Freitag. Nach längerer Pause mal wieder ein Tag auf der Baustelle. Hier zu sehen das früher als Wohnzimmer genutzte Zimmer, welches zukünftig den Hauptteil des Bades ausmachen soll. Noch bis auf ein paar Testlöcher intakt.
Größtenteils schon ausgeräumt wurden nur noch paar Reste entfernt.
Das Abrisskommando kann kommen..
Hauptaugenmerk lag darin, das zukünftige Bad von der alten Decke und den Isolierplatten an den Außenwänden zu befreien. Quasi der grobe Abriss.
Die Decke musste als erstes dran glauben. Diese besteht aus Strohmatten, welche mit Nägeln an Dachlatten der Decke geschlagen sind. Darauf wurde verputzt, um eine glatte und streichbare Oberfläche zu erhalten. Man kann sich vorstellen, wie sehr man in Schutt duscht, wenn man das ganze entfernen muss.
Hier schön zu sehen der Putz auf dem Stroh.
Schnell wurde es etwas satubiger.
Nur mit Blitz bekommt man den vollen Umfang aufs Bild.
Nachdem die Decke unten war, legte sich der Staub langsam wieder und die hängende Decke mit Dachlatten kam zum Vorschein.
Nach der Aktion wechselten wir zum ersten mal die STaubfilter unserer Masken. Resultiertend daraus wurde das Atmen in den Masken wieder angenehmer.
Da auch hier an den Außenwänden die Bauplatten besteht aus Gipskartonplatte mit aufgeklebtem Styropor versehen waren, wurden diese kurzerhand entfernt. Zum Glück wurden diese lediglich punktuell, eventuell mit Perlfix (sofern es das damals schon gab), angeklebt.
Nun wurde der grobe Schutt beseitigt und ausgekehrt.
Wir standen nun vor dem Punkt, dass man hin und her überlegt, was man als nächstes macht. Es ist immer wieder ein Spiel zwischen was macht mehr Spaß, welches Material habe ich und welche Arbeiten sollte man vor einer gewisser Arbeit erledigt haben. Nicht immer rational entschieden entschieden wir uns in diesem Fall organisierter vor zu gehen und fingen einfach damit an die Deckenabhänger mittels Laser anzubringen. Wie im Flur entschieden wir uns für drei Latten pro Gipskartonplatte. Also alle 30cm eine Halterreihe.
Abschließend trugen wir noch den Boden der Dampfdusche in das dafür geplante Eck. Ergebnis: Der Platz ist geeignet auch ohne die Optik total zu zerstören, jedoch wird das Fenster auf der Seite nicht ganz aufgemacht werden können.
Nicht so schlimm, da ohnehin eine feuchtigkeits- und temperaturgesteuerte Entlüftung eingebaut wird. So bleibt das teure Stück von Hoesch Designs erhalten.
Nun wurde es 02:00 Uhr und wir machten einen vernünftigen Einkaufsplan für den nächsten Baustellentag und unseren Feierabend.












