Nebenbei ein wenig Elektrogefummel

Eigentlich ein gemütlicher Abend.. der letzte Samstag in meinem Urlaub und Sascha ist inkl. seiner Lebensgefährtin zum Essen eingeladen. Doch wie stand er an der Haustür? Bepackt mit Werkzeug!

Also dann ab in den Keller und ein wenig am Zählerschrank fummeln, bevor es mit dem Essen los geht. Hierbei wurde wieder festgestellt, dass die Elektroinstallation im Haus stümperhaft ausgeführt wurde. Unter anderem ist da ein Ceran-Kochfeld, welches mit zwei 16A und einer 6A-Sicherung ausgestattet ist, was das Auslösen der Sicherung bei Benutzer einer gewissen Kochstelle erklärt.

Weiterhin wundert es nun nicht mehr, weshalb nahezu kein Strom im unteren Stockwerk verbraucht wird: An diesem Zähler hängt nahezu nichts!

Also wurden die ersten unnötigen Sicherungen entfernt und die Kabel beschriftet. Der derzeitige Stand ist beim „Ausmisten“ des Zählerkastens. Der nächste Schritt ist das Anklemmen der noch benötigten Leitungen bis zum Ende der Renovierung.

Aktueller Stand in Bildern:

20160113_193239

20160113_193246

Zwischendurch am Schaltschrank

Da dieses Wochenende nicht wirklich etwas passieren wird, mal ein paar Dinge zwischendurch.

Ich habe mir einen MultiMaster von Fein gegönnt, da dieser in nächster Zeit ohnehin öfters verwendet werden wird. Zum Beispiel muss das Parkett am Rand nachgeschnitten werden, da Putz auf die Wand kommt und somit der Abstand im Sinne des schwimmenden Bodens nicht mehr reicht.

IMG-20160107-WA0002

Weiterhin kam heute der Alurollladen. Wie ich durch die Sendungsverfolgung bemerkte, wurde er in Polen gefertigt. Da er gerade schön eingerollt und gut geschützt ist, habe ich nur an einer Ecke aufgemacht, um die Farbe und Endleiste zu kontrollieren.

IMG-20160107-WA0000

Dank dem neuen Multitool und der mittlerweile angekommenen Holzplatten habe ich mich an den Zählerschrank gemacht und den Unterbau für die Hutschienen zusammengebastelt. Die große Frage waren die Abstände und ob drei oder vier Leisten eingebracht werden können.

Nach telefonischer Absprache mit Sascha haben wir uns entschieden vier Leisten einzubauen. Zwischen dem Boden zum Steuergerät und zwischen den Steuergeräten selber sind jeweils 2cm Platz für Kabel, welche hinten ausreichend Platz haben. Die oberste Schiene wird vor allem mit Verteilern bestückt, welche weniger Platz benötigen und oberhalb keine Zuführung haben. Optisch naja, aber günstig und technisch einwandfrei und fest.

20160107_164009

Die Holzleisten habe ich zwischen den Hutschienen etwas ausgeschnitten, um nochmals mehr Platz für Kabel zu haben.

20160107_164017

Hier mal Beispielhaft ein paar Steuergeräte aufgesteckt, um sich ein Bild davon machen zu können.

20160107_164141

Ich kann es kaum erwarten, dass der erste Raum fertig wird und quasi „online“ geht.. 😉

02.01.16

Heute ging es mal wieder an… ELEKTRIK ^^

Als erstes war der alte Rollladen dran, welcher kurzerhand aus dem Fenster zum restlichen Schutt befördert wurde.

20160102_140853

Die alten Metallhalter der Holzwelle wurden mittels Flex abgetrennt und mit einer Schruppscheibe beigelegt. Da alles relativ grob beigeputzt ist, wurde noch mit Schnellgips geglättet.

20160102_140819

Nun wurde die Elektrik im Rollladenkasten verkabelt und mittels Verteilerdose und Kabelkanal verlegt. Aber erst mal die alte Kritzelei angeschaut wie denn alles geplant war..

IMG-20160102-WA0001

Naja gut.. das war nicht mehr so aktuell. Ein Blick in den Verkabelungsplan gab jedoch Klarheit und es konnte losgehen.

20160102_140829

IMG-20160102-WA0003

IMG-20160102-WA0004

20160102_140805

20160102_140813

Jetzt teilten wir uns auf, wodurch Sascha die Verkabelung des Bewegungsmelders und Verklemmen der Deckenkabel  vollzog und ich den Rollladenmotor mit Walze einbaute.

Während seine Arbeit ganz gut gelang..

20160102_184537

.. hatte ich Probleme mit der Befestigung des Motors. Zum jetzigen Zeitpunkt ist er fest, jedoch nicht so ordentlich wie ich es mir vorstelle, weshalb ich da wohl nochmal nacharbeiten werde. Immerhin sitzt die Welle schön im Wasser und hat ausreichend und gleichen Abstand zum Kasten.

20160102_184519

Als nächstes haben wir uns ordentlich Kabel geschnappt und zum Sicherungskasten durchgezogen. 30 Sensorleitungen und diverse Stromkabel mussten noch rein.
Hier mal ein kleines Paket davon.

IMG-20160102-WA0005

Sascha freute sich über den Fortschritt und fummelte die ganzen Leitungen im Hauptverteiler zusammen. Ohh ja.. ein großer Kasten mit vielen Leitungen 🙂

20160102_180900

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

20160102_184545

Aber da fehlt doch noch etwas? Richtig, schnell noch die Lautsprecherkabel reingefummelt 😉

IMG-20160102-WA0000

 

Jetzt ging es los mit der Messung der Leitungen. Wo kommt was an, liegen genug Kabel und überhaupt.. was kosten schon Elektrokabel?

