27.05.16

So, die letzten drei Tage habe ich im Alleingang Wände geschliffen. Nicht ganz richtig: Gestern hat mir meine Freundin geholfen.

Zu aller erst habe ich jedoch die Staubtür wieder montiert. Das Gewebeband hat diese nicht dauerhaft festhalten können. Mit paar Dachlatten und Nägeln war das Problem beseitigt.

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Die erste Wand wurde vom Kunststoffputz befreit.

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Darin habe ich auch eine alte Putzschiene gefunden, welche ich natürlich entfernt habe. Unterhalb schon ziemlich rostig.

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Am nächsten Tag sollte die nächste Wand dran sein. Meine Lebensgefährtin half mir dabei.

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Ich machte die linke Seite und sie nebenan.

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Es wurde langsam staubiger..

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Meine Freundin hat sich wacker gehalten, aber dann war es langsam aus. Ich habe noch schnell den Rest gemacht.

Hierbei meine Vorgehensweise: Erst verkante ich die Maschine stark und durchlöcher den Putz. Das Ergebnis ist hier zu sehen.

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Hierbei hält sich die Staubbelastung einigermaßen in Grenzen. Nun wird die Maschine gerade aufgesetzt und alles plan geschliffen. Das gibt echte Staubwolken!

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Auch in dieser Wand fand ich Putzschienen. Sogar zwei.. ebenfalls unterhalb sehr korrodiert. Also raus damit.

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Am dritten Tag machte ich mich wieder an die Arbeit.. die dritte Wand muss herhalten. Selben Spiel wie vorher.. erst löchern.

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Nach einigen Stunden freuen.

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Und dann mit der Maschine abschleifen.

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An dieser Wand hält der Füllputz im unteren Bereich nicht mehr optimal. Da werde ich noch nacharbeiten und alles abtragen, wo nicht mehr gescheit hebt.

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Ich hatte damals mit Sascha schon ewig viele Unterputzdosen und Kabel entfernt. Bei den Schleifarbeiten entdeckte ich jedoch noch zwei weitere. Die muss ich später mal durchmessen.

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Soweit zum zukünftigen begehbaren Kleiderschrank 🙂

 

22.04.16

In der Regel arbeiten wir Sonntags. Sascha ist verhindert, also planten wir den Samstag. Da konnte ich jedoch am frühen Abend nicht mehr. Wir haben also kurzerhand am Freitag nach Feierabend gearbeitet. Damit sich das ganze lohnt ging die Aktion etwas länger. Mehr dazu weiter unten.

Ich hatte einen Tag zuvor das Schlafzimmer mit neuem Malervlies ausgelegt und im begehbaren Kleiderschrank Mülchtütenpapier verklebt. Nachdem wir den Rest auch mit Malervlies verlegt hatten, machten wir Bestandsaufnahme und planten vor.

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Zwischen dem begehbaren Kleiderschrank und Schlafzimmer haben wir eine Staubschutztür eingeklebt, damit der fast fertige Raum nicht so stark verdreckt.

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Wir beschlossen den Hauptteil der Leerrohr Verlegung zu schaffen. Dafür frästen wir den Dekorputz an den vorgesehenen Stellen ab, was trotz Absaugung eine extrem staubige Angelegenheit ist.

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Zwischenzeitlich konnte man den kleinen Raum (~3,5x3x2m) kaum noch durchblicken.

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Nachdem wir die geplanten Stellen bearbeitet hatten ging es an das klopfen der Schlitze für die Leerrohre. Auch wenn nicht soviel Elektrik rein kommt wir im Schlafzimmer, läppert sich die Installation. Bewegungsmelder, Fensterkontaktschalter, Heizungsregler, Rollladenmotor, RGBW-Led, LED-Spot, Temperaturfühler, Lautsprecher und weitere Kleinigkeiten verlangen Kabel. Alte Elektrokabel wurden entfernt und die Zuleitung vom Sicherungskasten abgeklemmt.

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Hier schön zu sehen der Hauptverteiler.

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Die einfache Methode Leerrohre in den Rollladenkasten zu verlegen hat sich bewährt und kam erneut zum Einsatz.
Weiterhin hat Sascha nun auch von dieser Seite des Durchgangs Kunststoffeckleisten eingeputzt.

