Es tut mal wieder weh..

Es ist mal wieder soweit weitere Kosten einzutragen.

Neue Universalhutschienen in eBay: 12 EUR
Holzzuschnitt im Handel: 12 EUR
Gips und Leerdosen: 10 EUR
Trockenbaumaterial: 150 EUR
SmartHome Komponenten: 500 EUR
Netzteil für LEDs: 100 EUR
Aluminiumrollladen inkl. Motor und Walze: 162 EUR
Elektrokabel und Kleinigkeiten: 74 EUR

Sind satte 1.020 Euro Ausgaben. Mal wieder ist vieles dabei, wo nicht nur für den einen Raum gilt, doch das ändert nichts an der Summe an sich *heul*

Damit bewege ich mich bisher bei Gesamtkosten in Höhe von 3.093 Euro. Ich bin dann mal duschen..

27.12.15

Ja heute war es nach der Pause wieder soweit. Sascha kam schon früher, es wurde gemütlich gefrühstückt und dann geschafft. Mal wieder war der Plan die Elektrik fertig zu stellen, was diesmal auch fast klappte – wenn nicht wieder Kabel leer geworden wäre. Alleine Sensorleitungen liegen über 200m Schlafzimmer. Dabei achten wir schon auf eine sparsamer Verkabelung, z.B. 24V-Spannungsleitungen einfach zu führen und dann aufzuteilen.

Als erstes wurde der erweiterte Flur leer geräumt. Das bedeutet, dass der Boiler sowie das Wandregal entfernt wurden. Nach etwas aufräumen ist doch endlich Platz vorhanden und man kann gut am großen Verteilerschrank arbeiten:

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Sascha versuchte sich mit der Boschmaschine und der Diamantscheibe den Beton dem Estrich anzugleichen, was wirklich gut gelungen ist. Die Oberfläche ist so glatt, dass man direkt Fliesen verkleben kann:

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Ein weiteres Thema ist auch wieder das Verputzen der Schlitze. Bisher mit dem einfachen Rotband easy gemacht drängel ich immer mehr auf natürliche und atmungsaktive Materialien. Es wurde also für grobe Arbeiten ein Mörtel angemacht. Die Resultate waren absolut unbefriedigend. Wir können eben beide nicht gut verputzen.

Der nächste Versuch starteten wir mit dem Zement Feinputz, welcher 1-2cm aufgetragen werden darf. Dieser verhält sich fast genauso gut wie Rotband und wurde daher weiter verwendet. Nochmal zum Thema Rotband, welcher auf Gips basiert: Nicht, dass es schlecht wäre.. er ist leicht, gut zu verarbeiten und haftet stark. Doch leider hat er die Eigenschaft Feuchtigkeit anzuziehen und schlecht abzugeben und dadurch zu gammeln. Daher findet er im gesamten Keller nur begrenzt Einsatz.. ganz zum Leidwesen von Sascha:

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Mit dem Feinputz konnte er sich jedoch abgeben. Apropos.. Zementputz ist für Feuchträume optimal geeignet, da er sehr atmungsaktiv ist. Aus diesem Grund wird er auch i.d.R. in Sockeln eingearbeitet.

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Wie oben bereits angesprochen hat mal wieder eine 100m Rolle schlapp gemacht und ich muss Nachschub bestellen. Hier der bereits angefangene Hauptverteiler und eine weitere Nachrüstung in der Decke; ein Lautsprecherkabel wird vorbereitet, da in Zukunft ein MusicServer das ganze Haus mit Musik versorgen soll. Beim kleinsten Modell kann man immerhin schon vier Zonen betreiben – also quasi vier verschiedene Musikstücker oder Sender in verschiedenen Räumen laufen lassen:

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Weiterhin wurden die Leerrohre hinter den Rigipsplatten befestigt und fertig verkabelt. Aktueller Stand der Wände wie folgt:

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Hier jetzt das Layout der Dosen auf jeder Bettseite. Drei oben und zwei unten. Der Hintergedanke ist wie folgt:

[_] Steckdose [_] Tischleuchtenschalter [_] Taster für alle Lichter

[_] Steckdose [_] geschaltete Steckdose

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Hier meine Wenigkeit beim einziehen von drei weiteren Sensorleitungen für die Fensterkontaktschalter. Ja richtig gehört, ich habe mich dafür entschieden. Meine Beweggründe habe ich bereits [hier] zusammengeschrieben.

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Bereits nächstes mal wird es wohl hauptsächlich um das feinverputzen der Wände gehen und damit der Anfang des Aufbaus 😀

Rollladen Design

Da auch neue Rollläden installiert werden, gibt es natürlich wieder einige Möglichkeiten. Neben dem persönlichem Geschmack gibt es zwei Arten von Vorgehensweisen:

