27.12.15

Ja heute war es nach der Pause wieder soweit. Sascha kam schon früher, es wurde gemütlich gefrühstückt und dann geschafft. Mal wieder war der Plan die Elektrik fertig zu stellen, was diesmal auch fast klappte – wenn nicht wieder Kabel leer geworden wäre. Alleine Sensorleitungen liegen über 200m Schlafzimmer. Dabei achten wir schon auf eine sparsamer Verkabelung, z.B. 24V-Spannungsleitungen einfach zu führen und dann aufzuteilen.

Als erstes wurde der erweiterte Flur leer geräumt. Das bedeutet, dass der Boiler sowie das Wandregal entfernt wurden. Nach etwas aufräumen ist doch endlich Platz vorhanden und man kann gut am großen Verteilerschrank arbeiten:

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Sascha versuchte sich mit der Boschmaschine und der Diamantscheibe den Beton dem Estrich anzugleichen, was wirklich gut gelungen ist. Die Oberfläche ist so glatt, dass man direkt Fliesen verkleben kann:

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Ein weiteres Thema ist auch wieder das Verputzen der Schlitze. Bisher mit dem einfachen Rotband easy gemacht drängel ich immer mehr auf natürliche und atmungsaktive Materialien. Es wurde also für grobe Arbeiten ein Mörtel angemacht. Die Resultate waren absolut unbefriedigend. Wir können eben beide nicht gut verputzen.

Der nächste Versuch starteten wir mit dem Zement Feinputz, welcher 1-2cm aufgetragen werden darf. Dieser verhält sich fast genauso gut wie Rotband und wurde daher weiter verwendet. Nochmal zum Thema Rotband, welcher auf Gips basiert: Nicht, dass es schlecht wäre.. er ist leicht, gut zu verarbeiten und haftet stark. Doch leider hat er die Eigenschaft Feuchtigkeit anzuziehen und schlecht abzugeben und dadurch zu gammeln. Daher findet er im gesamten Keller nur begrenzt Einsatz.. ganz zum Leidwesen von Sascha:

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Mit dem Feinputz konnte er sich jedoch abgeben. Apropos.. Zementputz ist für Feuchträume optimal geeignet, da er sehr atmungsaktiv ist. Aus diesem Grund wird er auch i.d.R. in Sockeln eingearbeitet.

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Wie oben bereits angesprochen hat mal wieder eine 100m Rolle schlapp gemacht und ich muss Nachschub bestellen. Hier der bereits angefangene Hauptverteiler und eine weitere Nachrüstung in der Decke; ein Lautsprecherkabel wird vorbereitet, da in Zukunft ein MusicServer das ganze Haus mit Musik versorgen soll. Beim kleinsten Modell kann man immerhin schon vier Zonen betreiben – also quasi vier verschiedene Musikstücker oder Sender in verschiedenen Räumen laufen lassen:

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Weiterhin wurden die Leerrohre hinter den Rigipsplatten befestigt und fertig verkabelt. Aktueller Stand der Wände wie folgt:

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Hier jetzt das Layout der Dosen auf jeder Bettseite. Drei oben und zwei unten. Der Hintergedanke ist wie folgt:

[_] Steckdose [_] Tischleuchtenschalter [_] Taster für alle Lichter

[_] Steckdose [_] geschaltete Steckdose

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Hier meine Wenigkeit beim einziehen von drei weiteren Sensorleitungen für die Fensterkontaktschalter. Ja richtig gehört, ich habe mich dafür entschieden. Meine Beweggründe habe ich bereits [hier] zusammengeschrieben.

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Bereits nächstes mal wird es wohl hauptsächlich um das feinverputzen der Wände gehen und damit der Anfang des Aufbaus 😀

19.12.2015

Heute ist nicht viel geschehen, da wenig Zeit zur Verfügung stand. Weiterhin lassen wir heute (Sonntag) den Bau ruhen.

Hauptsächlich haben wir die Demontage des Warmwasserboilers vorbereitet und dabei das Wasser langsam abgelassen, was wir gleich zum Anmischen von Gips nutzen konnten 🙂

Wer traut sich?

