28.10.16

Ein neuer Abend auf der Baustelle bricht an.

Da wir für den Durchbruch zwischen Dusche und Bad einen Statiker beauftragen sollten, hängt das ein wenig hinterher. Vorher können wir den Durchgang zur Dusche vom Flur aus jedoch nicht verschließen. Also widmen wir uns erst anderen Sachen.

Erstmal ging es weiter wie gehabt. Ich mit der Spachtel an der Decke. Eigentlich darf Uniflott auf HK-Gipsplatten auch ohne Armierung verspachtelt werden. Ich möchte jedoch kein Risiko eingehen. Daher erfolgt der Aufbau wie folgt: Vorspachteln, GLasfaserband einspachteln und mit ein oder zwei Gängen SuperFinish beenden. Es kommen zwar leisten an die Kanten der Decke, aber wo der Abstand zwischen Wand und Platte zu groß war, habe ich eingespachtelt.

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Sascha bewaffnete sich mit Rotband und Maschinenputz und arbeitet mal hier und mal da. Durch teilweise große Auftragsmengen muss schichtweise gearbeitet werden. Ist der Putz angezogen kann weiter aufgebracht werden. Unter anderem ging es daher beim Panoramafenster weiter. Hier ein zwischenstand.

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Außerdem wurde der Türrahmen rechts und oberhalb bearbeitet. Hierbei bemerkte man mal wieder die lieblose AUsführung diverser Handwerker. Da war wohl die Dose Schaum leer und reichte nicht rings um die Tür. Paar eingestopfte Gipsplattenreste täuschten nicht über eine fühlbare Kältebrücke hinweg.

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Bevor ich es vergesse. Noch vor den ganzen Arbeiten haben wir ein wenig Elektrik gemacht. Die ganzen gezwirbelten und freiluft verlegten Stromkabel mussten weichen. Die vorhandenen Leerrohre für die bereits geplanten RGBW-Bänder wurden kurzerhand mit schnöden Hochvoltleitungen für Baustellenlampen missbraucht. Außerdem brachten wir Lampen in den bereits weitgekommenen Räumen Schlafzimmer und Kleiderschrank an. Um nicht viel durchmessen zu müssen entschieden wir uns für die Lautsprecherkabel. Hier zu sehen die nun säuberen Baustellenlampen.

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Hier mal ein Zwischenstand von der Haustüre im unteren Stock. der scheppe Aufbau zwang zum Einsatz einer Putzhilfe. Diese ermöglichte aber ein sauberes Ergebnis.

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Auch das Panoramafenster fügte sich. Von der Stahlkonstruktion ist eigentlich nurnoch etwas in der Dusche zu sehen. Unterhalb wurde hauptsächlich Rotband verwendet.

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Da ich wie ein verrückter permanent am Spachteln war, krönte mich Sascha zum Spachtelkönig aus Knaufhausen.

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Das Glasfaserband legte ich wie folgt ein: Da schon vorgespachtelt ist, wurden die Fugen glatt überzogen und das Band aufgelegt. Darüber erneut Spachtel, welche so fein wie möglich abgezogen wurde. Sagen wir mal so.. in der Theorie und YouTube sieht es immer einfach und sauber aus. Selbst hat man dann zu schwitzen, lernt dabei aber.

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Zwischenzeitlich wurde auch die Haustüre fertig. Zu sehen die saubere Ecke rechts und fein abgezogen oberhalb. Weiterhin wurde der gepfuschte Bereich ausgeschäumt, damit die Tür fester und vor allem besser isoliert in der Mauer liegt. Zum Einsatz kam natürlich Maschinenputz. Da die linke Seits weiterhin nass ist wurde hier erst garnichts aufgetragen.

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Spachteln zu später Stunde. Bereits sehr müde mal wieder am Anrühren. Außerdem zu sehen die zwei Böcke wo ich gekauft habe. Können dienen wie hier als Tisch. Aber wenn man wieder Gipskartonplatten schneiden muss, oder andere Sachen bearbeitet hat man so eine bequemere Möglichkeit.

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Soviel zu diesen Arbeiten. Es folgen zwei Abschlussbilder vom Flur. Für uns wieder am schönsten anzusehen das Panoramafenster, welches nun wie aus Beton gegossen ausschaut. Man kann nicht oft genug betonen wie viel Arbeit darin steckt und gleichzeitig, wie sehr es wohl den Flur und Dusche aufwerten wird. Also nicht umsonst!

