31.01.16

Soo, 10 Uhr und heute wurde schön gefrühstückt. Eigentlich war nicht soviel geplant. Am Ende waren wir jedoch wieder bis 18:00 Uhr am malochen. Doch es war nicht umsonst.

Als erstes ging es an die Fensterwand, wo der Sockel noch auf die Befreiung des diktatorischen Kunstreibeputzes wartete. Sascha fing mit dem MultiMaster in den Ecken an und ich machte mich mit dem Schleifer ans Werk.

20160131_112553

Schnell kam uns die Heizung in die Quere. Diese haben wir dann kurzerhand abgenommen und unterbaut abgestellt.

Damit diese nicht kippen kann, noch schnell ein Holzgestell gebastelt und gut ist.

20160131_112603

Wir waren echt froh, als diese Arbeit getan war. Endlich ist der Megastaub und die Plackerei in diesem Zimmer zu ende. Der Sockel wurde nun mit Tiefengrund behandelt.

20160131_143525

Nun beschäftigten wir uns mit den Fensterwänden. Als erstes wurden die Rigipsplatten an die selbe Höhe angepasst. und mit Tiefengrund behandelt.

20160131_143517

IMG-20160131-WA0001

IMG-20160131-WA0002

Wir trennten uns auf. Ich schnitt die Kanten der Platten auf und schmierte alles mit Tiefengrund voll..

20160131_143540

.. während Sascha im Heizungsraum weiter Kabel und Kabelrohre verlegte. Da ich auf einen beleuchteten Lichtschalter bestand, kamen wir bezüglich Verdrahtung ins Grübeln. Kontrolllampe an wenn Licht an, wenn Licht aus, oder immer? Ich möchte es natürlich immer an haben, nur wie geht das nun?

Zum Glück hat Sascha einen wissenden Freund in WhatsApp, welcher mittels Schaltplan gleich weiter helfen konnte.

IMG-20160131-WA0000

Dann arbeiteten wir zusammen mit dem Verputzen der Fensterwände und Sockel weiter. Auf die Ecken haben wir für mehr Stabilität wieder Kunststoffschienen ein geputzt.

20160131_173759

Weiter ging es mit dem Sockel. In diesem Zuge wurde gleich die alte Stromdose für Nachtspeicheröfen, welche hinter der Heizung versteckt war, abgeklemmt und zu geputzt. Außerdem wurde die letzte Rigipsplatte über dem Fenster montiert.

20160131_172905

20160131_174736

Schnell noch die Vortags verputzten Dosen öffnen..

20160131_173818

.. noch etwas aufräumen und fertig war der Sonntag. Damit sind die groben Arbeiten abgeschlossen. Nach einigem Einsatz hat der Raum nun gerade Wände auf einer Ebene mit natürlichen und atmungsaktiven Materialien.

Es wird einem bewusst, dass es nun recht schnell weiter geht. Platten verspachteln, Zementputz fein abziehen, Dekorputz auftragen. Da sind wir natürlich alle gespannt.

Zum Abschloss noch ein paar Fotos vom jetzigen Zustand.

20160131_174718

20160131_174721

Aua aua

Ich aktualisiere mal die Ausgaben und fasse mich kurz!

17 € im Baumarkt für Elektrogips, Schrauben, Schleifscheiben, ..
230 € Fein MultiMaster als Set
70 € ein günstiger Bohrhammer und Schnellputzschienen
145 € Kabel und Schaltschrankbauteile im Elektroladen
95 € Zementputz und Kabelrohre
20 € im Baumarkt für Schrauben und Dübel

Ergibt 577 Euro. Etwas Käse zum Whine?

30.01.16

Heute mal ganz ohne gemeinsames Frühstücken kam Sascha gegen 11:00 Uhr wie immer mit viel Energie eingetrudelt, während ich noch im Halbschlaf war.

Das große Thema heute war der Trockenbau. Die auf dem Sockel aufgemauerten Wände sollen angeglichen werden. Dazu haben wir ja klassisch mit dem Aufbringen von Dachlatten und Festschrauben der Rigipsplatten begonnen, was wir so auch weiterführten.