Es wurde gleich beschriftet, damit später das Anklemmen an die Steuergeräte schneller und einfacher durchzuführen ist. Multimeter raus und go!

IMG-20160102-WA0006

20160102_210934

 

So weit so gut. Doch da gibt es ja noch die Deckenverteilerdose… und da gehen ordentlich Kabel durch. Doch diese besagte Dose ist leider klein und dazu soll noch eine Steckdose Platz finden. Genau die richtige Challenge für Sascha, der aufgrund des Platzmangels mit dem Lötkolben und Schrumpfschlauch anfing zu arbeiten.

20160102_184509

Vorher:

IMG-20160102-WA0002

Nachher: Das Ergebnis sieht gut aus. Bleiben die Phasen für die Steckdose inkl. Durchschleifung nach unten. Ob das alles passen wird? Wir werden sehen 😀

20160102_210949

Zum Schluss bleibt zu sagen.. die Wände warten 🙁

Es tut mal wieder weh..

Es ist mal wieder soweit weitere Kosten einzutragen.

Neue Universalhutschienen in eBay: 12 EUR
Holzzuschnitt im Handel: 12 EUR
Gips und Leerdosen: 10 EUR
Trockenbaumaterial: 150 EUR
SmartHome Komponenten: 500 EUR
Netzteil für LEDs: 100 EUR
Aluminiumrollladen inkl. Motor und Walze: 162 EUR
Elektrokabel und Kleinigkeiten: 74 EUR

Sind satte 1.020 Euro Ausgaben. Mal wieder ist vieles dabei, wo nicht nur für den einen Raum gilt, doch das ändert nichts an der Summe an sich *heul*

Damit bewege ich mich bisher bei Gesamtkosten in Höhe von 3.093 Euro. Ich bin dann mal duschen..

27.12.15

Ja heute war es nach der Pause wieder soweit. Sascha kam schon früher, es wurde gemütlich gefrühstückt und dann geschafft. Mal wieder war der Plan die Elektrik fertig zu stellen, was diesmal auch fast klappte – wenn nicht wieder Kabel leer geworden wäre. Alleine Sensorleitungen liegen über 200m Schlafzimmer. Dabei achten wir schon auf eine sparsamer Verkabelung, z.B. 24V-Spannungsleitungen einfach zu führen und dann aufzuteilen.

Als erstes wurde der erweiterte Flur leer geräumt. Das bedeutet, dass der Boiler sowie das Wandregal entfernt wurden. Nach etwas aufräumen ist doch endlich Platz vorhanden und man kann gut am großen Verteilerschrank arbeiten:

20151227_165554

Sascha versuchte sich mit der Boschmaschine und der Diamantscheibe den Beton dem Estrich anzugleichen, was wirklich gut gelungen ist. Die Oberfläche ist so glatt, dass man direkt Fliesen verkleben kann:

20151227_165545

Ein weiteres Thema ist auch wieder das Verputzen der Schlitze. Bisher mit dem einfachen Rotband easy gemacht drängel ich immer mehr auf natürliche und atmungsaktive Materialien. Es wurde also für grobe Arbeiten ein Mörtel angemacht. Die Resultate waren absolut unbefriedigend. Wir können eben beide nicht gut verputzen.

Der nächste Versuch starteten wir mit dem Zement Feinputz, welcher 1-2cm aufgetragen werden darf. Dieser verhält sich fast genauso gut wie Rotband und wurde daher weiter verwendet. Nochmal zum Thema Rotband, welcher auf Gips basiert: Nicht, dass es schlecht wäre.. er ist leicht, gut zu verarbeiten und haftet stark. Doch leider hat er die Eigenschaft Feuchtigkeit anzuziehen und schlecht abzugeben und dadurch zu gammeln. Daher findet er im gesamten Keller nur begrenzt Einsatz.. ganz zum Leidwesen von Sascha:

20151227_165522

20151227_165439

Mit dem Feinputz konnte er sich jedoch abgeben. Apropos.. Zementputz ist für Feuchträume optimal geeignet, da er sehr atmungsaktiv ist. Aus diesem Grund wird er auch i.d.R. in Sockeln eingearbeitet.

20151227_173233

Wie oben bereits angesprochen hat mal wieder eine 100m Rolle schlapp gemacht und ich muss Nachschub bestellen. Hier der bereits angefangene Hauptverteiler und eine weitere Nachrüstung in der Decke; ein Lautsprecherkabel wird vorbereitet, da in Zukunft ein MusicServer das ganze Haus mit Musik versorgen soll. Beim kleinsten Modell kann man immerhin schon vier Zonen betreiben – also quasi vier verschiedene Musikstücker oder Sender in verschiedenen Räumen laufen lassen:

20151227_173043

Weiterhin wurden die Leerrohre hinter den Rigipsplatten befestigt und fertig verkabelt. Aktueller Stand der Wände wie folgt:

20151227_165517

20151227_165532

Hier jetzt das Layout der Dosen auf jeder Bettseite. Drei oben und zwei unten. Der Hintergedanke ist wie folgt:

[_] Steckdose [_] Tischleuchtenschalter [_] Taster für alle Lichter

[_] Steckdose [_] geschaltete Steckdose

20151227_173145

Hier meine Wenigkeit beim einziehen von drei weiteren Sensorleitungen für die Fensterkontaktschalter. Ja richtig gehört, ich habe mich dafür entschieden. Meine Beweggründe habe ich bereits [hier] zusammengeschrieben.

IMG-20151227-WA0001

Bereits nächstes mal wird es wohl hauptsächlich um das feinverputzen der Wände gehen und damit der Anfang des Aufbaus 😀