  • So zusammenstellen, dass es aktuell gut zum Haus passt
  • So zusammenstellen, dass es später gut zum Haus passt
Damit ist gemeint, dass irgendwann das Haus auch von außen modernisiert wird. Aktuell ist die Fassade in einem cremigen weiß gestrichen und die Fensterbänke mit Umrandung in einem Sandton. Dies soll später einem Reinweiß und anthrazit am Rahmen, sowie weißen Fenstern weichen.
Weiterhin spielt natürlich neben der Optik auch der Reinigungsaufwand eine Rolle.. so ist ein weißer Rollladen öfters zu putzen, als ein Dunkler. Es wird nun in kürze der erste Rollladen bestellt und die Planung schaut wie folgt aus.
Bisheriger Zustand:
r-vorher
Geplanter Zustand:
r-nachher
Hier sieht man einen Anthraziten Rollladenpanzer mit silberner Endleiste. Die Zusammenstellung gefällt uns soweit sehr gut. Natürlich ist das Bild nur flott editiert, aber ich finde, so kann man bereits besser abschätzen, ob es einem später taugt oder nicht.
Nachtrag: Meine Freundin wollte erst einen silbernen Rollladen, hat sich aber nach der Vorschau auch dagegen entschieden und ist mit dem oben gezeigten glücklich, würde aber den Rahmen heller streichen. Hier ein Entwurf:
r-nachher-nati
Wir werden sehen 🙂

Malheur beim Sascha zu Hause :|

Am 23.12.15 war ich mit Sascha Besorgungen im Baumarkt machen und anschließend sind wir zu ihm, um einen Unterputz-Elektroschrank einzubauen.

Das größere der zwei Bäder ist noch nicht fertig und sieht derzeit so aus:

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Ich habe damit begonnen die Fliesen für den Kasten abzustemmen:

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Nun wurden Schlitze für die Kabelführung und den Kasten geschnitten. Als nächstes fing Sascha mit dem ausstemmen an, der dank OB’s keinen Hörschaden erleiden musste:

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Ich wollte natürlich auch wieder an die Maschine und wollte den Rest erledigen. Oben rechts war jedoch vom Sturz der Tür ein großer Stein der im Ganzen herausbrach und dabei ein Loch in die Mauer riss.

Leider ist gegenüber der bereits fertig gestellte Flur. Hier zu sehen die abgeklebte Schandstelle von innen und außen:

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Damit habe ich bereits meinen zweiten ungewollten Durchbruch hinter mir.

Gott sei Dank konnten wir später vor dem PC wieder lachen und philosophierten über Möglichkeiten und Anschlüsse bezüglich Smarthome. Außerdem wurde eine OwnCloud installiert, womit man u.a. globale Kalender einrichten kann.

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Wann ist genug?

Beim Thema Smart-Home muss jeder entscheiden, wieviel er einbaut und was eben nicht. Entscheidend ist das liebe Geld aber auch der enorme Aufwand bei der Vorbereitung und Programmierung der ganzen Funktionen.

Bei mir kam jetzt die letzte Zeit immer mehr dazu und nahezu alles mögliche ist bereits geplant. Jetzt schwirrt mir doch noch das Thema Türkontaktschalter im Kopf herum.

Wofür sind diese sinnvoll?
1) Alarmanlage bei Aufbrechen eines Fensters oder Türen
2) Lüftungserkennung inkl. Heizungsabschaltung

Nummer 1 ist für mich in Räumen wo keine Katzen rumlaufen nicht wichtig, da hier meine Bewegungsmelder die wahrscheinlich sicherste Methode der Erkennung liefern.

Nummer 2 ist, wenn auch nicht so schnell ansprechend, über meine Temperatursensoren realisierbar, welche einen schnellen Temperaturabfall erkennen und damit die Heizung abschalten können.

Doch es gibt noch zwei weitere Punkte, welche Türkontaktschalter erfüllen:
3) Bei Verlassen des Haus eine Warnmeldung, dass nicht alle Fenster geschlossen sind
4) Ist ein Fenster auf, Abschaltung der Beschattungsautomatik (Rollläden) und damit keine defekten Rolläden durch z.B. ausgehängtes Bettzeug

Aus diesem Grund bin ich am überlegen, sämtliche Türen und Fenster mit diesen Schaltern auszurüsten. Der Kostenaufwand liegt pro Fenster bei 22 Euro (bei Doppelfenstern entsprechend doppelt so vielen). Diese Anzahl verdoppelt sich nochmals, wenn man die Erkennung zwischen gekippt und geöffnet unterscheiden möchte, da man hier zwei Sensoren pro Fenster braucht.

Doch noch blöder als Verkabelung und direkten Kosten ist die Tatsache, dass jeder Sensor einen digitalen Eingang im Steuergerät haben möchte, was den Kauf weiterer Steuergeräte-Erweiterungen mit sich zieht.

Die Lösung kann die Anbindung am 1-Wire Datenbus sein. Dieser hat ausreichend Kanäle und ist ohnehin für meine Temperaturfühler bereits gekauft. Hier muss jedoch schon gebastelt werden. Dank dem Internet und vor allem dem LoxoneWiki habe ich eine Lösung gefunden günstig und relativ schnell handelsübliche plumpe Reed-Kontakte (Sensoren) an das 1-Wire System anzubinden. Diese werden vom Server als iButtons erkannt und sind somit eindeutig identifizierbar. Natürlich nimmt man Öffner statt Schließer, da so eine Manipulation eines Einbrechers ebenfalls eine Auslösung des Alarm bewirken würde.

Hier eine von mir angefertigte Zeichnung der simplen Schaltung:

reed

Dafür müssen jedoch alle Bausteine einzeln gekauft und verlötet werden. Aufgrund des enormen Kostenvorteils wird es aber wahrscheinlich auf diese Lösung hinauslaufen.

In der Kategorie „Baustelle“ wird es dazu sicherlich bald mehr geben.