurde der gepfuschte Bereich ausgeschäumt, damit die Tür fester und vor allem besser isoliert in der Mauer liegt. Zum Einsatz kam natürlich Maschinenputz. Da die linke Seits weiterhin nass ist wurde hier erst garnichts aufgetragen.
Spachteln zu später Stunde. Bereits sehr müde mal wieder am Anrühren. Außerdem zu sehen die zwei Böcke wo ich gekauft habe. Können dienen wie hier als Tisch. Aber wenn man wieder Gipskartonplatten schneiden muss, oder andere Sachen bearbeitet hat man so eine bequemere Möglichkeit.
Soviel zu diesen Arbeiten. Es folgen zwei Abschlussbilder vom Flur. Für uns wieder am schönsten anzusehen das Panoramafenster, welches nun wie aus Beton gegossen ausschaut. Man kann nicht oft genug betonen wie viel Arbeit darin steckt und gleichzeitig, wie sehr es wohl den Flur und Dusche aufwerten wird. Also nicht umsonst!
Da es schon spät war, beendeten wir unsere Arbeiten und räumten noch das Bad grob aus. Dort finden nun bald die großen Abrissarbeiten einzug. Nach dem Flur wird das sicherlich unsere größte Herausforderung auf der Baustelle. Sanitär werden voraussichtlich eine Dusche, eine Dampfdusche, zwei Waschenbecken, Klo, BD und Badewanne eingebaut. Wären sieben Abläufe, viel Wasserleitungen und einige Stemm und Trockenbauarbeiten auf uns zukommen. Hier das teilausgeräumte Bad und dessen vorbereiteten Leerröhrchen für ein wenig Elektrik.
Der Zeiger zeigte auf.. 03:30 Uhr. Uff.. verdienter Feierband!












