07.10.17

Samstag ging es los. Erst einmal alles aufräumen, damit wir Platz zum Arbeiten haben.

Nun ging es wieder an die kleine Trockenbauwand beim Urinal und Klo. Ein Profil muss an die Decke. Trotz guter und verschiedener Dübel bekamen wir keine besonders gute Verbindung. Am Ende wurden es Klapp-Metalldübel mit Schlosserschrauben.

Wer gut schmiert der gut fährt ^^

Am Ende standen auch die horizontalen Streben und das Klo ist komplett befestigft.

Jetzt ging es an den Doppelwaschtisch. Auch hier kommen Geberit-Systeme zum Einsatz. Nach einigem Rechnen und planen je nach Badmöbel und Spiegelschrank stand fest, wie diese angebracht werden mussten. Schiene ran da..

Mal die Geberit lose angestellt.

Nun wurden die senkrechten und das obere Profil für den Trockenbau montiert und dann auch die Gestelle verschraubt. Auch das Abwasser ist schon vorbereitet.

Hier wird die begehbare Dusche angeschlossen. Außerdem kommt noch ein Y-Stück rein, wo ein 50er HT-Rohr durch die Wand zu dem Doppelwaschtich verläuft.

Als Verkleidung für das Doppelwaschbecken setzen wir auf zweimal 15er MDF-Platten, wodurch man ein 3cm starkes Holz erhält. Dort sollte jedes Möbelstück dran halten. Löcher für Zu- und Abwasser müssen natürlich rein.

Die Holzplatte wird dann unten an der Schiene als auch an den Geberit-Ständern mit Schraube und Mutter befestigt. Hier Probeweise montiert.

Seitlich und oberhalb wird wahrscheinlich auch mit Holz verkleidet.

Feierabend… halb 4 ^^

22.09.17

Nach der größeren Bestellung der Geberit-Systeme ging es Freitags gleich mit großer Motivation los. Zuvor waren wir noch kurz im Baumarkt und haben für knapp über 100 EUR Abwasserrohre und Schrauben/Dübeln mitgenommen.

Als erstes wollten wir den neuen Badheizkörper anbringen. Also mal schnell mögliche Schrauben/Dübel-Kombinationen durchgeschaut.

Jetzt heist es anhalten, messen, und bohren. Die Höhe des Mittelanschluss des Heizkörpers soll gleich den normalen Radiatoren sein. Der Abstand zur Wand ist Geschmackssache und natürlich muss er im Wasser sein.

Nachdem alles gebohrt war kam der erste Test und es passte auf Anhieb perfekt.

Nun ging es an das Abwasser. Vorher stellten wir mal probeweise das Urinal und Klo an die Wand. Alles was unter die Wand kommt muss von „bester“ Qualität sein, weshalb wir auf Geberit setzen.

Da wir aber abhängig vom Fallrohr sind müssen wir hier beginnen. Also dieses gute Stück.

Auf dem Bild schwer zu erkennen passte aber der Winkel und die Ausrichtung des einbetonierten Rohrs überhaupt garnicht. Wir kamen hier schon viel zu hoch aus, dass es bei einhalten von mindestens 2% Gefälle beim Klo utopisch hoch angekommen wären. Es muss also ein HT-Rohr Element aus dem Beton gestemmt werden ohne das ganze zu beschädigen und zu hoffen, dass wir es gescheit anbinden können.

Nach längerer Zeit mit Bohrhammer und Handmeißel war es dann soweit und wir konnten mit diversen Muffen ein sehr gutes Ergebnis erzielen.

Es kommt nun also das 100er HT-Rohr im großen Bad an und wir können alles trocken planen.

Schritt für Schritt gingen wir vor und konnten hintendran nach und nach die Befestigungsschellen für die HT-Rohre anbringen. Wichtig ist mir eine gute Steifigkeit, damit auch bei längeren Warmwasserphasen keine Rundungen entstehen. Da wir die Schellen im Baumarkt kauften waren mir die gummierte Ausführung zu teuer. Dafür kam Schaumstoffband zum Einsatz.

Im Haus geht ein Fallrohr nach oben in den ersten Stock. Unser neu erschlossenes zweites Fallrohr soll auch nach oben gelegt werden um bei einer späteren Renovierung im oberen Stock mehr Möglichkeiten zu haben. Hierfür musste ein wenig aus dem Betonsockel ausgestemmt werden.

Bei der Arbeit muss auch das Material leiden. So kam auch dieses nicht ganz jugenfreie Bild zustande.

Nun machten wir letzte „trockene“ Anpassungen mit dem großen Abwasserrohr.

Nach einigem Messen, Schneiden und Probieren passte alles und die Gestelle wurden entfernt um die HT-Rohre mit Schellen zu befestigen und die Montage der U-Schiene für die Trockenbauwand vorzubereiten. Wie so oft kam auch hier der Laser zum Einsatz, der einem das Leben einfach enorm erleichtert.

Hier das aktuelle Ergebnis. Die Uhrzeit belief sich schon auf 04:00 Uhr in der Nacht, weshalb wir Feierabend machten.

15.09.17

Nach einem Monat Pause ging es mal wieder ran an den Speck. Es wird langsam aber sicht deutlich kälter und die demontierten Heizungen müssen bald wieder in den Betrieb. Daher müssen die Schlitze fertig geklopft sein, damit die Rohre eingelegt und angeschlossen werden können.

Im Bad ist ein großteil der Wände aus Beton, also schnitten wir das ganze etwa 3cm ein. Gott sei Dank ist Sascha so ein Werkzeugidiot wie ich und hat da schon gut investiert.