20160130_132611

Die kleine Verteilerdose ist ja Unterputz verbaut gewesen. Also haben wir als Lösung, um diese weiterhin zugänglich zu haben, eine Hohlraumdose genommen und dessen Ende aufgeschnitten, sowie auf beiden Seiten kleine Stücke für die Leerrohre entfernt. Für solche Arbeiten ist der Fein Multimaster einfach genial.

20160130_132624

Zwischenzeitlich hatte ich auch mal einen Messfehler drin. So klappt das mit der Verschraubung nicht.

20160130_135207

IMG-20160130-WA0010

Sascha machte nebenbei noch den alten Dekorputz aus den Fensterwänden ab. Auch hierfür eignet sich der Multimaster mit einem hartem Spachtelaufsatz.

20160130_144447

Es dauerte nicht lange und die erste Wand war fertig mit Platten versehen.

20160130_144455

20160130_144505

Bevor wir an die zweite Wand gingen, bereiteten wir das angleichen der Plattenhöhe auf den Sockel vor. Da dieser nicht gerade verläuft haben wir links an der Wand Zuviel Material, welches abgeschliffen werden muss und rechts fehlen ca. 1,5cm Putz. Demnach ist es mittig recht genauso tief.

Da wo Material fehlt ist der Plan, Schnellputzschienen mittels Elektrogips schnell ins Wasser zu bringen.

20160130_154915

20160130_182320

Sascha schliff mit dem Diamantschleifer die Stellen ab, wo Zuviel drauf war.

20160130_154923

Da die Vorbereitungen soweit fertig waren, kam Tiefengrund auf die teilweise sehr sandige Oberfläche.

20160130_154928

Jetzt heißt es trocknen lassen und es ging mit der zweiten Wand und dem Trockenbau weiter. Bis auf kleinere Probleme mit schlecht haltenden Dübeln, benötigten Ausschnitten und schrägen Wandelementen ging es recht gut vorwärts. Achja wen Saschas kurze Haare wundern.. die hatte ich letzten Donnerstag rasiert ^^

IMG-20160130-WA0007

IMG-20160130-WA0011

IMG-20160130-WA0012

IMG-20160130-WA0013

So sieht das ganze nun aus.

20160130_182315

20160130_182300

Super. Oberhalb des Fenster sitzt der Rollladenkasten, wo wir ohne Schlosserschrauben mit breiten Unterlegscheiben nicht weit kommen werden. Daher haben wir diese Arbeit aufgeschoben.

Doch wir wollten noch etwas tun, weshalb wir anfingen den grundierten Sockel zu verputzen. Natürlich kam wieder ein Mineralputz auf Zementbasis zum Einsatz. Sascha machte die erste Mischung etwas dicker, da bei angenehm flüssigen Zustand der Putz das durchhängen beginnt.

20160130_201150

Und FLATSCH ist das erste Material aufgetragen. Dank Schnellputzschienen ist es uns gut möglich selbst große Mengen ordentlich zu verarbeiten. Alternativ hätten wir in mehreren Schichten auftragen können. Der Putz darf maximal 2cm dick aufgetragen werden. Bei mehr Ausgleich wäre ein Mörtel fällig.

20160130_201159

IMG-20160130-WA0009

IMG-20160130-WA0014

Wir wechselten uns mit dem Auftragen und auch Abziehen regelmäßig ab und verschafften so knapp 2 Säcke Putz. Das vorläufige Ergebnis schaut wie folgt aus.

20160130_202756

20160130_202828

Nach der Arbeit schauten wir unser Werk an und machten noch ein paar Fotos.

IMG-20160130-WA0008

20160130_202833

Wir haben uns vorgenommen morgen nochmal etwas zu machen. Wie man sieht.. es geht voran im neuem Schlafzimmer 🙂

24.01.16

Diesmal ging es nicht hauptsächlich um Elektrik sondern an das Verputzen der ersten Wände. Außerdem wurden die ersten Kabel im Heizungsraum erneuert und der Trockenbau begonnen.

Gestern hatte ich mittels Rolle und Quast einen diffusionsfähigen Haftgrund aufgetragen, da die Wände doch teilweise sehr sandig sind und die Gipsoberflächen stark kreiden.

Aber der Reihe nach. Sascha hatte den Mut und fing an den Zement-Maschinenputz aufzutragen. Wir hatten uns bei dieser Wand gegen Schnellputzschienen entschieden, da der Untergrund relativ gerade und ohne große Löcher da stand.