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Weiterhin wurde die Ambientebeleuchtung an der Bettwand gecancelt und dafür die indirekte Beleuchtung hinter dem Fernseher auf RGBW aufgewertet, wofür fünf neue Kabel eingelegt wurden.
Weiterhin haben wir den „Haupttaster“ beim betreten des Raumes durch eine weitere Leerdose bereichert wo ein Doppelschalter Platz finden wird. Dadurch sind es drei Schalter, welche jeweils mit mindestens drei Funktionen belegt werden können. Dadurch lässt sich dort viel steuern und bietet viele komfortable Funktionen wie z.B. alle Lichter im Haus abzuschalten, oder die Fußbodenheizung im Bad zu aktivieren bevor man das Bad betreten muss. Klar geht auch alles via Smartphone, aber mehrere Möglichkeiten bieten einfach den Luxus es selbst aussuchen zu können und ein Handy kann ja auch mal irgendwo herumliegen 😉

Weiterhin wurde der angebrochene Sack Rotband in die Schlitze geputzt.

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So, hier noch ein Nachtrag an Bildern, weil sich Sascha beschwert hat, seine verputzte Wand und teilweise Tür käme nicht zur Geltung 😛

Hier zu sehen die Wand mit der geringsten Verkabelung. Eine Steckdose und ein Temperaturfühler sind geplant:

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Hier nochmal die Fernseherwand:

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Hier schön zu sehen die teilweise verputzte Tür und die nachgerüstete Doppeldose:

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13.12.15

 

Immer wieder Sonntags.. um 12 Uhr 😀 … früher wäre gut, ist aber schwierig. Immerhin ist Wochenende.

Die Verkabelung ist nahezu fertig, doch die ein oder andere Idee und Reste wurden noch gemacht. Der Sack mit Leerdosen hat nicht gereicht, weshalb nächstes mal noch Dosen mit Kabeln zu setzen sind.

Hier zu sehen der Hauptverteiler im Raum. Zu beachten ist, dass hier noch keinerlei Kabel vom Sicherungskasten oder Server ankommen. Es handelt sich also lediglich um die rauminterne Verkabelung:

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Hier sieht man die Fernseherwand:

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Elektro arbeiten machen uns bisher natürlich am meisten Spaß:

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Sascha hat Schienen in den Durchgang zum begehbaren Kleiderschrank angeputzt. Das hat soweit sehr gut funktioniert. Ich habe mich für Kunststoffecken entschieden, da diese nicht rosten können:

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Das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen:

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Beim Durchbruch in den Flur wurde noch der offene Teil des Bodens betoniert. Außerdem kam meine Freundin zur Kontrolle:

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Weiterhin wurden die ersten Leerrohr-„Schlitze“ verputzt. Als Material kommt Rotband zum Einsatz. Das Verputzen wird jedoch mit sehr durchlässigem Zement-Putz geschehen.

Weitere Impressionen sind hier zu sehen:

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Weiterhin wurde ein Teil des Kunststoff-Reibeputzes entfernt. Manche Stellen gehen am besten mit Spachtel, andere müssen mit der Maschine bis auf den Grund abgeschliffen werden. Zweites erzeugt enorm viel Staub, welche die Maschinenabsaugung jedoch verwunderlich gut in ein Behälter oder Staubsauger auffängt.

Die Aufteilung bei den Nachttischen neben dem Bett sind wie folgt pro Seite geplant: Unten zwei Steckdosen, wovon eine geschaltet wird. Dadurch entfällt das teilweise fummelige Ein-/Ausschalten via Leitungsschalter bei den Lampen. Oberhalb kommt ein Taster für die Lichtsteuerung, ein Schalter für die unten angesprochene Steckdose und eine weitere Steckdose für das Handyladegerät.

Hoffentlich werden wir nächstes mal mit dem abtragen des restliches Putzes und entfernen von losen Feinputzen fertig. Dann wird nämlich der Sockel abgestellt und es geht endlich an den Aufbau.

 

06.12.2015

Heute haben wir ca. um 13 Uhr begonnen und viel Elektrik gemacht. Da die gesamte untere Etage im Zuge der Renovierung auf Smart-Home aufgerüstet wird, fallen verdammt viele Kabel an!