Nach dem Schlitzen wurde der Putz abgetragen und es ging dem Beton an den Kragen.

Zwischendrin schauten wir uns mal das 50er HT-Rohr von der Dampfdusche an und wie wir dieses frei bekommen und neu anflanschen können. Leider gab es mal wieder eine Überraschung.. da schaut schwarze Folie heraus..

Nach ein wenig sauber machen und weiterziehen entpuppte sich dies als Tüte. Doch was soll das?

Noch ein wenig und.. tadaaa ein 80er (?) Gussrohr. Dort wurde das 50er HT-Rohr umwickelt von Tüte eingelegt und ein wenig Beton ausgegossen.

Also erst einmal weiter den Beton bearbeiten..

Nach paar anstrengenden Stunden war dies erledigt.

Mal sehen was unter dem Fussboden ist. Ein Zimmer nebenan entdeckten wir ja einen eklig verklebten PVC-Belag unter dem Parkett. Doch hier Entwarnung: Sauber und Gerade.

Während Sascha weiterhin das fleißige Bienchen übte und überall dem Dekorputz mit der Spachtel zu leibe rückte, erweiterte ich die Schlitze in der begehbaren Dusche auch für das 100er HT-Rohr.

Dann ging es in den begehbaren Kleiderschrank, wo ich noch eine Rechnung mit einem Stein offen hatte und Sascha schmuste mit dem Dekorputz. Beides Dreckarbeit.

Abschließend machten wir ein wenig sauber und hängten die Heizkörper zurück an ihre Position.

Jetzt fehlt noch der bereits bestellte Badheizkörper. Hängt dieser an der Wand können die Wasserrohr wieder angeschlossen und die Heizung unten in Betrieb genommen werden. Wir machten um 2 Uhr Feierabend.

18.08.17

Freitag der 18.08.17. Drei Monate ist nichts passiert und jetzt gibt es ein neues Ziel, welches vor dem Winter erledigt sein soll: Die Wasserrohre der Heizung sollen Unterputz gelegt werden.

Nach Anruf bei meiner Sanitärfirma wurde der Kreislauf geschlossen und die Rohre gekappt. Feuer frei..

Runter auf die Knie und Heizkörper leer laufen lassen..

LOL

Sascha beim Abschrauben der Rohre.

Nach dem Entwässern und der Abnahme der Heizkörper sind die Wasserleitungen gut zu sehen. Es handelt sich um 20er Verbundrohre aus Kunststoff und Aluminium.

Die gestapelten Heizkörper. Es kommen erst einmal alle wieder in den Einsatz bis auf den in der begehbaren Dusche. Dort kommt ein spezieller Badheizkörper hin, wo Handtücher aufnehmen kann. Das haben wir bereits im oberen Bad und wollen es nicht missen.

Hier die abgeschnittenen Leitungen und Wand in der begehbaren Dusche ohne Heizkörper.

Wir erledigten noch ein paar Kleinigkeiten wie zum Beispiel das Ausstemmen der Heizungsrohre welche bereits Unterputz verliefen, wie hier im Bad bzw. zukünftigen Dusche.

Noch ein paar Fliesen ab..

.. und zu guter letzt noch die alten Warm- und Kaltwasserrohre an der Decke abgeflext.

Bei den ganzen Arbeiten und natürlich zuvorigen Tagen sammelte sich ordentlich Dreck und Unordnung an.

Daher beschlossen wir einmal alles zu Entsorgen und Aufzuräumen. Hier das Bad.

Natürlich auch in der Dusche.

Uuuund auch im Flur. Nackt ging es dann gegen 01:30 Uhr in den Feierabend.

19.05.17

Freitag und zur Abwechslung sind wir mal auf der Baustelle. Ich habe KFZ-Ventiloberteile bestellt und diese kommen nun rein. Hintergrund ist der, dass damit das dann das Wasser dicht verschlossen werden kann und damit die Installation in der begehbaren Dusche endlich abgerissen werden kann.

Der Star des Tages war mein neuer Knipex Zangenschlüssel. Wirklich praktisch damit zu arbeiten. Doch ich habe mir den Finger angeschlagen und in eine Eisrolle gesteckt. Super Start.

Sascha musste die Hauptaufgaben weiter machen und auch ihm stand eine Überraschung bevor: Der Absperrhahn zum Anbau (Garage) schien gut Druck zu haben. Eventuell konnte auch irgendwo Luft gezogen werden.. jedenfalls kam es zu einer Dusche.

Hier ist schon das neue Ventiloberteil hinter dem Zähler und zwei beim Verteiler. Zwei weitere folgen und noch zwei 1/2″ für den Warmwasserkreis. Obwohl die Knipex nur ein 180er Maß hat, rackerte sie sich einwandfrei durch die großen alten Ventile.

Nach dieser Arbeit ging es in die begehbare Dusche. Dort kam das Klo, das Waschbecken und dessen Trocken-Vorbau weg. Dannach flogen einige Fliesen von der Wand und die Wasserrohre wurden freigelegt.

Hier kommen die Wasserleitungen von der Decke aus an, gehen nach unten wobei sich das Kaltwasser auf halber Höhe für den Wasserhahn draußen am Haus aufteilt. Im Bereich des Trockenbaus Aufputz verlegt.

Hier zu sehen die Aufputzwasserleitungen, welche wieder Unterputz gehen und den Anschluss für die Dampfdusche gebildet hatten.

Um ca. 0:20 Uhr machten wir dann Feierabend. Der Durchgang zur begehbaren Dusche ist nun frei und die neuen Wasserleitungen könnten bald verlegt werden.