Ja heute war es nach der Pause wieder soweit. Sascha kam schon früher, es wurde gemütlich gefrühstückt und dann geschafft. Mal wieder war der Plan die Elektrik fertig zu stellen, was diesmal auch fast klappte – wenn nicht wieder Kabel leer geworden wäre. Alleine Sensorleitungen liegen über 200m Schlafzimmer. Dabei achten wir schon auf eine sparsamer Verkabelung, z.B. 24V-Spannungsleitungen einfach zu führen und dann aufzuteilen.
Als erstes wurde der erweiterte Flur leer geräumt. Das bedeutet, dass der Boiler sowie das Wandregal entfernt wurden. Nach etwas aufräumen ist doch endlich Platz vorhanden und man kann gut am großen Verteilerschrank arbeiten:
Sascha versuchte sich mit der Boschmaschine und der Diamantscheibe den Beton dem Estrich anzugleichen, was wirklich gut gelungen ist. Die Oberfläche ist so glatt, dass man direkt Fliesen verkleben kann:
Ein weiteres Thema ist auch wieder das Verputzen der Schlitze. Bisher mit dem einfachen Rotband easy gemacht drängel ich immer mehr auf natürliche und atmungsaktive Materialien. Es wurde also für grobe Arbeiten ein Mörtel angemacht. Die Resultate waren absolut unbefriedigend. Wir können eben beide nicht gut verputzen.
Der nächste Versuch starteten wir mit dem Zement Feinputz, welcher 1-2cm aufgetragen werden darf. Dieser verhält sich fast genauso gut wie Rotband und wurde daher weiter verwendet. Nochmal zum Thema Rotband, welcher auf Gips basiert: Nicht, dass es schlecht wäre.. er ist leicht, gut zu verarbeiten und haftet stark. Doch leider hat er die Eigenschaft Feuchtigkeit anzuziehen und schlecht abzugeben und dadurch zu gammeln. Daher findet er im gesamten Keller nur begrenzt Einsatz.. ganz zum Leidwesen von Sascha:
Mit dem Feinputz konnte er sich jedoch abgeben. Apropos.. Zementputz ist für Feuchträume optimal geeignet, da er sehr atmungsaktiv ist. Aus diesem Grund wird er auch i.d.R. in Sockeln eingearbeitet.
Wie oben bereits angesprochen hat mal wieder eine 100m Rolle schlapp gemacht und ich muss Nachschub bestellen. Hier der bereits angefangene Hauptverteiler und eine weitere Nachrüstung in der Decke; ein Lautsprecherkabel wird vorbereitet, da in Zukunft ein MusicServer das ganze Haus mit Musik versorgen soll. Beim kleinsten Modell kann man immerhin schon vier Zonen betreiben – also quasi vier verschiedene Musikstücker oder Sender in verschiedenen Räumen laufen lassen:
Weiterhin wurden die Leerrohre hinter den Rigipsplatten befestigt und fertig verkabelt. Aktueller Stand der Wände wie folgt:
Hier jetzt das Layout der Dosen auf jeder Bettseite. Drei oben und zwei unten. Der Hintergedanke ist wie folgt:
[_] Steckdose [_] Tischleuchtenschalter [_] Taster für alle Lichter
[_] Steckdose [_] geschaltete Steckdose
Hier meine Wenigkeit beim einziehen von drei weiteren Sensorleitungen für die Fensterkontaktschalter. Ja richtig gehört, ich habe mich dafür entschieden. Meine Beweggründe habe ich bereits [hier] zusammengeschrieben.
Bereits nächstes mal wird es wohl hauptsächlich um das feinverputzen der Wände gehen und damit der Anfang des Aufbaus 😀





















