Als erstes wurde der alte Bodenschutz (Malervlies) erneuert:IMG-20151206-WA0008

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Beim verlegen war ich sehr penibel, was Sascha ein wenig aufregte. Er konnte kaum abwarten mit der Elektrik zu beginnen, weshalb er ein wenig übermütig wurde:
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Nach der Arbeit ging es dann los:
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Aufgrund der vielen Leerrohre musste auch hier und da mit dem Bohrhammer nachgearbeitet werden:
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Da die Kunststoffrohre der Heizungen nachträglich „Aufputz“ installiert wurden, wurden auch hier Schlitze geklopft, um diese später inkl. Isolation in die Wand zu legen:
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Da die Decke planmäßig stehen bleiben soll und wir hier einige Kabel reinbekommen müssen, bedienten wir uns an den alten Leerrohren, welche teilweise in einem schlechten Zustand sind. In der Decke selbst ging es zum Glück ganz gut. Beim Aufklopfen merkten wir, dass es sich um eine Strohdecke handel. Wir hatten beide das selbe im Kopf: „.. und wieso liegt hier Stroh?“ *Insider*
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Natürlich muss auch der alte Rollladen dran glauben. Nachdem ein Nest entfernt wurde und die Abdeckplatte ausgemeißelt war, konnten wir ihn öffnen:
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Um ca. 18 Uhr war dann Feierabend und meine Freundin rief uns zum Essen hoch. Hier noch ein paar weitere Eindrücke:
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Der Anfang ist gemacht!

In meinem Haus in der unteren Wohnung ist soweit alles ok – wären da nicht diese Stockflecken an verschiedenen Stellen im unteren Bereich diverser Wände. Schon beim Hauskauf gab es Anzeichen, welche jedoch eine Möglichkeit waren, den Kaufpreis etwas zu drücken. Die Stellen wurden mittels Chemie aus dem Hause Fakolith behandelt. Das ganze ist nicht ganz billig, doch es wirkte: Die alten Flecken waren weg und es bildeteten sich an den Stellen auch keine weiteren Flecken. Außerdem waren diese Probleme lediglich im Untergeschoss vorhanden.
Nun ist es jedoch stets besser die Ursache zu finden und abzustellen, statt zu kaschieren. Dies merkte man dann auch in der Praxis, als neue Stockflecken an unbehandelten Flächen entstanden und behandelete Stellen sich farblich zwar nicht verändern; dafür Blasen entstanden.
Der Verkauf des Hauses 2009 entstand durch den Tod des Eigentürmers, weshalb die Infos recht mau ausfallen. Das Hause aus den 70ern steht in Hanglage auf einem Naturfundament und ist in nahezu allen Räumen mit einem Kunststoff-Reibeputz und innenliegender Styropor-Dämmung versehen. Dieser Aufbau hat sich nicht bewährt, da aufsteigende Feuchtigkeit keine Chance hat zu entweichen. Man sagt ja auch: „Die Wände können nicht atmen“.
Da die untere Wohnung mit Ausnahme der Waschküche nicht wirklich genutzt wird, blieb alles lange so wie es ist. Durch ein Arbeitnehmerwechsel kam ich in eine Firma, wo ein Kollege Erfahrung und Spaß an der Renovierung von Wohnungen hat. Nach Begutachtung wurde ein Plan geschmiedet, welcher nicht nur eine Sanierung der Wände, sondern auch den Einbau moderne Smart-Home Technologien und die Umgestaltung diverser Räume mit sich bringt.
Da dieser Blog erst nach dem Aufbruch des ersten Raumes gestartet wurde, verlinke ich mal ein paar ältere Bilder des Raumes. Genutzt wurde diese bis dato als Gästezimmer.
Hier beim Kauf des Hauses:
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Hier nach eigener Einrichtung als Gästezimmer:
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Bisher wurden folgende Sachen gemacht:
An den Außenwänden vorhandene Gipskartonplatten wurden entfernt
•An den Außenwänden vorhandene Gipsplatten inkl. Isolation wurden entfernt
•Der Boden wurde mittels Malervlies geschützt und die Sockelleisten entfernt
•Schlitze für die gewaltige Elektrik des Smart-Homes wurden gestemmt
•Durchbruch vom Schlafzimmer (ehem. Gästezimmer) in den Flur (ehemals Kellerraum)
•Umbau der Tür
Ab diesem Status werden möglichst nach jedem Renovierungstag Updates inkl. Bilder folgen!
Hier ein paar wenige Bilder aus den bisherigen Machenschaften (2 Tage Arbeit):
Der Durchbruch vom alten Kellerraum in das zukünftige Schlafzimmer und paar geklopfte Schlitze:
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Die teilweise rausgerissenen Gipskartonplatten:
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Die Dampfsperre zwischen Sockel und Mauer:
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Es ist auch bereits ein elektrischer blauer Boschhammer defekt gegangen. Ansonsen läuft es bisher relativ reibungslos, wenn man mal von dem Durchbruch in die Waschküche absieht 🙂