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Unter anderem wird von dort aus ein Kabelstrang zu einem Außentemperaturfühler mit Feuchtemessung gehen. Denn über dem Fenster ist der Balkon vom oberen Stock und damit der Sensor im Schatten, welche Temperatur man ja erfassen möchte. Sämtliche restlichen Sensoren für den Außenbereich (Wind, Regen und Helligkeit) werden dann dem Wetter frei ausgesetzt und kommen daher im nächsten Raum zum Einsatz.

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Die Außenwand war natürlich, abgesehen vom Sockel, wieder mit Gips-Styroporplatten verkleidet. Diese kann man mit einer Brechstange wunderbar abhebeln.

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Nun war es bereits 2:30 Uhr. Wir gingen hoch um noch eine Kleinigkeit zu essen und dann war Feierabend.

Sascha hat nun 2 Wochen Urlaub und ist mit seiner Freundin in Mexiko. Eventuell schaffe ich es ja, mich auch mal alleine hochzurappeln 😉

10.04.16

Heute ging es ohne gemeinsames Frühstück gleich los. Unter der Woche hatte ich schon die größten Teile der Wände geschliffen, mit Tiefengrund behandelt und im Heizungskeller den unteren Teil der feuchten Wände bis auf die Mauersteine abgetragen.

Wir fingen also nach wenig Vorarbeiten an, den Putzgrund aufzutragen. Dies erledigten wir mit einem Quast und in einer dünnen Schicht.

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Das Zeug hinterlässt eine sehr raue Oberfläche, welche eine gute Bindung zwischen Wand und Dekorputz garantieren soll. Leider ist das Zeug auf der Haut und Kleidung eine Katastrophe. Ich selbst hatte es sogar in den Haaren. Am besten im noch feuchten Zustand so geht es geht abputzen.. auch wenn sich das Toilettenpapier abtrudelt.

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Auch im unteren Bereich wurde alles gründlich behandelt.

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Nach dieser Prozedur sah das Ergebnis soweit schon ganz gut aus.

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Wir machten uns auch an der Decke zu schaffen, welche mir Abschliffen, um ein sauberes Finish zu erzielen. Hauptaugenmerk lag auf den verspachtelten Flächen und den „Rotznasen“ der alten Farbe. Nachdem dies getan war, wurde die Decke ebenfalls mit Tiefengrund behandelt.

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Soweit so gut. Saschas Plan war nun, vor der Fertigstellung den begehbaren Kleiderschrank auf den selben Stand zu bringen. Vorteil ist eine einfachere Baustelle, Nachteil ist ein längeres Warten auf den ersten Einsatz des Hauscomputers. Also wurde die Waschküche ausgeräumt.

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Waschmaschine und Trocknet kamen zu ihren neuen Bestimmungsort, welche natürlich nicht fertig ist. Die offene Wand muss nach Trocknung geschlossen werden und meine Freundin wünscht sich Fliesen auf dem Boden und unteren Bereich. Weiterhin wird der Wandschrank montiert und gestrichen. Noch sieht es jedoch düster aus.

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Nun war Priorität Nummer eins, die Tür auszubauen ..

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.. und den Durchgang zu verschließen. Am einfachsten und schnellsten erledigt mit einer Holzkonstruktion und Gipsplatten. Der Raum nun via Schlafzimmer betreten und durch die Schließung gelangt kein Dreck mehr in den Flur.

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Die erste Gipsplatte sitzt.

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Hier kann man aus dem begehbaren Kleiderschrank in das Schlafzimmer blicken.

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Schnell war auch die zweite Gipsplatte montiert und der Durchgang verschlossen.

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Damit alles möglichst gut abgedichtet ist, kam Montageschaum zum Einsatz. Dieser dämmt, verbindet und dichtet alles ab. Sascha war schon ganz heiß auf dessen Einsatz.

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Hier das Ergebnis der Schaumparty. Interessant auch, wie sich der Klang beim Klopfen auf die Gipsplatten ändert, wenn alles dicht ist.

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Vorerst bleibt nur die äußere Seite verschlossen, da im Kleiderschrank ja noch alles gemacht werden muss. Damit ist die ehemalige Waschküche endgültig umfunktioniert.

Außerdem machten wir uns an das Werk, die alten Durchbrüche vom neuen Flur zum Heizungskeller zu schließen, Dafür wurden Steine zurechtgeklopft und mit Rotband eingeputzt.

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Abschließend hat Sascha im zweiten Kellerraum einen neuen Verteiler montiert und dabei das Licht und Steckdose wieder aktiviert. Damit ist die Elektrik für die Kellerräume vorerst fertig gestellt.

