08.06.18

Freitag. Diesmal gab es neben der Mauer hauptsächlich Vorbereitungsarbeiten. Hier hat Sascha die Wasserleitungen und die Unterputzbox mit Stopfwolle ausgefüllt.

Die Mauer ist auch schon gewachsen. Hier sieht man bereits den Ausschnitt für den Fernseher.

Eine Ecke wurde weiter verputzt.

Die Heizung haben wir abgedreht, Wasser abgelassen, Heizungs abgenommen und die Leitungen vorverputzt.

Auch die Fensterbank bekam etwas Maschinenputz ab.

Mäuerchen noch etwas höher gewachsen.

Auf dieser Seite sieht man den Ausschnitt für den Klopapierrollenhalter. Da man wenig Platz hat stört er so sicherlich nicht, wenn man auf dem Klo sitzt.

Schließlich kam auch der erste Putz mit Armierungsgewebe in die begehbare Dusche.

Um 03:00 Uhr war dann Feierabend!

01.06.18

Freitag, Baustellentag, diesmal Mauertag. Mittels Laser wurde angefangen zu rechnen. Krumme Wände verlangen Kompromisse.

Für die Deckenbrause wurde ein Eckventil angeschraubt. Finde den Fehler.

Nach den ersten Ytong / Porenbetonsteinen wurden auch die ersten Platten an das Ständerwerk befestigt. Apropos.. das Klo wurde nun mit speziellen Dübeln inkl. Klebematerial neu befestigt. Hält Bombe!

Das Eckventil in der Decke wurde nun richtig herum montiert.

Rein mit der Dämmung!

Ich befasste mich weiter mit der Mauer während Sascha den Trockenbauer übte.

Leider gibt es wieder einen Fehler. Beim Urinal sind keine Gewindestangen eingedreht.

Es war Zeit für den Feierabend!

26.05.18

Diesmal kein Freitag, sondern Samstag ging es auf die Baustelle zum Verlegen der letzten Wasserrohre. Quasi vom Heizungsraum zum Bad.

Als erstes kamen die letzten alten Wasserleitungen für die untere Etage raus.

Hier am Kaltwasserverteilerrohr mal die Flüssigdichtung in Aktion. Es reagiert mit Metall und ist ohne Aktivator nach etwa 3 Stunden Betriebsbereit.

Hier zu sehen die Decke in der begehbaren Dusche. Die Kaltwasserleitung geht gerade durch zum T-Stück. Das Warmwasser hingegen ist mittig aufgeteilt für die Warmwasserzirkulation. Die Vorlaufleitung hat einen größeren Durchmesser als die Rücklaufleitung.

Im Flur haben wir nur an den Wänden kleine Vierecke ausgeschnitten um die bereits vorverpspachtelten Gipskartonplatten nicht abstemmen zu müssen.

Näher dran.

Im Treppenabgang angekommen.

Nach dem alles angeschlossen war kam die Stunde der Wahrheit. Wasser Marsch!

Jetzt wurde herumgeflitzt. Ist alles dicht?

Es stellte sich heraus, dass dem so war. Eine Ausnahme: Die Verschraubung beim Urinal mit Teflonband war etwas zu locker. Nach Festigung schien diese auch das Wasser zu halten.

Nochmal die Decke der begehbaren Dusche.

Treppenabgang.

Im Heizungsraum.

Das Kaltwasser.

Warmwasserzuleitung.

Warmwasserrücklaufleitung.

Es war Zeit für den Feierabend. Druck bleibt drauf!

11.05.18

Nachdem Sascha etwas früher wie normal Freitags angekommen war, ging es weiter mit der Wasserversorgung. Es fehlten noch die Waschbecken. Da mittlerweile mein Flüssigdichtmittel angekommen war, habe ich dies hier gleich ausgetestet und nicht das Teflonband genommen. Vom Gefühl her Installationssicherer zu verwenden.. mal sehen wenn die Druckprüfung ansteht. Langzeiterfahrung habe ich sowieso nicht.

Die Ecke wo die Dampfdusche geplant ist, hat Stromdosen und Wasserversorgung. Beim Abwasser gibt es ja schon seit längerer Gedanken wie man das am besten löst. Am Ende habe ich mich nun für eine einfache aber nicht so feine Lösung entschieden: Es kommt eine kleine Hebepumpe unter die Dampfdusche, von dort aus pumpt diese durch ein Rohr in die Decke, welches beim Abwasserrohr auf der anderen Seite endet. Gekauft habe ich ein PE-Druckrohr mit 25er Innendurchmesser?! Naja, auf jeden Fall erstmal Schutzschlauch aufziehen und Gipskartonplatten (wieder) abnehmen.