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Da es schon spät war, beendeten wir unsere Arbeiten und räumten noch das Bad grob aus. Dort finden nun bald die großen Abrissarbeiten einzug. Nach dem Flur wird das sicherlich unsere größte Herausforderung auf der Baustelle. Sanitär werden voraussichtlich eine Dusche, eine Dampfdusche, zwei Waschenbecken, Klo, BD und Badewanne eingebaut. Wären sieben Abläufe, viel Wasserleitungen und einige Stemm und Trockenbauarbeiten auf uns zukommen. Hier das teilausgeräumte Bad und dessen vorbereiteten Leerröhrchen für ein wenig Elektrik.

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Der Zeiger zeigte auf.. 03:30 Uhr. Uff.. verdienter Feierband!

21.10.16

Endlich.. nach anstrengender Arbeit endlich wieder Wochenende. Beginnt üblicherweise mit einem Renovierungstag auf der Baustelle.

Diesmal gab es leider keine riesigen Unterschiede, aber faul waren wir nicht. Ich fing an die Gipskartonplatten an der Decke mit Tiefengrund zu behandeln, während Sascha weiter um das Panoramafenster verputzte.

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Weiterhin wurde die alte Elektrodose entfernt und die Kabel der Baustellenlampe anders verlegt. Außerdem fand eine Putzschiene Platz, damit die Schlucht auf eine Ebene kommt.

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Natürlich bekam auch das Bingo System ordentlich Putz ab.

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Da ich noch auf die Fotos von Sascha warte, bin ich noch nicht zu sehen 🙂

Nachdem um den Zählerschrank herum eine zweite Schicht Spachtel aufgetragen wurde kümmerte ich mich nun um die Decke und machte ordentlich Uniflott an. Verarbeitungszeit etwa 20-25 Minuten.

Sascha kümmerte sich um die Wand, wo das Bingosystem eingeputzt wurde. Hier ist die Oberfläche relativ gerade, wodurch dies schnell erledigt war.

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Unter dem Panoramafenster gab es auch noch ordentlich etwas auszugleichen. Nachdem Sascha etwas aufgetragen hatte ..

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.. nahmen wir beide ein langes Schalbrett zur Hilfe, womit wir nahezu die gesamte Breite auf einmal abziehen konnten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

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Auch innerhalb, also in der zukünftigen Dusche, wurden Kunststoffleisten angebracht. Da wird beim Verputzen auch einiges an Material draufgehen.

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Um 02:30 Uhr machten wir Feierabend. Hier noch zwei aktuelle Bilder. Die Wand mit dem Bingo fertig vorverputzt bis zum Durchgang. Unterhalb ist für Zwecke der Trocknung offen gelassen worden.

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Die Decke ist vorverspachtelt. Diesmal ohne Gewebeband. Beim zweiten Schritt wird ein Glasfaserband mit eingespachtelt.

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14.10.16

Wir schreiben Freitag den 14.10.16. Nach Feierabend gingen wir zum hela und kauften mal wieder die üblichen Kleinigkeiten wie Putz, Eckschienen und Schrauben ein.

Was Sascha noch nicht wusste.. ich hatte am Vortag in zwei Stunden einiges an Dekorputz entfernt und damit die Grundlage für weiteren Wandaufbau geschaffen.

Von dieser Tatsache beflügelt entferne er noch gleich den Kunststoffputz um die Tür herum, während ich anfing alle losen Putzreste abzuklopfen und mit Haftgrund zu behandeln.

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Auch an der Tür vom Treppenabgang wurde gleich eine Seite befreit. Denn hier muss die Eckschiene gleich mit angeputzt werden.

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Sascha begann dann mit dem Vorverputzen um das Panoramafenster. Knapp 100kg sind im Laufe des Abends aufgetragen worden und es ist immer noch nicht fertig.

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Ich habe mich mit dem Trockenbau um den Zählerschrank herum beschäftigt und diesem eine Eckschiene spendiert und alles verspachtelt.

Was ist denn das?

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Das von mir patentierte Fingersystem für volle Fugen (c) 😉

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Zwischenstand bei mir und Sascha:

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Wir wollten unbedingt mit dem Bingo-Zentralsaugersystem weiter kommen und fingen daher an, diesen mit Rotband vorzufüllen. Dies erledigt Sascha wärend ich den Schlitz im Boden weiter aufklopfte um nicht nur das Saugrohr satt in der Wand zu haben, sondern noch ein Leerrohr parallel verlegen zu können.