20160124_132641

Wie man sieht, war er voller Motivation und wollte nach dem ersten Eimer gleich die nächste Mischung..

Die Mischung war etwas zu fest, wodurch die Oberfläche öfters einriss. Nach ein wenig Experimentieren mit dem Wassergehalt hatten wir dann relativ schnell das für uns optimale Ergebnis. Da der Auftrag mit ca. 3mm relativ dünn war, haben zwei Säcke für diese Wand gereicht.

20160124_134858

Wir haben stets von unten nach oben geputzt. Nur ganz oben haben wir Putz an die Wand geschmissen und nach unten abgezogen.

20160124_134911

Nach recht kurzer Zeit war die erste Wand dann auch schon fertig.

20160124_140900

Die zweite Wand war mir vorbehalten aber Sascha wollte sich vorher noch um die grobe Arbeit in der Ecke kümmern.

Eigentlich wollten wir hier die gekauften Schienen einsetzen. Doch nach etwas probieren mit langen Latten entschieden wir uns, es ebenfalls freihand zu verputzen.

Sicherlich ist damit die Wand auf Länge gesehen nicht 100%ig gerade, aber die Oberfläche ist glatt und mit dem Auge ist alles super.

20160124_141424

Nun durfte auch ich ran. Ich hatte mir die Arbeit schlimmer vorgestellt. Mir machte es fast schon Spaß und vor allem der Nachher-Effekt ist einfach genial.

20160124_145205

Ich bei der Arbeit.

IMG-20160124-WA0001

Als ich mit der Wand fertig war, schaute das ganze wie folgt aus.

20160124_160807

Also machte ich mich rüber in den Heizungskeller, damit wir zu zweit an der Verlegung der Kabel arbeiten.

20160124_160851

Hier sieht man noch den alten Verteiler und der Neue wird gerade aufgebaut.

20160124_165511

Hier legen wir die Kabel relativ parallel zu den bisherigen Strippen, damit wir den Ausfall der Heizung und Alarmanlage des Öltanks so kurz wie möglich halten, wenn wir bei Fertigstellung alles schnell umklemmen können.

Doch damit nicht genug, Sascha wollte unbedingt die ersten Rigipsplatten an der Wand sehen. Nach einigen Startschwierigkeiten aufgrund zu kleiner Schrauben und unpassender Dübel ging es dann letztlich los.

Wichtige Erkenntnis dabei: Unsere aufgeklebten Leerrohre verschwinden wunderbar hinter den Platten. Der aktuelle Status sieht wie folgt aus.

20160124_201552

20160124_202347

Wir beide sind zufrieden mit dem Ergebnis bisher und können dadurch nun auch besser planen wie was weiter geht. Mit etwas Glück sind beim nächsten Arbeitstag sämtliche Wände mit dem Feinputz überzogen und warten auf das Finish inkl. Dekorputz. Dieser wird ein 2mm starker Kalk-Zement-Reibeputz sein, welcher reinweiß aushärtet.

 

17.01.16

Dieser Tag begann mal wieder gemütlich mit einem gemeinsamen Frühstück zu dritt. Ursprünglich war der Aufbau der Wände vom Schlafzimmer geplant, doch da ich kein Material besorgt habe, ging es an den Zählerschrank und mal wieder einiges an Elektrik.

Damit geht es im Schlafzimmer zwar nicht wirklich weiter, aber da die Arbeit ohnehin getan werden muss, hat man keinen Nachteil daraus.

Die ersten Stunden vergingen damit, die total verpfuschte Elektrik im Schrank auseinander zu ordnen und ab- oder umzuklemmen. Einer der wenigen mysteriösen Fälle war z.B. die Beschriftung „Herd Küche UG – nicht geprüft“. Beim verfolgen des Kabels ging dieses einfach ohne Leerrohr durch die Wand und endete im zukünftigen begehbaren Kleiderschrank unter dem Putz in einer Drehstromdose. Beim heraus pulen des Anschlusses mit dem Hammer (!) knickte dieser ab.

20160117_140236

Die Arbeit ging zwar schleppend aber fortwährend voran und es machte sich eine gewisse Gewohnheit breit, wodurch man auch ein wenig Respekt vor dem Strom verliert. Ich kannte mich bis dato überhaupt nicht mit Wechselstrom aus, und wir beide haben auch nicht wirklich Ahnung von Drehstrom, was sich nun rächte.