Hier der Anschluss später für die Hebeanlage.

PE Rohr auf dem Weg in die Decke.

Die Decke entlang.

Und hinter der Trockenbauwand in das HT-Rohr.

Leider haben wir keine wirklich edle Verbindung hinbekommen. Insgesamt also keine perfekte Lösung. Ich denke die Dampfdusche wird ohnehin nicht mehr so viel genutzt werden. Nach dem Foto ist mein Handy erstmal schön Fett auf den Boden gefallen und sieht jetzt kacke aus.

Jetzt fehlen lediglich noch die Zuwasserrohre und Rücklauf. Dafür wurden erstmal beim Treppenabgang alte Leitungen abgetrennt.

Denn von dort aus sind diese in den Heizungsraum gelegt.

Um den Schaden für das Verlegen der neuen Rohre so gering wie möglich zu halten, wurden im Flur bei der bereits verspachtelten Decke lediglich Fenster ausgeschnitten. Hier zwischen Flur und begehbarer Dusche.

Das selbe nochmal zwischen Flur und Treppenabgang.

Hier das erste neue Rohr. Jedoch noch nicht richtig verlegt und isoliert. Beim Durchbruch ging leider auch ein eingeputztes Kabel defekt, welches zum Außentemperaturfühler für die Heizung geht. Dieses wurde wieder zusammengelötet.

Zu später Stunden räumten wir lieber ein wenig die Baustelleauf und machten um knapp 02:30 Uhr Feierabend. Wenn beim nächsten mal alles glatt läuft, können wir Druck auf das System geben.

05.05.18

Freitags ging es diesmal nicht, also kam Sascha am Samstag vorbei. Ca. 16:00 Uhr war der Startschuss und als erstes ging es an den selbstentlüftenden Außenwasserhahn. Entgegen meiner Befürchtungen war die Bohrung groß genug, aber leider nicht waagerecht. So mussten wir 53cm (!) Wand etwas nachbearbeiten, damit die Rosette einigermaßen flach aufliegt. Von Außen wurde ordentlich Montageschaum eingebracht und auf der Innenseite mit Beton vergossen. Hier der Hahn von außen.

Hier zu sehen der Anschluss von innen. Angefahren mit einer 16er Leitung noch ohne Beton, aber schon einer professionellen Styropor Verschalung 🙂

Bauschaum gerade in der Hand konnten wir noch schnell die Aufregung meiner Freundin lindern indem wir den Zulauf- und Abwasserdurchbruch im Kleiderschrank nochmals von oben ausschäumten. Außerdem kamen Fittinge mit Stopfen auf die Leitungen.

Als nächstes ging es an die Unterbaubox für das Grohe Duschsystem. Nachdem ich mit der großen Flex die ersten Schlitze etwa 70mm tief gemacht und den Raum vernebelt hatte, fing Sascha mit dem Stemmen an. Erst mit der Hand..

.. und später doch lieber mit der Maschine.

Nach etwas Abwechseln war das grobe ausgestemmt und es drängte sich die Frage auf, wie die Unterbaubox am besten befestigt wird. Trockenbau kein Problem.. Mauer immer so eine Sache. Am Ende drehten wir M8-Stockschrauben in die Wand mit jeweils einer Mutter als Abstandhalter und Eine zum Festschrauben. So konnten wir erstens überall die Tiefe genau regulieren und andererseits hält das Teil selbst ohne einputzen bombenfest. Perfekt für Folgearbeiten und Dichtigkeitsprüfung.

Viele Stunden später war die Verrohrung an dem Teil dann auch abgeschlossen. Dadurch, dass ich mich für eine Armatur mit integriertem Brausehalter und Anschluss entschieden habe, muss außer dem Warm- und Kaltwassereingang lediglich noch eine Ausgangsleitung in die Decke gelegt werden, wo die Kopfbrause rein kommt. Alles 1/2″ Anschlüsse. Das 20er Rohr geht bis zum T-Stück und ab da mit 16 zum Grohe. Somit verteilt sich alles über 20 und alle Verbraucher werden mit 16 angefahren. Ausnahme ist die Badewanne mit 20er Anschluss und die Waschbecken, welche sich ein 16er teilen.

Apropos Waschbecken. Da die tragende Wand zwischen Dusche und Bad schon viel gelitten hat, bohrten wir einfach mit einem 20er Bohrer durch und legten die Rohre lediglich mit Tape geschützt durch die Wand. Davor und dahinter natürlich mit Isolation. Das linke Waschbecken ist mit der Kaltwasserleitung bereits angeschlossen. Jetzt fehlen noch paar Fittings.

Wir machten um ca. 01:30 Uhr Feierabend.