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Die erste Schicht Rotband.

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Jetzt nochmal richtig Gas geben. Armierungsgewebe wurde auch eingebracht und das Saugrohr unten Richtung Sockeleinkehrdüse wurde an die Wand gepresst und stellenweise angeschäumt.

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Nach einiger Zeit war das gröbste im Bereich des Bingo zu. Einerseits immer froh, wenn die Wände wieder grau und glatter werden, andererseits verschwindet die Technik im Nichts und die viele Arbeit wird unsichtbar.

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Zwischenstand vom Flur.

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Noch mehr Putz auf das Bingo.

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Ich nahm den Akkuschrauber in die Hand und verschraubte alle Rigipsplatten an der Decke ordentlich um damit das Verspachteln vorzubereiten. Sascha putzte weiter um das Panoramafenster herum.

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Außerdem wurde die Tür zum Badezimmer verputzt.

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Die Uhr meldete 02:40 Uhr. Zeit für Feierabend. Der Flur ist bereit für große Veränderungen innerhalb kleiner Zeit, da die Mehrheit an Abbruch und Ausbauarbeiten erledigt sind. Gott sei Dank!

07.10.16

Endlich wieder Freitag. Da meine Freundin bei Saschas Frau mit eine Tupperparty besucht hatten wir sturmfrei. Nach dem üblichen Einkauf im Baumarkt ging es auf die Baustelle.

Sascha erweiterte den Schlitz für das Saugrohr richtung Sockeleinkehrdüse.

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Ich kümmerte mich mit der Fein um die abgehängte Decke. Für optimalen Halt untereinander der Platten sollen gerade Kanten abgewinkelt und mit Tiefengrund und Armierungsband behandelt werden.

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Ich räumte dann die Baustelle noch etwas auf während Sascha die ersten 2m fertig gestemmt hatte. Auf dem Bild sieht man wieder an einer Stelle nassen Fliesenkleber. Die Wand ist im unteren Bereich durchgänig klamm.

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Da das wuchtige Schlaucheinzugsystem in eine tragende Wand eingebaut wurde, entschieden wir uns im oberen Bereich das aufgestemmte mit Beton zu füllen um wieder etwas mehr Halt und Stabilität rein zu bekommen.

Hier die Schaltung. Von oben wurde eingegossen und unten verhinderte Montageschaum das Auslaufen.

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An dem Tag kam auch eine meiner zwei Katzen, nämlich Mia, öfters zu besuch.

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Da uns diesmal nicht gekocht werden konnte, bestellten wir Pizza beim Lieferservice. Kein Genuss, aber gesättigt.

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Später kam auch meine Freundin vom Tupperabend zurück und brachte Süßigkeiten mit. Auf diesem Bild erkennt man schon die ersten Lagen Zementputz auf den Mauern des Panoramafensters.

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Auch die ehemalige Aussparung der Mauer und Sturzes beim Kellerabgang ist vorverputzt. Die Wände werden langsam glatter 🙂

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Hier zu sehen der nun gut angetrocknete Beton über dem Saugsystem. Im oberen Bereich wurde später noch dickflüssiger Beton reingeschmissen. Sascha kümmerte sich größtenteils um das Panoramafenster bezüglich vorverputzen und ich stemmte im Bodenbereich grob den Schlitz für das Saugrrohr vor.

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Da wir ein von früher eingeputztes Kabel entfernen mussten wurde die Freiverkabelung etwas abgeändert und neu zusammengezwirbelt. Laut UVV Richtlinien nur echt isoliert mit Malerkrepp.

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Ich habe dann mit Gips um den Türrahmen drüber zum Schlafzimmer verputzt. Oben sehr gut gelungen ist es mir um die Tür schwer gefallen, da so wenig Platz zur Verfügung steht. Aber das Ergebnis ist ok, da ohnehin noch die pastöse Grundierung für den Dekorputz aufgetragen werden muss.

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Sascha richtete die Einbaubox für die Sockeleinkehrdüse aus und schäumte sie ein. Dank Winkeln kommen wir mit dem Rohr trotz Beton bei der Stufe gut rein.

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Abschließend noch ein paar Schlussbilder vom jetzigen Zustand des Flures.

Das Panormafenster vom Flur aus.

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Blick von der unteren Haustür Richtung Schlafzimmer.

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Da es schon 03:00 Uhr war machten wir nun unseren wohlverdienten Feierabend.