Der Zähler vom Untergeschoss sollte nun abgeklemmt werden und wir haben nicht damit gerechnet, dass eine Berührung der drei Phasen einen Kurzschluss hervor ruft. Es knallte gewaltig und wie Unterhose wurde feucht.

20160117_160102

Jetzt war erstmal tief Luft holen und abwarten angesagt. Ich kann an dieser Stelle nur betonen, dass die Arbeit mit Wechselstrom und vor allem Drehstrom (auch Starkstrom genannt) absolut lebensgefährlich ist und mit höchster Vorsicht zu genießen ist.

Nach dem Schock wurden die Kabelenden mit Schrumpfschlauch überzogen und zusätzlich mit Röhrchen versehen. Jeder Elektriker würde wahrscheinlich die drei 50A-Sicherungen vor Arbeiten entfernen, aber dafür müssten wir die Plombe zerstören, was nicht erlaubt ist.

Im nachhinein haben wir festgestellt, dass zwei der drei Phasen aufgrund defekter Sicherungen gestorben sind. Damit steht der Entschluss fest, den einen Zähler vom Stromanbieter entfernen und abmelden zu lassen. Hier unsere gesicherten Kabel.

20160117_164343

So langsam tauten wir wieder auf und es ging weiter mit dem Aufräumen des Schrankes. Hier der Sascha mit erhöhter Aufmerksamkeit.

20160117_164348

Natürlich durfte ich auch ran und bin froh, mich nun mehr mit Wechselstrom und dessen Aufbau auszukennen.

IMG-20160117-WA0004

IMG-20160117-WA0005

Das derzeitige Ergebnis des Zählerkastens und des Starkstromverteilers sieht nun wie folgt aus.

20160117_182035

20160117_182043

Apropos geht nun die vierte Herdplatte, wo vorher immer die Sicherung herausgeflogen ist ohne Probleme. Die Drehstromzufuhr wurde, wie schon einmal beschrieben, mit zwei 16A und einer 6A (!) Sicherung betrieben. Dieser Fehler ist nun behoben und die Praxis zeigt, dass es funktioniert.

Vom Vorbesitzer gibt es quasi vier verschiedene Belegungen des Schaltkastens, und keine von denen stimmt 100%ig überein. Wir nutzen diese Vorgaben und passen diese an, damit am Ende jedes Kabel zugeordnet werden kann. Mehr ist für die Leitungen im unteren Stock auch nicht nötig, da hier die gesamte Elektrik erneuert wird.

20160117_195437

Doch nicht nur unsere Vorgänger können pfuschen, sondern auch wir. Natürlich nur vorübergehend, um etwas mehr Licht zu haben.

20160117_182054

Da wir auch einige Kabel umlegen wollen, um die Wände so gering wie Möglich abstellen zu müssen oder dies gar zu verhindern, machten wir uns an die Verbindung zwischen Flur und Heizungsraum. Hier wurde die Wand mittels Hand und meinem neuem Billig-Schlaghammer aufgemeißelt.

Nach einiger Recherche und Planung kamen wir zum Schluss auch hier die Elektrik komplett zu erneuern, wodurch wie oben angesprochen der gesamte Stock neue Kabel erhält. Zusätzlich wurde der zweite Boiler entleert, abgeklemmt und abmontiert. Dadurch ergibt sich aktuell folgende Situation.

20160117_195240

Beim „Ausräumen“ kommen immer wieder komische Verkabelungen und unnötige Installationen ans Tageslicht, wie z.B. ein altes Telefonkabel, welches wir kurzerhand abklemmten und entfernten. Ganz nach dem Motto: Alles unnötige raus!

IMG-20160117-WA0003

Hier ein größerer Haufen der unnötigen Verkabelungen im Schaltschrank und Rohre vom Boiler.

20160117_200704

Abschließend bekamen wir von meiner Freundin wieder ein leckeres Essen und dann war der Arbeitstag auch schon vorbei. Aufgrund starker Kälte musste Sascha vor seiner Abreise ordentlich kratzen.

20160117_200358

Nun ist es wichtig, dass ich im Laufe der Woche Besorgungen für den Aufbau der Wände im Schlafzimmer tätige, damit der erste Raum endlich Gestalt annimmt.