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Nach der Arbeit gab er frische selbstgemachte Pizza. In den folgenden Arbeitstagen wird es hauptsächlich um den Abriss der Wände im Umkleideraum gehen.

Für das bessere Verständnis der Räumlichkeiten habe ich mal zwei Videos vom heutigen Zustand gedreht.

03.04.16

Naaaach langem Baustellen-Stopp aufgrund mangelnder Finanzen jetzt wieder ein Update. Frühstück und arbeiten mit Bulmers. Läuft.

Heute ging es nahezu nur um den Kellerraum. Es mussten noch einige Rohre und Kabel verlegt werden, sowie der reibungslose Ablauf beim Umklemmen der Brenner- und Öl-Alarmanlage waren geplant.

Dazu zählt auch das neue Verbinden des Notausschalters der Heizungsanlage

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Der Hauptverteiler füllte sich schnell mit Kabeln. Vier Zuleitungen sind geplant. Eine für den Brenner mit dessen Alarmanlage. Die Zweite für Licht und Steckdosen, sowie Nummer drei und vier für jeweils eine Steckdose der Waschmaschine und des Trockners.

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Während Sascha weiter die Elektrik verfriemelte, habe ich das neue Schlafzimmer mit Tiefengrund behandelt und die erste Wand mit Putzgrund für den Dekorputz behandelt.

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Ab und an kamen wir dann zusammen, um die alten Stromleitungen zu entfernen. Die neuen Kabel wurden durch einen neuen Durchbruch gelegt, wodurch das Abstellen einer Wand gespart und damit Platz gewonnen werden kann.

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Schließlich war alles umgeklemmt und bis auf Kleinigkeiten ist die Elektrik im Heizungsraum abgeschlossen. Zum jetzigen Zeitpunkt laufen bereits alle Verbraucher auf neuen Leitungen.

Hier die Ölleckalarmanlage, Zu- und Abwasser, sowie separat gesicherte Steckdosen für Waschmaschine und Trockner.

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Hier zu sehen die Verteilung der Stromkabel inkl. neuem Lichtschalter.

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Das nächste mal wird wahrscheinlich das Schlafzimmer fertig gestrichen, dessen Decke abgeschliffen und die Waschküche zur Baustelle.

28.02.16

So, nach zwei Wochen Auszeit wurde heute wieder etwas geschafft. Sascha kam mit seiner Freundin vorbei. Frühstücken, am PC lungern und dann arbeiten.

Als erstes fingen wir an, überflüssigen Putz zu entfernen und neu mit Tiefengrund zu behandeln.

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Danach befestigten wir die Heizungsrohre und fingen an diese einzuputzen.

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Da mir der Zementputz ausgegangen ist und noch ein frischer Sack Rotband bereit stand, wurde dieser ausnahmsweise verwendet..

.. was Sascha sehr freute!

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Hier beim Einputzen der Rohre.

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Ich habe dann damit angefangen ein Armierungsband auf Sockelhöhe zu den Gipsplatten zu verlegen und einzuspachteln.

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Mit den Resten vom Gipsputz wurde dann noch der schmale Spalt neben dem Türrahmen verputzt. Sicherlich muss da nochmal nachgebessert werden, aber zumindest grob ist es getan.

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Da wir endlich mit der Vorbereitung fertig werden wollten, fingen wir an kreativ zu werden und schafften es so ohne extra Schraubmaterial die Gipsplatte über dem Fenster zu befestigen. so konnten wir auch gleich die Kunststoff-Eckleiste einspachteln.

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Da ich vor kurzem ein Probiersack Reibeputz inkl. Putzgrund gekauft hatte, kam gleich eine Art Testspot an die Wand. Es handelt sich hierbei um einen rein mineralischen Kalk-Zement-Reibeputz in der Körnung 2mm. Ich selbst finde die Verarbeitung und Ergebnis gut.. hätte aber auch den gröberen 2,8mm probiert. Meine Freundin entschied sich jedoch für den feineren Putz.

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Auf den Bildern sieht er noch sehr grau aus. Er trocknet jedoch reinweiß aus.. Bilder davon werden sicherlich noch kommen!

Abschließend wieder Fotos von der Istsituation. Wie schon öfters geschrieben fehlt nicht mehr viel bis zum endgültigen Verputzen, doch es ist nun mal hier und da etwas zu tun, was das Ende hinauszögert.

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